09.01.2013 11:39
Bewerten
 (0)

Spanien verschärft Überwachung von Banken

Konsequenz der Krise: Spanien verschärft Überwachung von Banken | Nachricht | finanzen.net
Konsequenz der Krise

Spanien will nach der Krise seines Finanzsystems die Kontrolle der Banken drastisch verschärfen.

Die Madrider Zentralbank kündigte am Mittwoch an, dass die wichtigsten Geldhäuser künftig einer ständigen Überwachung unterliegen sollen. Inspekteure der Banco de España sollen die Bilanzen der Banken regelmäßig "vor Ort" überprüfen und zweimal im Jahr Bericht erstatten.

     Wenn Fehlentwicklungen festgestellt werden, sollen die Inspekteure die betreffenden Geldhäuser noch vor der Abfassung ihrer Berichte darauf hinweisen. In Spanien waren nach dem Ende des Baubooms zahlreiche Banken und Sparkassen an den Rand des Zusammenbruchs geraten.

    Die Geldhäuser hatten während des Booms großzügig Immobilienkredite vergeben, die nach dem Platzen der Blase nicht zurückgezahlt werden können. Dies zwang die spanische Regierung dazu, bei der Europäische Union Milliarden-Hilfen für die Sanierung maroder Banken zu beantragen.

    Die Zentralbank musste sich vorwerfen lassen, die Gefahren des Immobilienbooms nicht rechtzeitig erkannt zu haben. Die Vereinigung der Bankinspekteure hielt der Aufsichtsbehörde vor, sich zu sehr auf die Großbanken konzentriert und die mittelgroßen Geldhäuser sowie die Sparkassen vernachlässigt zu haben. Außerdem habe bei der Zentralbank der Trend geherrscht, bei Fehlentwicklungen wegzuschauen, betonte der Zusammenschluss in einem internen Papier, das der Zeitung "El País" zugespielt wurde. Die Zentralbank bedauerte die Veröffentlichung des Papiers und wies die darin erhobenen Vorwürfe zurück.

    MADRID (dpa-AFX)

Spaniens Krise im Zeitraffer

 

Platz 19: 2006/2007

Einer der wichtigsten Wirtschaftszweige des Landes, die Baubranche, bricht zusammen. Schuld ist das Platzen der Immobilienblase, von der Spanien vorher über rund eine Dekade gut profitieren konnte. Die hohen Immobilienpreise lassen sich nicht mehr rechtfertigen, Zinsen steigen, Schuldner können Raten nicht mehr bedienen. Der private Konsum leidet, die gesamte spanische Wirtschaft wankt.

Bildquellen: istock/stocknshares, ChameleonsEye / Shutterstock.com
Anzeige
Börse Stuttgart Anlegerclub

Familienunternehmen: Rendite und Sicherheit!

Zwischen Eigentümern und Managern eines Unternehmens besteht häufig ein Interessenskonflikt hinsichtlich kurz- und langfristiger Ziele. Familien- und eigentümergeführte Unternehmen haben solche Konflikte meist nicht. Für Aktionäre sind solche Unternehmen daher meist eine lohnenswerte Investitionsmöglichkeit. Im neuen Anlegermagazin lesen Sie, welche drei Familienunternehmen einen näheren Blick wert sind.
Anlegermagazin kostenlos erhalten

Heute im Fokus

DAX geht tief im Minus ins Wochenende -- Dow Jones schließt leicht im Plus -- VW mit Milliardengewinn -- BASF-Aktie fällt trotz höherem Quartalsergebnis -- Rocket Internet, NVIDIA, Nordex im Fokus

Griechischer Zentralbankchef Stournaras dringt auf Einigung mit Gläubigern. VW-Führungsspitze verdient künftig weniger. Risse in Triebwerken des Bundeswehr-Pannenfliegers A400M. Kongress-Rede Trumps birgt Sprengkraft für die Börsen. ProSiebenSat.1-Aktien fallen - Analyst will klarere Digitalstrategie. Bitcoin erreicht neues Rekordhoch.

Die 5 beliebtesten Top-Rankings

Die Top-Positionen von Warren Buffett
Jetzt durchklicken
Jetzt durchklicken
Welche Airline schneidet am besten ab?
Jetzt durchklicken
Diese 10 Automobil Neuheiten gibt es bei der Detroit Auto Show 2017
Jetzt durchklicken
Diese 10 Aktien kann sich nicht jeder Investor leisten
Jetzt durchklicken
mehr Top Rankings

Umfrage

Welche Wertpapiere besitzen Sie?
Beliebte Suchen
DAX 30
Öl
Euro US-Dollar
Goldpreis
Meistgesucht
Deutsche Bank AG514000
Daimler AG710000
BMW AG519000
Nordex AGA0D655
Scout24 AGA12DM8
Apple Inc.865985
BASFBASF11
Volkswagen AG Vz. (VW AG)766403
E.ON SEENAG99
Deutsche Telekom AG555750
Allianz840400
TeslaA1CX3T
CommerzbankCBK100
adidas AGA1EWWW
Siemens AG723610