Kurse + Charts + RealtimeNews + AnalysenFundamentalUnternehmenzugeh. WertpapiereAktion
Kurs + ChartChart (groß)NewsBilanz/GuVDividende/HVZertifikateDepot/Watchlist
Times + SalesChart-AnalyseAnalysenSchätzungenTermineOptionsscheinemyHome
BörsenplätzeChartvergleichKurszieleVergleichProfilKnock-OutsSenden/Drucken
OrderbuchRealtime StuttgartFundamentalanalyseRatingInsidertradesFondsInvestmentreport
HistorischRealtime PushmyNews im ForumAnleihen
Kaufen
Verkaufen

03.02.2013 18:05

Senden

KORREKTUR/YouTube: Sind weiterhin offen für Gespräche mit der Gema

Apple zu myNews hinzufügen Was ist das?


    (Korrigiert wurden im zweiten Absatz die Angaben zu den jährlichen Ausschüttungen an Musiker und Musikverlage: Es sind hunderte rpt hunderte (statt: rund 100) Millionen Dollar. YouTube hat seine Angaben präzisiert.)

 

    HAMBURG (dpa-AFX) - Die Google-Tochter YouTube ist weiterhin an einer gütlichen Einigung mit der deutschen Verwertungsgesellschaft Gema interessiert. "Wir sind immer offen für ein Gespräch mit der Gema", sagte YouTube-Sprecherin Mounira Latrache am Wochenende der Nachrichtenagentur dpa. In den seit Dezember unterbrochenen Verhandlungen habe man sich bereits im Prinzip auf die Höhe der sogenannten Regelvergütung geeinigt. Darin wird festgelegt, welchen festen Anteil YouTube von dem Nettoumsatz an die Gema bezahlen muss, wenn er auf die Nutzung der Musikstücke zurückzuführen ist.

 

    Nicht akzeptabel sei für die Video-Plattform aber die von der Gema geforderte Mindestvergütung von 0,375 Cent pro Musikstream, da YouTube im Gegensatz zu Download-Diensten wie iTunes von Apple keinen festen Umsatz pro Stream habe. "Eine werbefinanzierte Plattform wie YouTube verkauft keinen Stream zu einem bestimmten Preis. Vielmehr bestimmen Angebot und Nachfrage und nicht die Plattform den Preis." YouTube habe in über 40 Ländern Einigungen mit den Verwertungsgesellschaften erzielen können und schütte pro Jahr hunderte Millionen Dollar Werbeeinnahmen an Musiker und Musikverlage aus. "Wir würden gerne auch in Deutschland Musikern die Möglichkeit bieten, Geld via YouTube einzunehmen oder einen Song wie "Gangnam Style" über eine Promotion bei YouTube zu einem weltweiten Hit zu machen."

 

    YouTube und die Gema sind auf verschiedenen Ebenen in Rechtsstreitigkeiten verwickelt. Zu einen fordert die Verwertungsgesellschaft 1,6 Millionen Euro Schadenersatz in einer Klage bei der Schiedsstelle beim Deutschen Patent- und Markenamt. "Eine Schadensersatzforderung ist aus unserer Sicht angebracht, weil die urheberrechtlich geschützten Musikwerke auf YouTube massenhaft genutzt und vermarktet werden", hatte der Gema-Vorstandsvorsitzende Harald Heker das Vorgehen begründet.

 

    In einer Unterlassungsklage wendet sich die Gema gegen Sperrhinweise von YouTube, die erscheinen, wenn die Videos in Deutschland nicht angeschaut werden dürfen. Nutzer in Deutschland sehen dann in der Regel den Hinweis, dass der Clip nicht verfügbar sei, weil die Gema nicht die erforderlichen Rechte eingeräumt habe. Diese Formulierung will sich die Gema nicht länger gefallen lassen, weil sie in der Regel die Sperrung nicht veranlasst habe. "Durch den eingeblendeten Text wird der falsche Eindruck erweckt, dass die Gema die Lizenzierung von Musiknutzung kategorisch verweigere." Tatsächlich sei die Gema jedoch immer dazu bereit, eine Lizenz zu erteilen.

