(Korrigiert wird im zweiten Absatz, im ersten Satz die Höhe der Rettungshilfe. Richtig muss es heißen: "...ein möglichst hoher Teil der Milliarden-Rettungshilfen" , der zuvor angegebene Betrag von 175 Milliarden Euro stammt aus EU-Berechnungen und ist nicht mit der Summe der tatsächlich geflossenen Gelder identisch.)
MÜNCHEN (dpa-AFX) - Die pbb Deutsche Pfandbriefbank, Geschäftsnachfolgerin der in der Finanzkrise verstaatlichten Immobilienbank Hypo Real Estate (HRE) (Hypo Real Estate) (HRE), soll spätestens Ende 2015 wieder privatisiert werden. Wie die HRE am Dienstag in München mitteilte, ist dies der zeitliche Rahmen, den die EU-Kommission im Rahmen des HRE-Beihilfeverfahrens steckt. Für die Depfa, neben der Kernbank pbb zweite Holding-Tochter der HRE, steht der Privatisierungstermin demnach bereits ein Jahr früher an.
Durch die Reprivatisierung der Einheiten des HRE-Konzerns soll ein möglichst hoher Teil der Milliarden-Rettungshilfen zurückfließen, mit denen der Bund die HRE in ihrer Finanznot unterstützte. Die Hilfen waren Steuergelder. Die EU-Kommission hatte die Rettung im Juli unter Auflagen abgesegnet. Am Montag veröffentlichte sie den Beschluss über die Genehmigungsentscheidung.
Die HRE begrüßte die Fristen zu Privatisierung. Damit werde die nötige Klarheit geschaffen, hieß es in einer Erklärung. Für eine Reprivatisierung wolle sich die pbb als eine führende Spezialbank für die Immobilienfinanzierung und öffentliche Investitionsfinanzierung sowie als ein führender Pfadbriefemittent positionieren. Die Depfa betreibt kein Neugeschäft mehr./fin/DP/wiz