21.11.2012 18:54
Bewerten
 (0)

KORREKTUR: Deutsche Post DHL kehrt Standard & Poor's (S&P) den Rücken

    (Im zweiten Absatz wird klargestellt, dass der Protestbrief im April rpt. April verfasst wurde.)

 

    BONN (dpa-AFX) - Der Logistikkonzern Deutsche Post DHL (Deutsche Post) hat seine Zusammenarbeit mit der weltgrößten Ratingagentur Standard & Poor's (S&P) wegen zu hoher Preise mit sofortiger Wirkung beendet. Das Unternehmen habe sich aus rein kommerziellen Gründen für den Wechsel zum Konkurrenten Fitch Ratings entschlossen, teilten die Bonner am Mittwoch mit. Bewertungen der Bonität wird der Konzern darüber hinaus auch von der Ratingagentur Moody's einholen.

 

    In einem Protestbrief an S&P hatten sich Mitte April elf deutsche Dax-Konzerne (DAX), neben der Post auch VW (Volkswagen vz) und Siemens, über Preistreiberei beklagt. Die Konzerne kritisierten, dass der Gebührenvorschlag von S&P "auf eine Verdopplung der Preise, wenn nicht sogar mehr" hinauslaufe, hatte es in einem Bericht der "Financial Times Deutschland" geheißen. S&P hatte damals mitgeteilt, die Gebühren für europäische Unternehmen stiegen im Schnitt um weniger als fünf Prozent. Auf einige Großkonzerne könnten aber "potenziell stärkere Erhöhungen" zukommen.

 

    Die Post ist bisher der einzige Konzern, der dem Brandbrief an S&P Taten folgen ließ. Viele Alternativen gibt es allerdings nicht - die drei US-Ratingagenturen S&P, Moody's und Fitch kontrollieren zusammen 97 Prozent des Weltmarktes für Bonitätsbewertungen. Sie sind deswegen umstritten. Anfang des Monats hatte ein australisches Gericht S&P wegen eines irreführenden Ratings zu Entschädigungszahlungen verurteilt. Die Bonitätsbewertung spielt vor allem bei der Aufnahme von Krediten eine wichtige Rolle. Je besser das Kreditrating ist, desto günstiger kann sich ein Unternehmen am Kapitalmarkt Fremdkapital holen./jke/zb/he

 

Artikel empfehlen?

Nachrichten zu Deutsche Post AG

  • Relevant
  • Alle
  • vom Unternehmen
  • Peer Group
  • ?
Um Ihnen die Übersicht über die große Anzahl an Nachrichten, die jeden Tag für ein Unternehmen erscheinen, etwas zu erleichtern, haben wir den Nachrichtenfeed in folgende Kategorien aufgeteilt:

Relevant: Nachrichten von ausgesuchten Quellen, die sich im Speziellen mit diesem Unternehmen befassen
Alle: Alle Nachrichten, die dieses Unternehmen betreffen. Z.B. auch Marktberichte die außerdem auch andere Unternehmen betreffen
vom Unternehmen: Nachrichten und Adhoc-Meldungen, die vom Unternehmen selbst veröffentlicht werden
Peer Group: Nachrichten von Unternehmen, die zur Peer Group gehören

Analysen zu Deutsche Post AG

  • Alle
  • Buy
  • Hold
  • Sell
  • ?
24.11.2014Deutsche Post Equal weightBarclays Capital
17.11.2014Deutsche Post kaufenDZ-Bank AG
14.11.2014Deutsche Post kaufenDZ-Bank AG
14.11.2014Deutsche Post kaufenNorddeutsche Landesbank (Nord/LB)
13.11.2014Deutsche Post overweightJP Morgan Chase & Co.
17.11.2014Deutsche Post kaufenDZ-Bank AG
14.11.2014Deutsche Post kaufenDZ-Bank AG
14.11.2014Deutsche Post kaufenNorddeutsche Landesbank (Nord/LB)
13.11.2014Deutsche Post overweightJP Morgan Chase & Co.
12.11.2014Deutsche Post buyWarburg Research
24.11.2014Deutsche Post Equal weightBarclays Capital
13.11.2014Deutsche Post HoldCommerzbank AG
13.11.2014Deutsche Post Holdequinet AG
12.11.2014Deutsche Post HoldCommerzbank AG
12.11.2014Deutsche Post HaltenIndependent Research GmbH
12.11.2014Deutsche Post SellS&P Capital IQ
05.08.2014Deutsche Post ReduceCommerzbank AG
25.07.2014Deutsche Post ReduceCommerzbank AG
22.07.2014Deutsche Post Reduceequinet AG
21.07.2014Deutsche Post Reduceequinet AG
Um die Übersicht zu verbessern, haben Sie die Möglichkeit, die Analysen für Deutsche Post AG nach folgenden Kriterien zu filtern.

Alle: Alle Empfehlungen
Buy: Kaufempfehlungen wie z.B. "kaufen" oder "buy"
Hold: Halten-Empfehlungen wie z.B. "halten" oder "neutral"
Sell: Verkaufsempfehlungn wie z.B. "verkaufen" oder "reduce"

mehr Deutsche Post AG Analysen
Für den Live-Chat können Sie sich mit Ihrem finanzen.net-, Facebook- oder Twitter Account anmelden. Um immer die neusten Beiträge zu sehen, stellen Sie bitte "Neuesten" ein.

Anzeige

Heute im Fokus

DAX schließt deutlich fester -- Daimler stellt höhere Dividende in Aussicht -- US-Börsen mit positiven Vorzeichen -- Telekom, Axel Springer, Siemens im Fokus

BMW ruft in USA 140 000 Fahrzeuge zurück. Streiks bei Amazon gehen weiter. Deutsche-Bank-Tochter legt CFTC-Streit bei. Aeroflot und Lufthansa Technik erweitern ihre Zusammenarbeit. Gerry Weber übernimmt Hallhuber. Russland muss Bank mit 433 Millionen Euro stützen. DIW: Kluft zwischen Arm und Reich wächst nicht mehr.

Themen in diesem Artikel

Welche Begriffe wurden in Deutschland am häufigsten gesucht?

Diese Aktien sind auf den Verkauflisten der Experten

Diese Aktien sind auf den Kauflisten der Experten

Die 5 beliebtesten Top-Rankings

So viel erhalten die Deutschen

Aktien-Profiteure der Cannabis-Legalisierung in den USA

Mit welchen Techniken sparen Weltkonzerne Steuern?

Welche sind die reichsten Amerikaner unter 40 Jahren?

Wenn Zukunft Gegenwart wird

mehr Top Rankings

Umfrage

Wie viele verkaufsoffene Sonntage sollte es Ihrer Meinung nach pro Jahr geben?