22.06.2012 12:47
Bewerten
 (0)

JinkoSolar immer noch in den Miesen

EMFIS.COM - Peking 22.06.2012 (www.emfis.de) Der chinesische Solarkonzern JinkoSolar hat im ersten Quartal einen größer als erwarteten Verlust eingefahren. Für das zweite Quartal wurde zudem die Absatzprognose gesenkt. Im ersten Quartal hat JinkoSolar einen Nettoverlust von 356,3 Millionen Yuan (56,6 Millionen US-Dollar) erwirtschaftet. Dies ist zwar eine leichte Verbesserung gegenüber dem Vorquartal, als sich der Fehlbetrag auf 366,6 Millionen Yuan belaufen hatte, doch weitaus schlechter als der Nettogewinn von 336,6 Millionen Yuan aus dem Vorjahr. Der Verlust pro Aktie betrug umgerechnet 2,36 US-Dollar. Laut einer Umfrage von Thomson Reuters I/B/E/S hatten Analysten jedoch nur einen Verlust von 1,12 US-Dollar pro Aktie erwartet. Trüber Ausblick Der Umsatz ist annualisiert um 50 Prozent auf 1,1 Milliarden Yuan zurückgegangen. Die Bruttomarge betrug 0,7 Prozent. Im Vorquartal stand sie bei minus 4,4 Prozent, im Vorjahr bei 26,2 Prozent. Im ersten Quartal wurden Solarprodukte mit einer Leistung von 249 Megawatt abgesetzt. Im vorausgehenden Quartal hatte das Unternehmen 227 Megawatt verkauft. Für das zweite Quartal hat JinkoSolar jedoch einen Absatzrückgang auf 200 bis 240 Megawatt in Aussicht gestellt.
Anzeige
Börse Stuttgart Anlegerclub
Unterschätzte Aktienperlen
Peter Lynch wurde als Fondsmanager des Magellan Fonds zu einer Legende. Er erzielte im Zeitraum 1977 bis 1990 eine durchschnittliche jährliche Rendite von 29,2%. Eines seiner Erfolgsgeheimnisse: Lynch setzte auf einfache und verständliche Geschäftsmodelle und bevorzugt dann, wenn sie für die meisten anderen Börsianer als langweilig erschienen. In der neuen Ausgabe des Anlegermagazins werden drei Unternehmen vorgestellt, die solche unterschätzte Aktienperlen sein könnten.

Heute im Fokus

DAX schließt im Plus -- US-Börsen deutlich höher -- Deutsche-Bank-Aktie erholt sich deutlich -- Chinesen wollen offenbar OSRAM übernehmen -- Commerzbank, QUALCOMM im Fokus

Strafe für Deutsche Bank in USA wird wohl auf 5,4 Milliarden Dollar reduziert. Commerzbank verkauft ihr Hochhaus an Südkoreaner. Air Berlin: Alle Flüge werden regulär durchgeführt. Daimler will weiter Renault-Motoren einsetzen. Bahn erhöht Preise im Fernverkehr um 1,3 Prozent.
Wie haben sich die Rohstoffpreise im dritten Quartal 2016 entwickelt?
Jetzt durchklicken
Wer war Top, wer war Flop?
Jetzt durchklicken
Diese Aktien stehen auf den Kauflisten der Experten
Jetzt durchklicken

Die 5 beliebtesten Top-Rankings

Umfrage

Kanzlerin Merkel will der Deutschen Bank im Streit mit der US-Justiz nicht helfen. Was halten Sie von dieser Einstellung?