10.06.2012 15:00
Bewerten
 (0)

Termine: Eurokrise wird zur Never-Ending-Story

Europa: Weiter im Krisenmodus
Konjunkturtermine
Das Thema Eurokrise scheint sich mehr und mehr zur Never-Ending-Story zu entwickeln. Der Konjunkturkalender hat in der kommenden Woche ebenfalls einiges zu bieten.
von Jörg Bernhard

Zum Wochenstart erfahren die Investoren nämlich, wie es um das italienische Bruttoinlandsprodukt aktuell bestellt ist. In den vergangenen Jahren entwickelte sich das italienische Wirtschaftswachstum – verglichen mit dem Rest Europas – unterproportional. Zahlen zur Industrieproduktion gibt es aus Frankreich (Montag), Großbritannien (Dienstag) sowie der Eurozone (Mittwoch). Von den zur Veröffentlichung anstehenden Inflationszahlen aus Italien, Frankreich und Deutschland droht hingegen wenig Ungemach, schließlich sind vor allem die Energiepreise in den vergangenen Wochen auf Tauchstation gegangen. Der harmonisierte Index für Konsumentenpreise (Eurozone) wird am Donnerstag kommuniziert.

US-Wirtschaft neigt zur Schwäche

Der US-Wirtschaft geht es zwar deutlich besser als den meisten europäischen Staaten, Grund zum Jubeln gibt es allerdings nicht. Vor allem der für den US-Binnenkonsum extrem wichtige Arbeitsmarkt will noch nicht so recht auf die Beine kommen. Die wöchentlichen Neuanträge auf Arbeitslosenhilfe (Donnerstag) dürften daher von den Investoren mit Argusaugen beobachtet werden. Laut einer Bloomberg-Umfrage unter Analysten soll sich die Zahl neuer Arbeitsloser von 377.000 auf 375.000 reduziert haben. Doch zuvor müssen noch die US-Einzelhandelsumsätze für den Monat Mai (Mittwoch) verdaut werden. Im Vormonat gab es ein Mini-Plus von 0,1 Prozent zu vermelden. Wie in der abgelaufenen Woche könnte der Freitag erneut turbulent werden. Dann steht nämlich die Mai-Industrieproduktion sowie der von der Uni Michigan ermittelte Index zum Konsumentenstimmung zur Bekanntgabe an. Als ob die aktuelle Unsicherheit noch nicht groß genug ist, könnte am Freitag ein anderes Event für zusätzliche Nervosität sorgen, nämlich der dreifache Hexensabbat an den internationalen Terminmärkten.

Bildquellen: Mast/Fotolia
Artikel empfehlen?
Für den Live-Chat können Sie sich mit Ihrem finanzen.net-, Facebook- oder Twitter Account anmelden. Um immer die neusten Beiträge zu sehen, stellen Sie bitte "Neuesten" ein.

Anzeige

Heute im Fokus

DAX schließt über 2 Prozent fester -- Staatsschulden: Ukraine verkauft massenweise Gold -- US-Börsen schließen im Plus -- Chinas Notenbank senkt überraschend Leitzinsen -- Alibaba im Fokus

GDL und Bahn verhandeln weiter. Megafusion in der britischen Versicherungsbranche. Angebot an Hawesko-Aktionäre jetzt offiziell. RBS besteht Stresstest trotz Rechenfehler. Burger King schaltet im Streit um Filialen Gericht ein. Porsche vermietet seine Sportwagen künftig auch. Deutsche-Bank-CFO empfiehlt Alternative zum Sparbuch.
Wenn Zukunft Gegenwart wird

Diese Aktien sind auf den Kauflisten der Experten

Das sind Deutschlands Global Player

Die 5 beliebtesten Top-Rankings

Facebook & Co: Welche Börsengänge waren ein Desaster?

Welches Unternehmen erzielte bislang das größte Emissions- volumen?

Welche Darsteller verdienen am meisten?

Diese Models verdienten 2014 am meisten

In welchen Ländern kostet der Big Mac wie viel?

mehr Top Rankings

Umfrage

Der Gesetzentwurf zur Frauenquote in den Führungsetagen von Unternehmen stößt in der Union auf wachsenden Widerstand. Wie stehen Sie zu diesem Thema?