25.11.2012 15:00
Bewerten
 (0)

Wichtige US-Konjunkturdaten im Anmarsch

Nach Thanksgiving-Woche kehrt wieder Alltag ein
Konjunkturtermine
Nachdem die US-Amerikaner ihren traditionellen Thanksgiving-Truthahnbraten verdaut haben dürften, stehen in der kommenden Woche diverse Konjunkturindikatoren auf dem „Speiseplan“.
von Jörg Bernhard

Von besonders starkem Interesse dürfte in den USA der für Dienstag angekündigte Auftragseingang langlebiger Wirtschaftsgüter (Oktober) sein. Zur Wochenmitte richtet sich der Fokus dann wieder einmal auf den US-Immobilienmarkt. Dann stehen nämlich die Oktoberverkäufe neuer US-Eigenheime zur Bekanntgabe an. Seit die US-Notenbank Fed den Rückkauf von Hypothekenanleihen im Volumen von 40 Milliarden Dollar pro Monat angekündigt hat, zeichnet sich bei US-Immobilien eine markante Erholungstendenz ab. Der Donnerstag hat gleich mehrere Highlights zu bieten. Zum einen stehen wie gewohnt die wöchentlichen Neuanträge auf Arbeitslosenhilfe zur Bekanntgabe an, zum anderen gibt es aber auch revidierte Zahlen zum Bruttoinlandsprodukt der US-Wirtschaft. Beim letzten Update wurde für Q3 2012 eine Wachstumsrate in Höhe von 2,0 Prozent (gegenüber Vorquartal) bzw. 2,8 Prozent (gegenüber Vorjahr) gemeldet.

Europas Wirtschaft dürfte schwächeln

Wie es um Europas Wirtschaft derzeit bestellt ist, dürfte vor allem in der zweiten Wochenhälfte zu erfahren sein. So wird Deutschland am Donnerstag die aktuelle Arbeitslosenrate für den Monat November melden. Im Vormonat lag diese bei 6,9 Prozent. Der Freitag steht dann ganz im Zeichen der deutschen Einzelhandelsumsätze. Allen Unkenrufen und Staatsschuldenkrisen zum Trotz hat sich die Stimmung unter deutschen Konsumenten kaum eingetrübt. Angesichts negativer Realzinsen scheint man verständlicherweise mehr Gefallen am Geld ausgeben zu finden als am Sparen. Vor Jahrzehnten wurde in Deutschland das Sparen als Tugend betrachtet und daher deutlich größer geschrieben. Keine sonderlich gute Laune dürfte der für Donnerstag angekündigte Wirtschaftsklimaindex für die Eurozone anzeigen. Die Probleme in Ländern wie Portugal, Italien, Griechenland und Spanien sollte eine Erholungstendenz einmal mehr verhindert haben. Und auch die Daten vom europäischen Arbeitsmarkt könnten die negative Stimmung bestätigen. Beim letzten Update lag die Arbeitslosenquote bei 11,6 Prozent.

Bildquellen: Ioana Davies (Drutu) / Shutterstock.com
Anzeige
Börse Stuttgart Anlegerclub
Unterschätzte Aktienperlen
Peter Lynch wurde als Fondsmanager des Magellan Fonds zu einer Legende. Er erzielte im Zeitraum 1977 bis 1990 eine durchschnittliche jährliche Rendite von 29,2%. Eines seiner Erfolgsgeheimnisse: Lynch setzte auf einfache und verständliche Geschäftsmodelle und bevorzugt dann, wenn sie für die meisten anderen Börsianer als langweilig erschienen. In der neuen Ausgabe des Anlegermagazins werden drei Unternehmen vorgestellt, die solche unterschätzte Aktienperlen sein könnten.

Heute im Fokus

DAX rutscht ab -- ifo-Geschäftsklima hellt sich auf -- Deckte Winterkorn Manipulationen? -- LANXESS will Chemtura übernehmen -- Deutsche Bank-Aktie auf Rekordtief: Merkel will nicht helfen

K+S-Aktie verliert - Deutsche Bank stuft K+S auf "Sell" ab. Oculus-Gründer bedauert Folgen der Unterstützung für Trump. Aareal Bank zu weiteren Übernahmen bereit. NRW-Finanzbehörden nehmen internationale Banken ins Visier. Feuer auf Öltanker vor Mexikos Küste.
Das sind die reichsten Nichtakademiker in Europa
Diese Aktien stehen auf den Kauflisten der Experten
Der Gehaltsreport

Die 5 beliebtesten Top-Rankings

Die Eigenzulassungen 2015
Diese Firmen sind innovativ
In diesen Städten stehen Sie am längsten im Stau
Das sind die besten Universitäten
Die wertvollsten Marken 2016
mehr Top Rankings

Umfrage

Kanzlerin Merkel will der Deutschen Bank im Streit mit der US-Justiz nicht helfen. Was halten Sie von dieser Einstellung?