NEW YORK (Dow Jones)--Nach Angaben informierter Kreise haben die Generalstaatsanwälte der US-Bundesstaaten New York und Delaware, Eric Schneiderman und Joseph Biden, das Frankfurter Institut aufgefordert, Informationen im Zusammenhang mit gebündelten Hypothekenkrediten abzugeben. Dabei geht es um die Rolle der Bank als Treuhänder.
Konkret gehe es den Ermittlern darum, ob diese Geschäfte sauber dokumentiert wurden und die Verpflichtungen gegenüber den Investoren der Kreditverbriefungen erfüllt wurden, berichtete die "New York Times" am Wochenende. Neben der Deutschen Bank muss auch die Bank of New York Mellon Auskünfte geben, bestätigte ein Informant dieser Nachrichtenagentur. Beide gehören zu den wichtigsten Akteuren auf diesem Feld.
Sogenannte Trustees sind bislang nicht im Fokus der juristischen Aufarbeitung der Finanzkrise gewesen. Sie vergeben nicht die Kredite, sondern sind lediglich für die genaue Auflistung aller Unterlagen für die Käufer der Kreditverbriefungen zuständig.
Sollte sich herausstellen, dass die Banken ihre Aufgabe nicht den Prospekten der gebündelten Hypothekenkredite entsprechend wahrgenommen haben, so könnten der Untersuchung teure Zivilprozesse folgen. Sprecher beider Banken wollten sich zu dem Thema nicht äußern.
Webseite: http://www.nytimes.com/2011/06/13/business/13mortgage.html
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June 14, 2011 01:59 ET (05:59 GMT)
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