Der kanadische Düngemittelhersteller Potash steht weiter unter Druck. Die Preisverhandlungen mit den beiden weltweit größten Kaliimportländern China und Indien gestalten sich schleppend. Der wegen der Verzögerungen bei neuen Liefervertragsabschlüssen geringere Kaliabsatz und schwächere Margen im Phosphatgeschäft drückten den Gewinn im dritten Quartal um ein Fünftel. Für das restliche Jahr ist der K+S-Konkurrent nun noch pessimistischer als bislang schon.
Der Nettogewinn schmolz auf 645 Millionen US-Dollar von 826 Millionen im Vorjahr. Je Aktie verdiente das Unternehmen aus Saskatoon 0,74 Dollar, das liegt im Rahmen der Konzernprognose. Der Umsatz ging um 7,7 Prozent auf 2,14 Milliarden Dollar zurück.
Für das Gesamtjahr 2012 erwartet Potash Corp nur noch einen Gewinn zwischen 2,40 und 2,60 Dollar je Aktie. Darin enthalten sind die im zweiten Quartal realisierten Abschreibungen auf die verlustreiche Beteiligung an dem chinesischen Düngemittelkonzern Sinofert. Erst vergangene Woche hatten die Kanadier zum dritten Mal in diesem Jahr ihre Jahresprognose kassiert.
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October 25, 2012 06:27 ET (10:27 GMT)
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