Kräftiges Plus in Frankfurt -- Fed läßt Leitzins unverändert -- ISM-Index gibt nach -- GM: Kein Opel-Verkauf-- Smartrac, TOTAL, Kraft Foods, Loewe, Nissan, Klöckner im Fokus
Heute anstehende Termine:
- D: Dienstleistungsindex Oktober
- EU: Einkaufsmanagerindex Dienstleistungen Oktober
- EU: Einkaufsmanagerindex Eurozone Oktober
- EU: Erzeugerpreise Industrie September
- USA: MBA Hypothekenanträge Woche
- USA: ADP-Beschäftigungsbericht Oktober
- USA: Federal Reserve Bank Ratssitzung
- USA: ISM Dienstleistungsindex September
- USA: Ölmarktbericht Woche
- adidas: Quartalszahlen
- alstria office: Quartalszahlen
- Balda: Quartalszahlen
- Cisco: Quartalszahlen
- Comcast: Quartalszahlen
- HeidelbergCement: Quartalszahlen
- Loewe: Quartalszahlen
- Marks & Spencer: Quartalszahlen
- QUALCOMM: Quartalszahlen
- Societe Generale: Quartalszahlen
- Time Warner: Quartalszahlen
- TOTAL: Quartalszahlen
Kräftiges Plus in Frankfurt
Die deutschen Anleger waren am Mittwoch wieder deutlich zuversichtlicher. Nach der Korrektur vom Vortag legten die deutschen Börsen zur Wochenmitte wieder kräftig zu. Auf Unternehmensseite standen Bilanzen von adidas und HeidelbergCement im Fokus. Sowohl der Sportartikelhersteller als auch der Baustoffkonzern hatten im dritten Quartal weiter unter der Krise zu leiden und verzeichneten Rückgänge bei Umsatz und Ergebnis. Die Aktien legten in einem freundlichen Marktumfeld dennoch zu. Im Mittelpunkt des Anlegerinteresses stand aber die Entscheidung von General Motors, seine Tochter Opel nicht zu verkaufen. Die Folgen - insbesondere für deutsche Werke und Arbeitnehmer - sind bislang noch nicht abzusehen. Auch weitere Autobauer rückten in den Blickpunkt, nachdem die US-Absatzzahlen veröffentlicht wurden und mehrheitlich relativ gut ausgefallen waren. Dennoch war im deutschen Handel Zurückhaltung vor den anstehenden Zinsentscheidungen der Notenbanken zu spüren. Am Abend macht die Fed den Auftakt - auch wenn der Marktkonsens nicht von einer Anhebung des US-Leitzinses ausgeht, werden die Begleitkommentare der Währungshüter doch mit Spannung erwartet.
Der DAX gewann zum Handelsstart am Mittwoch 0,4 Prozent, baute seine Gewinne im Verlauf aber aus und eroberte die 5.400-er Marke zurück. Am Nachmittag wurden die Gewinne nochmals größer, nachdem die US-Anleger ebenfalls gut gelaunt in den Handel eingestiegen waren. Autobauer und Finanztitel legten zu, während die Anleger bei dem Vortagesgewinner Beiersdorf Gewinne mitnahmen. An der Kurstafel war zum Börsenschluss ein Plus von 1,7 Prozent auf 5.444 Punkte auszumachen.
Der TecDAX legte im Mittwochshandel ebenfalls zu - um 2,5 Prozent auf 735 Zähler.
20:30 Uhr: Fed läßt Leitzins unverändert
Wie erwartet haben die US-Währungshüter ihre Zinspolitik nicht geändert. Die Notenbank Federal Reserve hat beschlossen, den Leitzins auf dem historisch niedrigen Niveau von Null bis 0,25 Prozent zu belassen. Seit Dezember 2008 hält die Fed damit an ihrer quasi Nullzinspolitik fest - damals hatte man im Zusammenhang mit der Finanzkrise den Zinsschritt nach unten vorgenommen.
