US-Arbeitsmarkt kommt nicht in Fahrt

Die Angaben für den Vormonat wurden zwar nach oben korrigiert: Das Ministerium meldete für Mai nun ein Stellenplus von 77.000, nachdem zunächst ein Anstieg um 69.000 gemeldet worden war. Für den April wurde die Zahl nach jedoch unten revidiert, auf ein Plus von 68.000 Jobs, nach bislang gemeldeten 77.000 zusätzlichen Stellen.
Auch wenn das Jobwachstum im Juni etwas höher ausfiel als in den vorangegangenen zwei Monaten, die Zahl liegt deutlich unter den Zugewinnen, die zu Jahresbeginn verzeichnet wurden: Im ersten Quartal waren pro Monat noch durchschnittlich 226.000 Jobs geschaffen worden, im zweiten Quartal sackte die Zahl auf 75.000 ab.
Die bei einer separaten Erhebung ermittelte Arbeitslosenquote verharrte im Juni mit 8,2 Prozent auf dem Stand des Vormonats, womit die Prognose von Ökonomen erfüllt wurde. Die durchschnittlichen US-Stundenlöhne stiegen den weiteren Angaben zufolge um 0,06 Dollar auf 23,50 Dollar, während Ökonomen einen Zuwachs um 0,05 Dollar erwartet hatten. Die durchschnittliche Wochenarbeitszeit stieg im Vergleich zum Vormonat um 0,1 auf 34,5 Stunden.
Der Privatsektor der US-Wirtschaft, der rund 70 Prozent der gesamten Arbeitskräfte beschäftigt, schuf im Juni 84.000 Jobs. Im verarbeitenden Gewerbe entstanden 11.000 zusätzliche Jobs. In der Dienstleistungsindustrie, die üblicherweise als Wachstumsmotor für den Arbeitsmarkt fungiert, kamen per saldo nur 67.000 Arbeitsplätze hinzu.
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