Von Ursula Quass und Benjamin Krieger
Der Roboter- und Anlagenbauer KUKA will seine finanzielle Flexibilität erhöhen und seine Bilanz mittelfristig optimieren und begibt dazu eine Wandelschuldverschreibung. Die voraussichtlich am oder um den kommenden Dienstag anstehende Emission hat ein Gesamtvolumen von 55 bis 60 Millionen Euro und soll bis 12. Februar 2018 laufen, wie der MDAX-Konzern mitteilte. Der Kurs gab daraufhin auf dem Frankfurter Parkett bei dünnen Orders um zwei Prozent nach.
Die Wandelschuldverschreibungen werden mit jährlich 1,75 bis 2 Prozent verzinst. Sie sollen ausschließlich institutionellen Investoren außerhalb der USA, Kanadas, Australiens und Japans im Rahmen einer Privatplatzierung angeboten werden. Kuka-Aktionäre haben kein Bezugsrecht.
Vor allem Fonds zeichnen in Erwartung eines Arbitrage-Gewinns in solchen Fällen gern die Wandelanleihe und verkaufen stattdessen ihre Aktien, die sie schon besitzen.
Derzeit läuft es bei den Augsburgern gut. Nach einem starken Schlussquartal ging das Geschäftsjahr 2012 mit Bestmarken bei Auftragseingang, Umsatz und Profitabilität als Rekordjahr in die Geschichte des MDAX-Unternehmens ein. Die Aktionäre gehen aber trotz eines Gewinnsprungs im vergangenen Jahr - das EBIT legte um mehr als die Hälfte zu - erneut leer aus: Kuka will im fünften Jahr in Folge keine Dividende zahlen. Den vollständigen Jahresabschluss sowie den Ausblick auf 2013 wird Kuka am 26. März veröffentlichen.
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February 06, 2013 03:08 ET (08:08 GMT)
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