24.01.2013 12:20
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Beiersdorf nach Umsatzzahlen schwächer

Händler: Gewinnmitnahmen
Für den Nivea-Hersteller Beiersdorf zahlt sich der Konzernumbau zunehmend aus. Die Aktie notiert dennoch im Minus.
Die Aktien von Beiersdorf sind am Donnerstag nach Umsatzzahlen gesunken.

Für den Nivea-Hersteller zahlt sich der Konzernumbau zunehmend aus. Zum Jahresende konnten die Hamburger das Wachstum beschleunigen. Konzernweit stieg der Umsatz im vergangenen Jahr auf 6,04 Milliarden Euro und damit einen Tick mehr als Experten erwartet hatten. Beiersdorf-Chef Stefan Heidenreich bestätigte zudem die Prognose für die operative Marge von rund 12 Prozent.

JPMorgan-Analystin Celine Pannuti beließ es in einer Studie beim "Underweight"-Votum. Zwar habe der Konsumgüterkonzern die Konsensschätzungen beim Umsatz etwas übertroffen, allerdings erscheine die operative Margenprognose etwas niedriger als gedacht. Der Markt habe bereits für 2012 eine Marge von 12,5 Prozent erwartet. Dies hat einem Händler zufolge Anleger wohl zu Gewinnmitnahmen bewegt, nachdem der Kurs am Vortag ein Rekordhoch erreicht hatte.

Ihre Prognosen habe Beiersdorf beim Umsatz und dem organischen Wachstum etwas verfehlt, schrieb Nadeshda Demidova, Analystin bei Equinet, in einem Kommentar. Zudem enttäusche es ein wenig, dass keine Angabe zum bereinigten Gewinn vor Zinsen und Steuern gemacht worden sei. Insgesamt rechtfertigten die vorgelegten Zahlen die aktuelle Bewertung der Papiere nicht. Bei einem Kursziel von 52,00 Euro votiert die Expertin unverändert mit "Sell".

Analyst Thomas Maul von der DZ Bank sieht in den Umsatzzahlen derweil keine wesentlichen Überraschungen, bezeichnete die Bewertung der Papiere allerdings als ambitioniert. Die Einstufung beließ der Experte auf "Verkaufen" mit einem fairen Wert von 47,00 Euro./mis/ag

FRANKFURT (dpa-AFX)

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