17:14 Uhr: Klöckner sieht Talsohle überschritten
Laut Eckdaten zum Neun-Monatsbericht liegen die Auftragseingänge von Klöckner noch 22,3 Prozent unter dem Vergleichszeitraum 2008. Unter dem Strich belaufen sich die eingegangenen Aufträge des Konzerns auf 537,8 Millionen Euro gegenüber 692,3 Millionen Euro im Vorjahr. Der Umsatz beträgt 545,1 Millionen Euro und rangiert damit immer noch weit unter dem Vorjahresniveau von 788,6 Millionen Euro. Dennoch festige die Entwicklung der Auftragszahlen des Konzerns eigenen Angaben zufolge die Wahrscheinlichkeit, dass für die Branche die Talsohle der Wirtschaftskrise überschritten ist.
16:44 Uhr: Enel profitiert von höherem Stromabsatz
Der italienische Versorger Enel hat in den ersten neun Geschäftsmonaten seinen Umsatz gegenüber dem Vorjahreszeitraum um 0,8 Prozent auf 45,69 Milliarden Euro steigern können. Der Gewinn vor Zinsen und Steuern kletterte auf 8,82 Milliarden Euro. Der Nettogewinn lag hingegen mit 4,71 Milliarden Euro leicht unter dem Vorjahreswert. Insgesamt habe man in den ersten drei Quartalen beim operativen Ergebnis von einem höheren Stromabsatz profitieren können, so der Konzern.
16:36 Uhr: US-Öllagerbestände sinken
Laut EIA sind die US-Lagerbestände in der vergangenen Woche zurückgegangen. Demnach wiesen die Rohöllagerbestände ein Minus von 4,0 Millionen Barrel aus. Bei den Mitteldestillaten wie Diesel wurde ein Rückgang von 0,4 Millionen Barrel verzeichnet. Für Benzin wurde ein Minus von 0,3 Millionen Barrel vermeldet.
16:12 Uhr: Roth & Rau senkt Prognose
Der Solarzulieferer Roth & Rau hat seine Gesamtjahresziele nach einer schwachen Entwicklung im dritten Quartal nach unten angepaßt. Die Aufträge brachen um mehr als die Hälfte ein, was den Konzern zu einer Prognosesenkung veranlasste: 2009 rechnet man nun nur noch mit einem Umsatz von 200 Millionen Euro, nachdem bislang 245 bis 270 Millionen Euro in Aussicht gestellt worden waren. Bei der EBIT-Marge peilt ebenfalls einen Rückgang an.
- D: Dienstleistungsindex Oktober
- EU: Einkaufsmanagerindex Dienstleistungen Oktober
- EU: Einkaufsmanagerindex Eurozone Oktober
- EU: Erzeugerpreise Industrie September
- USA: MBA Hypothekenanträge Woche
- USA: ADP-Beschäftigungsbericht Oktober
- USA: Federal Reserve Bank Ratssitzung
- USA: ISM Dienstleistungsindex September
- USA: Ölmarktbericht Woche
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- Balda: Quartalszahlen
- Cisco: Quartalszahlen
- Comcast: Quartalszahlen
- HeidelbergCement: Quartalszahlen
- Loewe: Quartalszahlen
- Marks & Spencer: Quartalszahlen
- QUALCOMM: Quartalszahlen
- Societe Generale: Quartalszahlen
- Time Warner: Quartalszahlen
- TOTAL: Quartalszahlen
Kräftiges Plus in Frankfurt Die deutschen Anleger waren am Mittwoch wieder deutlich zuversichtlicher. Nach der Korrektur vom Vortag legten die deutschen Börsen zur Wochenmitte wieder kräftig zu. Auf Unternehmensseite standen Bilanzen von adidas und HeidelbergCement im Fokus. Sowohl der Sportartikelhersteller als auch der Baustoffkonzern hatten im dritten Quartal weiter unter der Krise zu leiden und verzeichneten Rückgänge bei Umsatz und Ergebnis. Die Aktien legten in einem freundlichen Marktumfeld dennoch zu. Im Mittelpunkt des Anlegerinteresses stand aber die Entscheidung von General Motors, seine Tochter Opel nicht zu verkaufen. Die Folgen - insbesondere für deutsche Werke und Arbeitnehmer - sind bislang noch nicht abzusehen. Auch weitere Autobauer rückten in den Blickpunkt, nachdem die US-Absatzzahlen veröffentlicht wurden und mehrheitlich relativ gut ausgefallen waren. Dennoch war im deutschen Handel Zurückhaltung vor den anstehenden Zinsentscheidungen der Notenbanken zu spüren. Am Abend macht die Fed den Auftakt - auch wenn der Marktkonsens nicht von einer Anhebung des US-Leitzinses ausgeht, werden die Begleitkommentare der Währungshüter doch mit Spannung erwartet.
