05.02.2013 18:25
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LATE BRIEFING - Unternehmen und Märkte -2-

-1 of 2- 05 Feb 2013 16:54:00 UTC  DJ LATE BRIEFING - Unternehmen und Märkte
=== +++++ MÄRKTE AKTUELL (17.50 Uhr) ++++

INDEX Stand +-% Euro-Stoxx-50 2.651,21 +0,99% Stoxx-50 2.616,80 +0,64% DAX 7.664,66 +0,35% FTSE 6.282,76 +0,58% CAC 3.694,70 +0,95% DJIA 13.983,99 +0,75% S&P-500 1.508,57 +0,86% Nasdaq-Comp. 3.160,63 +0,94% Nasdaq-100 2.744,29 +1,05% Nikkei-225 11.046,92 -1,90% EUREX Stand +-Ticks Bund-Future 142,23 -50

+++++ FINANZMARKT USA +++++

   Positive Konjunkturdaten drängen die Angst vor einem Ende der Sparbemühungen in den europäischen Krisenländern in den Hintergrund. Bei den Einzelwerten steht die Aktie des Rechnerherstellers Dell im Mittelpunkt, denn die Titel werden auf den Kurszetteln schon bald Geschichte sein. Das Unternehmen lässt sich von der Beteiligungsgesellschaft Silver Lake und seinem Gründer Michael Dell aufkaufen. Nach einer vorübergehenden Handelsaussetzung gewinnt das Papier 0,8 Prozent auf 13,38 Dollar. Geschäftszahlen gibt es nur aus der zweiten Reihe. Estée Lauder (+6,5 Prozent) hat sich im vierten Quartal besser geschlagen als die kleinere Konkurrentin Elizabeth Arden, die in der vergangenen Woche mit Zahlen und Ausblick enttäuscht hatte. Zudem hat sich Estée Lauder höhere Gewinnziele gesetzt. Quartalszahlen und Ausblick von Kellogg (+1,7 Prozent) stoßen ebenfalls auf Zustimmung. Yum Brands (-3 Prozent) hat zwar im vierten Quartal die Erwartungen übertroffen, doch rechnet die Fast-Food-Kette für dieses Jahr nicht mehr mit einem Gewinnwachstum. Beim Börsenbetreiber NYSE Euronext (+0,4 Prozent) fiel der Gewinnrückgang im vierten Quartal nicht ganz so deutlich aus wie befürchtet. Am US-Rentenmarkt werden Gewinne mitgenommen, die Rendite zehnjähriger US-Staatsanleihen steigt auf 2,01 Prozent. Mit der Risikobereitschaft steigt der WTI-Ölpreis auf 96,84 Dollar nach einem Vortagesschluss von 96,17 Dollar. Beim Goldpreis werden mit den positiven US-Daten Spekulationen über eine Verlängerung der lockeren US-Geldpolitik ausgepreist. Der Feinunze verbilligt sich auf 1.669 Dollar nach 1.675 Dollar zum Vortagesschluss.

   +++++ AUSBLICK UNTERNEHMEN +++++

   In den USA veröffentlichen u.a. folgende Unternehmen Geschäftszahlen (Prognose Gewinn/Aktie in Klammern):

   22:15 Walt Disney, Ergebnis 1Q

   +++++ FINANZMÄRKTE EUROPA +++++

   Die europäischen Börsen machten einen Teil ihrer Verluste vom Montag wett. Dabei halfen ihnen etwas bessere Konjunkturdaten aus der Eurozone und den USA, wenngleich die Angst vor einem Wiederaufflammen der Schuldenkrise in der Eurozone eine stärkere Erholung verhinderte. Auch der Euro, der im Tagestief bis auf 1,3458 Dollar gefallen war, zieht wieder an und notiert bei rund 1,3570 Dollar. Bankenwerte, die zu Wochenbeginn die größten Abgaben erlebt hatten, führten die Gewinner an, dicht gefolgt von den Versicherern. Enel reagierten kaum auf die Geschäftszahlen des Versorgers, die im Rahmen der Erwartungen lagen. Die Titel hatten schon vor der Veröffentlichung der Daten am Nachmittag im Plus gelegen und schlossen um 1,2 Prozent höher. Gut aufgenommen wurden Geschäftszahlen und Dividendenerhöhung der Munich Re (+3,9 Prozent). Auch die Zahlen von Givaudan (+5,7 Prozent) kamen gut an. Eher verhalten blieb die Reaktion auf den Quartalsausweis der UBS (+0,1 Prozent), obwohl die Zahlen nicht so schlecht wie erwartet waren. In London stiegen BG nach Vorlage von Geschäftszahlen um 3,4 Prozent, während BP trotz durchwachsener Zahlen um 1,4 Prozent zulegten.

