26.08.2012 14:57

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KONJUNKTUR

Konjunkturtermine: Warten auf Ben Bernanke



Alle Blicke auf Bernanke
Am nächsten Wochenende wird Ben Bernanke auf dem Notenbankertreffen in Jackson Hole für Spannung sorgen. Die eine oder andere Überraschung ist durchaus möglich.

von Jörg Bernhard

Diesseits des Atlantiks müssen sich die Marktakteure mit „profaneren“ Dingen wie zum Beispiel diversen Konjunkturindikatoren befassen. Mit Blick auf Deutschland, die größte Volkswirtschaft Europas, stehen einige Highlights zur Bekanntgabe an. Zum Wochenstart erfahren die Investoren, wie es um den Ifo-Geschäftsklimaindex im August bestellt war. Beim letzten Update fiel der Stimmungsindikator zwar etwas besser als erwartet aus, markierte aber dennoch den niedrigsten Stand seit März 2010. Des Weiteren werden aktuelle Inflationsdaten (Mittwoch), Daten zum Arbeitsmarkt (Donnerstag) und Einzelhandelszahlen für den Monat Juli (Freitag) veröffentlicht. Mit Blick auf Europa dürfte vor allem der Donnerstag spannend werden, wenn der Index zur Stimmung in der Wirtschaft und unter den Konsumenten in der Eurozone veröffentlicht wird.

Blicke nach Jackson Hole gerichtet

Einmal im Jahr trifft sich die „Crème de la Crème der Notenbankerszene“, um in dem idyllischen US-Wintersportort Jackson Hole zu debattieren. Stoff für hitzige Debatten gibt es angesichts der Schuldenkrise in Europa zuhauf. Man darf daher gespannt sein, ob US-Notenbankchef Ben Bernanke die hochgesteckten Erwartungen erfüllen oder eher enttäuschen wird. Am Mittwoch stehen zwei Konjunkturindikatoren zur Bekanntgabe an, die sich direkt auf den Gesundheitszustand der US-Wirtschaft beziehen: revidierte BIP-Zahlen für Q2 2012 sowie der Fed-Konjunkturbericht „Beige Book“. Laut einer Bloomberg-Umfrage unter Analysten rechnen diese beim Bruttoinlandsprodukt mit einer Anpassung von bislang 1,5 auf aktuell 1,7 Prozent. Am Donnerstag stehen dann wie gewohnt die wöchentlichen Neuanträge auf Arbeitslosenhilfe sowie die persönlichen Einnahmen und Ausgaben der US-Konsumenten zur Veröffentlichung an. Langeweile dürfte an den Finanzmärkten angesichts dieser Gemengelage wohl kaum aufkommen.

Bildquellen: Albert H. Teich / Shutterstock.com

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