Der DAX gewann zum Handelsstart am Mittwoch 0,4 Prozent, baute seine Gewinne im Verlauf aber aus und eroberte die 5.400-er Marke zurück. Am Nachmittag wurden die Gewinne nochmals größer, nachdem die US-Anleger ebenfalls gut gelaunt in den Handel eingestiegen waren. Autobauer und Finanztitel legten zu, während die Anleger bei dem Vortagesgewinner Beiersdorf Gewinne mitnahmen. An der Kurstafel war zum Börsenschluss ein Plus von 1,7 Prozent auf 5.444 Punkte auszumachen.
Der TecDAX legte im Mittwochshandel ebenfalls zu - um 2,5 Prozent auf 735 Zähler.
20:30 Uhr: Fed läßt Leitzins unverändertWie erwartet haben die US-Währungshüter ihre Zinspolitik nicht geändert. Die Notenbank Federal Reserve hat beschlossen, den Leitzins auf dem historisch niedrigen Niveau von Null bis 0,25 Prozent zu belassen. Seit Dezember 2008 hält die Fed damit an ihrer quasi Nullzinspolitik fest - damals hatte man im Zusammenhang mit der Finanzkrise den Zinsschritt nach unten vorgenommen.
17:14 Uhr: Klöckner sieht Talsohle überschrittenLaut Eckdaten zum Neun-Monatsbericht liegen die Auftragseingänge von Klöckner noch 22,3 Prozent unter dem Vergleichszeitraum 2008. Unter dem Strich belaufen sich die eingegangenen Aufträge des Konzerns auf 537,8 Millionen Euro gegenüber 692,3 Millionen Euro im Vorjahr. Der Umsatz beträgt 545,1 Millionen Euro und rangiert damit immer noch weit unter dem Vorjahresniveau von 788,6 Millionen Euro. Dennoch festige die Entwicklung der Auftragszahlen des Konzerns eigenen Angaben zufolge die Wahrscheinlichkeit, dass für die Branche die Talsohle der Wirtschaftskrise überschritten ist.
16:44 Uhr: Enel profitiert von höherem StromabsatzDer italienische Versorger Enel hat in den ersten neun Geschäftsmonaten seinen Umsatz gegenüber dem Vorjahreszeitraum um 0,8 Prozent auf 45,69 Milliarden Euro steigern können. Der Gewinn vor Zinsen und Steuern kletterte auf 8,82 Milliarden Euro. Der Nettogewinn lag hingegen mit 4,71 Milliarden Euro leicht unter dem Vorjahreswert. Insgesamt habe man in den ersten drei Quartalen beim operativen Ergebnis von einem höheren Stromabsatz profitieren können, so der Konzern.
16:36 Uhr: US-Öllagerbestände sinkenLaut EIA sind die US-Lagerbestände in der vergangenen Woche zurückgegangen. Demnach wiesen die Rohöllagerbestände ein Minus von 4,0 Millionen Barrel aus. Bei den Mitteldestillaten wie Diesel wurde ein Rückgang von 0,4 Millionen Barrel verzeichnet. Für Benzin wurde ein Minus von 0,3 Millionen Barrel vermeldet.
16:12 Uhr: Roth & Rau senkt PrognoseDer Solarzulieferer Roth & Rau hat seine Gesamtjahresziele nach einer schwachen Entwicklung im dritten Quartal nach unten angepaßt. Die Aufträge brachen um mehr als die Hälfte ein, was den Konzern zu einer Prognosesenkung veranlasste: 2009 rechnet man nun nur noch mit einem Umsatz von 200 Millionen Euro, nachdem bislang 245 bis 270 Millionen Euro in Aussicht gestellt worden waren. Bei der EBIT-Marge peilt ebenfalls einen Rückgang an.



