06.07.2012 15:06

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JOBMARKT USA

US-Arbeitsmarkt kommt nicht in Fahrt


Dämpfer auf dem amerikanischen Arbeitsmarkt: In den USA sind im Juni weniger Jobs geschaffen worden als erwartet.

Der US-Arbeitsmarkt kommt nicht richtig in die Gänge. Drei Jahre nach dem Ende der Rezession in den USA zögern die Unternehmen angesichts der globalen Konjunkturschwäche, der Krise in Europa und der drohenden "fiskalischen Klippe" in der US-Steuerpolitik, neue Mitarbeiter einzustellen. Wie das US-Arbeitsministerium berichtete, stieg im Juni die Zahl der Beschäftigten außerhalb der Landwirtschaft nur um 80.000, während von Dow Jones Newswires befragte Volkswirte einen Stellenzuwachs um 100.000 erwartet hatten.

Die Angaben für den Vormonat wurden zwar nach oben korrigiert: Das Ministerium meldete für Mai nun ein Stellenplus von 77.000, nachdem zunächst ein Anstieg um 69.000 gemeldet worden war. Für den April wurde die Zahl nach jedoch unten revidiert, auf ein Plus von 68.000 Jobs, nach bislang gemeldeten 77.000 zusätzlichen Stellen.

Auch wenn das Jobwachstum im Juni etwas höher ausfiel als in den vorangegangenen zwei Monaten, die Zahl liegt deutlich unter den Zugewinnen, die zu Jahresbeginn verzeichnet wurden: Im ersten Quartal waren pro Monat noch durchschnittlich 226.000 Jobs geschaffen worden, im zweiten Quartal sackte die Zahl auf 75.000 ab.

Die bei einer separaten Erhebung ermittelte Arbeitslosenquote verharrte im Juni mit 8,2 Prozent auf dem Stand des Vormonats, womit die Prognose von Ökonomen erfüllt wurde. Die durchschnittlichen US-Stundenlöhne stiegen den weiteren Angaben zufolge um 0,06 Dollar auf 23,50 Dollar, während Ökonomen einen Zuwachs um 0,05 Dollar erwartet hatten. Die durchschnittliche Wochenarbeitszeit stieg im Vergleich zum Vormonat um 0,1 auf 34,5 Stunden.

Der Privatsektor der US-Wirtschaft, der rund 70 Prozent der gesamten Arbeitskräfte beschäftigt, schuf im Juni 84.000 Jobs. Im verarbeitenden Gewerbe entstanden 11.000 zusätzliche Jobs. In der Dienstleistungsindustrie, die üblicherweise als Wachstumsmotor für den Arbeitsmarkt fungiert, kamen per saldo nur 67.000 Arbeitsplätze hinzu.

Kontakt zum Autor: konjunktur.de@dowjones.com DJG/apo(END) Dow Jones Newswires July 06, 2012 08:54 ET (12:54 GMT) Copyright (c) 2012 Dow Jones & Company, Inc.- - 08 54 AM EDT 07-06-12 Von Andreas Plecko

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Kommentare zu diesem Artikel

seher1 schrieb:
06.07.2012 23:44:24

und wegen unerwarteten fehlenden 20000 stellen bei 300 mio brechen die börsen ein, welch witz....

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