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18.11.2012 11:29
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Konjunkturelle Kurs-Risiken!

EMFIS.COM - Ganz im Gegenteil: Wer - wie ich - mehrmals täglich einen Blick auf die Kurs-Entwicklungen bei Rohwaren wirft, dem dürfte nicht entgangen sein, dass - in der Breite gesehen - tendenziell die roten Vorzeichen überwogen. Und wenn man sich dann noch die gebetsmühlenartigen Beteuerungen vor Augen führt, dass die Rohstoff-Hausse noch etliche Jahre anhält, ist in jedem Fall ein erhöhtes Maß an Vorsicht geboten.
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US-Dollar-Aufwertung denkbar!

Einige Experten scheinen die erheblichen konjunkturellen Risiken nicht wirklich wahrnehmen zu wollen. Dessen ungeachtet lassen sich diese nicht weg diskutieren und in solchen Phasen kommt es häufig zu einer Aufwertung des US-Dollars, da der Greenback von vielen Investoren nach wie vor als sicherer Hafen betrachtet wird. So wertete die amerikanische Valuta gegen den Euro im  Zuge der Finanzkrise in den Jahren 2007 bis 2008 bis auf 1,20 Euro auf. Sollte sich diese Entwicklung wiederholen, wäre das ein nicht zu unterschätzender Belastungsfaktor für die Rohstoff-Märkte. Hinzu kommt im Speziellen bei Energie- und (Industrie)-Metall-Rohstoffen eine möglicherweise nachlassende Nachfrage, da gerade diese Produkte in wirtschaftlichen Schwäche-Phasen weniger benötigt werden. Und dies gilt entgegen  der landläufigen Meinung selbst für das gelbe Metall. Denn erfahrungsgemäß ist es keineswegs so, dass der Goldpreis umso dynamischer in die Höhe schnellt, je schlechter die Wirtschaft läuft.

Gegessen wird immer!

Vergleichsweise resistent gegen rezessive Tendenzen sind demgegenüber die meisten Agrar-Rohstoffe. Nicht umsonst heißt es: Gegessen wird immer! Allerdings müssen Anleger auch im Bereich der Soft Commodities sehr wachsam sein. Blinde Wetten auf ewig steigende Nahrungsmittelpreise führen nämlich nicht selten zu mehr als schmerzhaften finanziellen Verlusten. Wer sich in diesem Segment tummeln möchte, muss sich kontinuierlich informieren - vor allem im Hinblick auf die Angebotsseite. Bei vielen Agrar-Rohstoffen können vorübergehende Versorgungs-Engpässe durch Produktions-Ausweitungen schnell geschlossen werden, so dass aus Angebots-Defiziten im Handumdrehen Angebots-Überschüsse werden können.


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