DAX8.352-2,1%  Dow15.3180,1%  Euro1,29380,6% 
ESt502.777-2,1%  Nas3.462-0,1%  Öl102,50,2% 
TDax961,0-1,5%  Nikkei14.484-7,3%  Gold1.3921,6% 

28.12.2012 07:00

Senden
KONGRESS INS WEIßE HAUS

Obama unternimmt letzten Versuch zur Einigung im US-Etatstreit


Letzter Anlauf im US-Etatstreit: Präsident Barack Obama will nach Informationen der "New York Times" nochmals einen Versuch unternehmen, um mit den Republikanern doch noch einen Kompromiss vor Jahresende zu finden.

Er plane, noch an diesem Freitag führende Kongresspolitiker ins Weiße Haus einzuladen. Allerdings gab es bisher keinen Hinweis, dass Regierung und Opposition aufeinander zugehen.

 

    Unter Demokraten und Republikanern wächst daher der Zweifel, ob bis zum Jahresende eine Lösung gefunden werden kann, um automatische Steuererhöhungen und Ausgabenkürzungen in Höhe von 600 Milliarden Dollar (Fiskalklippe) abzuwehren.

    Experten meinen jedoch, es sei auch eine Einigung zum Jahresbeginn denkbar - ohne dass die USA sofort in die Rezession stürzen würden. Höhere Staatsabgaben und die meisten Kürzungen würden erst im Laufe des Jahres richtig spürbar werden, hieß es zur Begründung.

    Völlig unklar war, ob Obama am Freitag einen Kompromissvorschlag auf den Tisch legen würde. Er beharrt seit Monaten darauf, dass reiche Amerikaner angesichts der schwierigen Haushaltslage höhere Steuern zahlen sollten. Dies sei nur gerecht, denn es würden auch Sozialprogramme für die Armen gekürzt. Dagegen lehnen vor allem radikale Tea-Party-Anhänger unter den Republikanern höhere Staatsabgaben kategorisch ab.

  Zudem droht bereits neues Unheil: Finanzminister Timothy Geithner warnte, dass die USA bereits zum Jahresende erneut ihr Schuldenlimit erreichen. Der derzeitige Rahmen von 16,4 Billionen Dollar (12,4 Billionen Euro) sei am 31. Dezember ausgeschöpft. Allerdings will Geithner durch Etat-Umschichtungen etwas zeitlichen Spielraum gewinnen.

    WASHINGTON (dpa-AFX)

Bildquellen: Christopher Halloran / Shutterstock.com

Weitere Links:

Kommentare zu diesem Artikel

Hamtaro schrieb:
28.12.2012 14:49:27

Da sieht man mal wie wenig Macht ein US Präsident hat, wenn die Opposition nicht mitspielen will.

 Kommentar hinzufügen 

ANZEIGE

Private Krankenversicherung Tarifvergleich

ANZEIGE

Die 5 beliebtesten Top-Rankings






In der EU und bei der EZB werden derzeit die Abschaffung der ein- und zwei-Cent-Münzen sowie des 500-Euro-Scheins diskutiert...
Ich hätte kein Problem mit der Abschaffung von ein- und zwei-Cent-Münzen sowie des 500-Euro-Scheins.
Die ein- und zwei-Cent-Münzen verstopfen regelmäßig meine Geldbörse und könnten gerne verschwinden. - Der 500-Euro-Schein sollte aber bleiben!
Der 500-Euro-Schein ist in der Praxis völlig nutzlos und kann gerne abgeschafft werden. Die kleinen Münzen sollten aber erhalten bleiben!
Weder die ein- und zwei-Cent-Münzen noch der 500-Euro-Schein sollten abgeschafft werden!
Ich würde neben den ein- und zwei-Cent-Münzen und dem 500-Euro-Schein noch weitere Scheine und/oder Münzen abschaffen!
 Abstimmen