Diese Maßnahmen sollen der Verbesserung der Effizienz sowie zur Stärkung der Kapitalbasis im Hinblick auf die regulatorischen Anforderungen unter Basel 3 dienen.
Wie aus einer Pressemitteilung hervorgeht, belief sich der den Aktionären zurechenbare Reingewinn demnach auf 788 Mio. Schweizer Franken (CHF), gegenüber einem Reingewinn von 768 Mio. CHF in der Vorjahresperiode. Auf bereinigter Basis wurde ein Gewinn von 815 Mio. CHF (Vorjahr: 787 Mio. CHF) ausgewiesen. Das Ergebnis vor Steuern betrug 1,11 Mrd. CHF (Vorjahr: 1,09 Mrd. CHF).
Die den Aktionären zurechenbare Eigenkapitalrendite lag bei 9,2 Prozent (Vorjahr: 9,7 Prozent). Die Kernkapitalquote (Tier 1) gemäß Basel 2.5 lag per Ende des zweiten Quartals 2012 bei 16,5 Prozent (Vorjahr: 14,5 Prozent).
Zudem beschleunigt die Credit Suisse, angesichts des regulatorischen Umfelds und der Situation an den Märkten, die Umsetzung ihrer Strategie zum Aufbau von Kapital. Eine Reihe von sofortigen Maßnahmen wird das Kapital um 8,7 Mrd. CHF erhöhen. Zusätzliche Maßnahmen werden bis Ende 2012 das Kapital um weitere 6,6 Mrd. CHF erhöhen.
Darüber hinaus erhöht die Credit Suisse ihr für Ende 2013 gesetztes Ziel zur Kostenreduktion von bisher 2,0 Mrd. CHF auf nun insgesamt 3,0 Mrd. CHF.
Zürich (www.aktiencheck.de)
So schlugen sich andere Banken im zweiten Quartal
Platz 18: UniCredit
Die Großbank UniCredit musste im zweiten Quartal 2012 einen deutlichen Gewinnrückgang ausweisen. Die Gesamteinnahmen lagen mit 6,25 Mrd. Euro unter dem Vorjahreswert von 6,45 Mrd. Euro. Angesichts einer deutlich höheren Risikovorsorge im Kreditgeschäft brach der operative Gewinn auf 592 Mio. Euro ein, nach 1,35 Mrd. Euro im Vorjahreszeitraum. Unter dem Strich wies die Bank beim Nettoergebnis einen Rückgang auf 169 Mio. Euro aus, nach 511 Mio. Euro im Vorjahreszeitraum.