17.12.2012 13:24

Senden
JUNCKER-NACHFOLGER

Niederländer wird wohl neuer Chef von Euro-Gruppe


Der niederländische Finanzminister Jeroen Dijsselbloem soll nach einem Zeitungsbericht neuer Chef der Eurogruppe werden.

Eine entsprechende informelle Absprache hätten die Staats- und Regierungschefs des Euroraums am Rande des EU-Gipfels vergangene Woche in Brüssel getroffen, schreibt die "Frankfurter Allgemeine Zeitung" (FAZ/Montag). Endgültig entscheiden wollten die 17 Euro-Finanzminister dann im Januar.

     Die Bundesregierung hielt sich zur Nachfolge von Jean-Claude Juncker bedeckt. Regierungssprecher Steffen Seibert sagte am Montag in Berlin, das Thema werde zum gegebenen Zeitpunkt unter den Finanzministern entschieden. Weiter wolle man sich jetzt an den Personaldiskussionen nicht beteiligen: "Es wird dann entschieden, wenn es nötig ist, entschieden zu werden."

   Luxemburgs Premier Juncker hatte seinen Rückzug vom Amt zum Jahreswechsel angekündigt. Die Bundesregierung hatte darauf gedrungen, dass sein Nachfolger aus dem Kreis der 17 Euro-Minister kommt und das Amt nicht hauptamtlich übernimmt. Diese Position habe sich durchgesetzt, hieß es laut "FAZ" in Brüssel. Unter den amtierenden Ministern sei die Auswahl offenbar gering gewesen.

  Der Sozialdemokrat Dijsselbloem hatte am Freitag in Den Haag erklärt, er werde die Frage nach seiner Bereitschaft zur Übernahme des Amts beantworten, wenn sie ihm von der Eurogruppe gestellt werde. Zudem werde er niederländischer Finanzminister bleiben. Juncker rechnete zuletzt mit keiner raschen Nachfolgeregelung.

    BRÜSSEL/BERLIN (dpa-AFX) -

Bildquellen: gouvernement.lu

Weitere Links:

Kommentare zu diesem Artikel

reini54 schrieb:
17.12.2012 21:23:41

Wer der neue Chef der Deutschlandplünderer wird, ist doch egal. Ausgeplündert werden wir auf alle Fälle. Mit Zustimmung von Bundesmutti.

ottnang schrieb:
17.12.2012 17:48:46

Wer hat da seine Hände im Spiel ?

khaproperty schrieb:
17.12.2012 14:58:22

Zwar ist Holland noch nicht in Not, aber recht kurz davor angesichts Blasen im Anleihe- und CP-Sektor.
So gehört er auch zu den Pleitestaaten, die Deutschland ausnehmen.

benharper77 schrieb:
17.12.2012 14:04:10

das ist ein cooler Name. Ein Zungenbrecher

Kommentar hinzufügen

ANZEIGE

Private Krankenversicherung Tarifvergleich

Anzeige

ANZEIGE

Die 5 beliebtesten Top-Rankings






Schleswig-Holsteins Ministerpräsident Albig hat mit einer Forderung nach einer Sonderabgabe für Straßen für Aufsehen gesorgt.
Wenn so endlich die deutschen Straßen und Brücken saniert werden, wäre eine solche Abgabe zu unterstützen.
Die Regierung sollte endlich lernen, mit den bestehenden Einnahmen auszukommen.
Eine solche Abgabe berücksichtig weder den Umfang der Straßennutzung noch die finanzielle Situation des einzelnen Autofahrers und wäre deshalb ungerecht.
Abstimmen