 

    Die YouTube-Sprecherin sagte, ihr Unternehmen müsse diese Songs sperren, weil die Gema zum einen mehrfach danach verlangt habe und ihr Unternehmen keine Einsicht in eine Liste mit dem Gema-Repertoire habe und sonst ein großes rechtliches und finanzielles Risiko eingehe. Eine Einigung mit der Gema könne erzielt werden, wenn diese durch das werbefinanzierte Geschäftsmodell von YouTube abbildbar sei./chd/DP/edh

 

Kommentare zu diesem Artikel

Geben Sie jetzt einen Kommentar zu diesem Artikel ab.
Kommentar hinzufügen
  • Relevant
    3
  • Alle
    3
  • vom Unternehmen
  • Peer Group
  • Twitter
  • Sprache:
  • Alle
  • DE
  • EN
  • Reload
  • Sortieren:
  • Datum
  • meistgelesen
Um Ihnen die Übersicht über die große Anzahl an Nachrichten, die jeden Tag für ein Unternehmen erscheinen, etwas zu erleichtern, haben wir den Nachrichtenfeed in folgende Kategorien aufgeteilt:

Relevant: Nachrichten von ausgesuchten Quellen, die sich im Speziellen mit diesem Unternehmen befassen
Alle: Alle Nachrichten, die dieses Unternehmen betreffen. Z.B. auch Marktberichte die außerdem auch andere Unternehmen betreffen
vom Unternehmen: Nachrichten und Adhoc-Meldungen, die vom Unternehmen selbst veröffentlicht werden
Peer Group: Nachrichten von Unternehmen, die zur Peer Group gehören
Twitter: Tweets mit dem Cashtag des Unternehmens

Analysen zu Apple Inc.

mehr
  • Alle
  • Buy
  • Hold
  • Sell
10.04.14Apple buyDeutsche Bank AG
17.12.13Apple kaufenUBS AG
16.12.13Apple kaufenJefferies & Company Inc.
09.12.13Apple kaufenIndependent Research GmbH
03.12.13Apple kaufenUBS AG
10.04.14Apple buyDeutsche Bank AG
17.12.13Apple kaufenUBS AG
16.12.13Apple kaufenJefferies & Company Inc.
09.12.13Apple kaufenIndependent Research GmbH
03.12.13Apple kaufenUBS AG
24.09.13Apple haltenSociété Générale Group S.A. (SG)
13.09.13Apple haltenJefferies & Company Inc.
12.09.13Apple haltenMerrill Lynch & Co., Inc.
11.09.13Apple haltenJefferies & Company Inc.
25.07.13Apple haltenCitigroup Corp.
12.09.13Apple verkaufenJoh. Berenberg, Gossler & Co. KG (Berenberg Bank)
22.05.13Apple verkaufenJoh. Berenberg, Gossler & Co. KG (Berenberg Bank)
06.03.13Apple verkaufenJoh. Berenberg, Gossler & Co. KG (Berenberg Bank)
21.01.10Apple Teilgewinne realisierenDer Aktionär
31.03.09Apple underperformRBC Capital Markets
Um die Übersicht zu verbessern, haben Sie die Möglichkeit, die Analysen für Apple Inc. nach folgenden Kriterien zu filtern.

Alle: Alle Empfehlungen
Buy: Kaufempfehlungen wie z.B. "kaufen" oder "buy"
Hold: Halten-Empfehlungen wie z.B. "halten" oder "neutral"
Sell: Verkaufsempfehlungn wie z.B. "verkaufen" oder "reduce"

AKTIEN IN DIESEM ARTIKEL

Apple Inc.379,97
1,14%
Apple Jahreschart
Google Inc.396,16
-1,61%
Google Jahreschart

ANZEIGE

Private Krankenversicherung Tarifvergleich

Anzeige

Themen in diesem Artikel

ANZEIGE

Die 5 beliebtesten Top-Rankings






Die Zahl der Beschwerden von Privatversicherten über ihre Krankenkasse ist 2013 leicht gesunken. Wie Zufrieden sind Sie mit Ihrer Krankenkasse?
Ich gehöre zu denen die sich beim Ombudsmann der privaten Krankenversicherung (PKV) beschwert haben.
Ich war im letzten Jahr unzufrieden, habe mich aber nicht beschwert.
Ich hatte keine Probleme mit meiner Versicherung
Abstimmen