(In der um 14.36 Uhr gesendeten Meldung "GEA zahlt ehemaligen Aktionären höhere Abfindung" wurden im 3. und 4. Satz des 2. Absatzes falsche Angaben zum EBIT gemacht. Korrekt lauten die Angaben: Das EBIT werde 2011 um maximal 500.000 Euro geringer ausfallen. 2012 werde es keine Auswirkungen auf das EBIT geben. Es folgt die korrigierte Fassung.)
GEA zahlt ehemaligen Aktionären höhere Abfindung
DÜSSELDORF (Dow Jones)--Die GEA Group kann einen Schlussstrich unter einen seit Jahren andauernden Rechtsstreit über einen Beherrschungs- und Gewinnabführungsvertrag ziehen. Der vor dem Landgericht Dortmund vereinbarte Vergleich verpflichtet das Düsseldorfer Unternehmen zu einer erhöhten Abfindung in Aktien und einer erhöhten Ausgleichsgewährung. Vorstandsvorsitzender Jürg Oleas zeigte sich dennoch zufrieden: "Wir freuen uns, dass wir mit dem geschlossenen Vergleich eine für alle Beteiligten vernünftige Lösung gefunden haben."
Für die 830.000 Euro, die der Ausgleich den MDAX-Konzern kosten wird, seien ausreichend Rückstellungen gebildet worden, erläuterte ein Sprecher des Spezialmaschinenbauers. Auf das Nettoergebnis werde sich der Vergleich daher nicht auswirken. Das EBIT werde 2011 um maximal 500.000 Euro geringer ausfallen. 2012 werde es keine Auswirkungen auf das EBIT geben. 2010 hatte das Unternehmen ein EBIT nach Restrukturierungsaufwand von rund 237 Millionen Euro erzielt.
Im Zuge des Vergleichs sollen maximal 15,1 Millionen neue Aktien ausgegeben werden. Hierfür soll auf der Hauptversammlung der GEA Group AG bedingtes Kapital geschaffen werden.
Das Spruchverfahren betraf einen Beherrschungs- und Gewinnabführungsvertrag aus dem Jahr 1999 zwischen der Metallgesellschaft AG, die zunächst als mg technologies ag und später als GEA Group AG firmierte, und der später auf sie verschmolzenen ehemaligen GEA AG. Gestritten würde über die Höhe der Abfindung für die Aktionäre der GEA AG.
Die GEA-Aktie verliert am frühen Nachmittag rund 2,9 Prozent. Dies dürfte vor allem auf die laufenden Gewinnmitnahmen bei Maschinenbauern zurückzuführen sein, hieß es. Der Vergleich zur Abfindung der Metallgesellschaft-Altaktionäre stellt nach Einschätzung der Beobachter keine große Belastung für die GEA-Aktie dar.
In wenigen Tagen, am 6. Februar, will GEA vorläufige Eckwerte für 2011 und einen Ausblick für 2012 veröffentlichen.
DJG/bam/jhe
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January 30, 2012 09:51 ET (14:51 GMT)
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