Diplomat: Grundsatzeinigung auf Deckel für EU-Haushalt steht

Die abgesenkten Eckdaten sind ein Erfolg für die sparwütigen Briten, Niederländer und Schweden, aber auch Kanzlerin Angela Merkel (CDU) hatte sich für zusätzliche Abstriche am Brüsseler Budget eingesetzt. Die Agrarnation Frankreich und zahlreiche auf Unterstützung angewiesene Länder hatten dagegen für mehr Ausgaben gekämpft. Van Rompuys Vorstellungen seien "unausgewogen", hatte etwa der belgische Regierungschef Elio Di Rupo zum Auftakt des Verhandlungsmarathons konstatiert.
Neben dem formellen Beschluss für die Budgetgrenzen fehlte im Morgengrauen auch noch die Einigung darauf, wie und von wem die Haushaltstöpfe genau gefüllt werden. Das werde auch noch dauern, hieß es aus Delegationskreisen, weil sich die Staats- und Regierungschefs noch über den umfangreichen Entwurf von Gipfelchef Van Rompuy aussprechen müssten.
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