09.12.2012 17:33
Bewerten
 (0)

Kik prüft Sicherheitslücken bei Herstellern

    BÖNEN/MÜNCHEN (dpa-AFX) - Der Textil-Discounter Kik zieht Konsequenzen aus dem verheerenden Brand mit Hunderten von Toten bei einem seiner Hersteller in Bangladesch. "Wir führen derzeit zusätzliche Erhebungen bei unseren insgesamt 120 Lieferanten durch, um festzustellen, welche Sicherheitslücken es in Bezug auf Brandschutz gibt", sagte Kik-Geschäftsführer Michael Arretz dem Nachrichtenmagazin "Focus". Bei der Mängelbeseitigung würde den betroffenen Lieferanten kein Aufschub gewährt.

 

    Betriebe, die Kik auch in Zukunft beliefern wollten, müssen laut Arretz die Ausstattung mit Feuerlöschern und Notausgängen garantieren. Das Textilunternehmen aus dem westfälischen Bönen lässt seine Produkte bei Herstellern in Paktistan und Bangladesch fertigen. Arretz betonte, dass Kik keineswegs der einzige Kunde in diesen Fabriken sei. Alle großen Namen ließen in Asien produzieren.

 

    Bei Bränden in Textilfabriken in Karachi (Pakistan) und Dhaka (Bangladesch) waren in den vergangenen Monaten Hunderte Menschen gestorben./ls/DP/he

 

Heute im Fokus

DAX im Plus erwartet -- Asiens Börsen tief im Minus -- Commerzbank schafft Milliardengewinn -- Stahl reißt thyssenkrupp wieder in rote Zahlen -- Groupon übertrifft Markterwartungen

Deutsche Bank: S&P senkt Ratings für Tier-1-Papiere. Euro gibt leicht nach - Yen im Fokus. Carl Zeiss Meditec wächst dank schwachen Euros operativ. Bundesbank sieht keinen Anlass zur Sorge um deutsche Banken. Ölpreise erholen sich von erneuten Verlusten.
Welche ist die wertvollste Marke im Bereich des Sports?
Wer verdient am meisten?
Diese 10 Produkte sind nur für den ganz großen Geldbeutel

Die 5 beliebtesten Top-Rankings

Die öffentliche Verschwendung
Wen sieht die BrandZ-Studie vorn?
Diese Materialien könnten Sie sich nach Ihrem nächsten Lottogewinn gönnen
Wer waren die Aktienstars des deutschen Leitindex?
Wie entwickelten sich Rohstoffe im 3. Quartal?
mehr Top Rankings

Umfrage

Die Geldgeber Griechenlands sind mit den Reformbemühungen der Regierung in Athen laut einem Medienbericht noch nicht zufrieden. Ist für Sie das Thema Grexit abgehakt?