02.12.2012 15:00
Bewerten
(1)

Konjunktur: Zahlreiche Härtetests ante portas

Konjunkturtermine: Konjunktur: Zahlreiche Härtetests ante portas | Nachricht | finanzen.net
Gegenwind für die europäische Wirtschaft
Konjunkturtermine
Von besinnlicher Vorweihnachtszeit dürfte an den internationalen Finanzmärkten noch nichts zu spüren sein. Highlights gibt es beim Blick auf den Konjunkturkalender zuhauf.
von Jörg Bernhard

Die in Europa und in den USA diskutierten Probleme bei den Staatsschulden dürften einem ruhigen Jahresausklang entgegenstehen. Vor allem der zum Start ins neue Jahr drohende Sturz über die „Fiskalklippe“ dürfte weiterhin für ein mulmiges Gefühl unter vielen Marktakteuren sorgen. Den internationalen Finanzmärkten scheinen die Brandherde nicht auszugehen. Bezüglich Europa steht eine regelrechte Flut an Konjunkturterminen vor der Tür. Diverse Einkaufsmanagerindizes, Produzentenpreise, Einzelhandelsumsätze, BIP-Zahlen und zu guter Letzt noch die Sitzung der Europäischen Zentralbank dürfte einmal mehr den Investoren vor Augen halten, dass es der europäischen Wirtschaft relativ schlecht geht.

US-Arbeitsmarkt angeschlagen

In den USA dürften sich die Investoren vor allem für den Zahlenreigen zum US-Arbeitsmarkt interessieren. Doch am Montag und Mittwoch gibt es noch einen aktuellen Lagebericht, wie es um die Stimmung unter den Einkaufsmanagern in der Industrie- bzw. im Dienstleistungssektor im November bestellt war. Beide Indikatoren notierten deutlich über der Marke von 50 Zählern, was als Indiz für eine wirtschaftliche Expansionsphase interpretiert wird. Vom Sorgenkind der Fed, dem US-Arbeitsmarkt, sind ab der Wochenmitte zahlreiche aktuelle Meldungen zu erwarten. Den Startschuss gibt am Mittwoch der ADP-Monatsbericht zur Entwicklung neuer Stellen, gefolgt vom Quartalsbericht zur Produktivität und den Lohnkosten. Am Donnerstag werden die Marktakteure über den Challenger-Bericht über Stellenkürzungen und wie gewohnt über die wöchentlichen Neuanträge auf Arbeitslosenhilfe informiert. Am Freitag stehen dann zwei Events zum Thema „Arbeitsmarkt“ auf der Agenda: der Monster-Beschäftigungsindex sowie der Monatsbericht des US-Arbeitsministeriums. Letzterer schlägt an den Finanzmärkten erfahrungsgemäß relativ hohe Wellen. Laut einer Bloomberg-Umfrage unter Analysten soll die Arbeitslosenrate im November von 7,9 auf 8,0 Prozent ansteigen, während die Anzahl neuer Stellen (außerhalb der Landwirtschaft) von 171.000 auf 80.000 fallen soll. Gute Zahlen sehen anders aus.

Bildquellen: C&OPhoto / Shutterstock.com
Anzeige
Anzeige
Börse Stuttgart Anlegerclub

Jungheinrich - Professioneller Hochstapler!

Intralogistik-Lösungen sind gefragt wie nie. Denn mit moderner Logistik-Infrastruktur lassen sich nicht nur erhebliche Kostensenkungen und Effizienzsteigerungen realisieren, sondern sie bildet die perfekte Ergänzung für "Industrie 4.0". Warum Jungheinrich eine der interessantesten Storys in diesem Segment bietet lesen Sie im aktuellen Anlagermagazin des Börse Stuttgart Anlegerclubs.
Anlegermagazin kostenlos erhalten

Heute im Fokus

DAX schließt fester -- Bitcoin-Rally könnte erst der Anfang sein -- Warren Buffett steigt mit 3 Prozent bei LANXESS ein -- EZB-Präsident Draghi verteidigt lockere Geldpolitik -- BMW, BVB im Fokus

Bank of America senkt Vonovia-Anteil auf Null. Siri bekommt wohl einen eigenen Chip - und Apple entwickelt ihn selbst. Linde-Aktie: Linde will offenbar 140 Stellen in Frankreich streichen. Volkswirte sehen Wirtschaft in Top-Form - aber nicht alle profitieren. Chaos bei IAG-Tochter British Airways: IT-Panne lähmt Flugbetrieb.

Top-Rankings

KW 21: Analysten-Flops der Woche
Diese Aktien stehen auf den Verkauflisten der Experten
KW 21: Analysten-Tops der Woche
Diese Aktien stehen auf den Kauflisten der Experten
Jobs mit Zukunft und hohem Gehalt
Hier wird man auch künftig noch gut bezahlt

Die 5 beliebtesten Top-Rankings

Diese Aktien hat Warren Buffett aktuell im Depot
Die Top-Positionen von Warren Buffett (März 2017)
Bestbezahlte Praktikantenstellen
Welches Unternehmen bietet am meisten?
Metropolen der Superreichen
In diesen Städten leben die meisten Milliardäre
Das verdienen die Chefs der Notenbanken
Wie hoch sind ihre Gehälter?
Aktion Frühjahrsputz: Die unsinnigsten Subventionen der Bundesregierung
So werden Steuergelder verschwendet
mehr Top Rankings

Umfrage

Bundeskanzlerin Merkel sieht in den USA anscheinend keinen verlässlichen Partner mehr. Hat sie damit recht?

Online Brokerage über finanzen.net

Das Beste aus zwei Welten: Handeln Sie für nur 5 Euro Orderprovision* pro Trade unmittelbar aus der Informationswelt von finanzen.net!
Zur klassischen Ansicht wechseln
Beliebte Suchen
DAX 30
Öl
Euro US-Dollar
Goldpreis
Meistgesucht
Daimler AG710000
Deutsche Bank AG514000
AURELIUSA0JK2A
CommerzbankCBK100
Volkswagen (VW) AG Vz.766403
LANXESS AG547040
Apple Inc.865985
Deutsche Telekom AG555750
E.ON SEENAG99
BASFBASF11
BMW AG519000
Nordex AGA0D655
Amazon.com Inc.906866
Allianz840400
BVB (Borussia Dortmund)549309