   +++++ Devisen +++++

DEVISEN zuletzt '+/- % Di, 8.17 Uhr Mo, 17.40 Uhr EUR/USD 1,3574 0,79% 1,3467 1,3540 EUR/JPY 126,7907 2,03% 124,2644 125,3627 EUR/CHF 1,2327 0,50% 1,2266 1,2293 USD/JPY 93,4075 1,24% 92,2650 92,6150 GBP/USD 1,5648 -0,53% 1,5732 1,5737

+++++ FINANZMÄRKTE OSTASIEN +++++

   Spekulationen über ein Abflauen der Sparbemühungen und eine Verschärfung der Schuldenkrise in Europa haben den Handel belastet. Hongkong führte die Liste der Verlierer gefolgt von Tokio an. Grund für die schlechte Stimmung waren Befürchtungen über einen Regierungswechsel und ein Nachlassen der Sparbemühungen in Italien und Spanien. Zusätzlich belastet von einer Reihe negativer Unternehmensmeldungen ging es beim Nikkei kräftig bergab. Verkauft wurden insbesondere Werte exportorientierter Unternehmen, wie Mazda (-3,2 Prozent) und Sharp (-3,4 Prozent). Zusätzlich belastet von einer Absenkung des Ausblicks und niedrigeren Gewinnen gaben Hitachi sogar um 6,4 Prozent nach. Noch stärker unter Verkaufsdruck stand der Handel in Hongkong. Spekulationen über eine staatliche Drosselung des Häusermarktes lasteten auf Immobilienwerten. Henderson Land und New World Development sanken jeweils um 3,9 Prozent. Der gestiegene HSBC-Einkaufsmanagerindex für Dienstleistungen bewahrte den Handel in Schanghai dagegen vor ähnlich hohen Verlusten. Der Indikator legte im Januar auf 54 Punkte von zuvor 51,7 Punkte zu und sorgte so für leicht steigende Kurse. Unter Abgabedruck standen jedoch Finanzwerte. Abwärts ging es zudem für die Papiere von China Petroleum & Chemical. Nachdem der Konzern eigene Papiere über 3,1 Milliarden US-Dollar über eine Privatplatzierung mit einem Preisnachlass abgestoßen hatte, verloren sie 2,1 Prozent. In Seoul setzte der Kospi seine Verlustserie fort. Zu den Verlierern gehörten Banken und Baukonzerne. Hier drückte ein schwächelnder Immobilienmarkt auf die Stimmung. Nachdem die australischen Notenbanker entschieden hatten, die Zinsen wie erwartet unverändert bei 3 Prozent zu belassen, überwogen in Sydney Verkäufe. Belastet von einer abgesenkten Prognose verloren Macquarie Group 4 Prozent.

   +++++ UNTERNEHMENSMELDUNGEN SEIT 13.30 UHR

   Bayer lässt Gegenmittel für Gerinnungshemmer erforschen

   Bayer sowie sein Partner Janssen Pharmaceuticals haben eine klinische Zusammenarbeit mit dem US-Unternehmen Portola vereinbart. Portola entwickelt derzeit ein spezielles Gegenmittel für moderne Gerinnungshemmer wie Xarelto, das in Notfällen die Hemmung der Blutgerinnung aufheben kann.

   Mercedes-Benz startet dank USA und Asien stark ins neue Jahr

   -- Daimler: Absatz Mercedes-Benz Cars im Jan. bei 102.180 Fz / +8,1%

   -- Daimler: Absatz Kernmarke Mercedes-Benz im Jan. bei 94.895 Fz / +9,2%

   -- Daimler: Absatz Mercedes-Benz China im Jan. bei 16.695 Fz/ +15,4%

   Deutsche und New Yorker Börse müssen Gürtel enger schnallen

   Für die Börsen dieser Welt ist das Umfeld derzeit alles andere als freundlich. Das Resultat sind sinkende Umsätze an den Börsen, denen damit das klassische Geschäft wegbricht. Sowohl Deutsche Börse als auch die New Yorker Börse NYSE begegnen dem Problem nun mit einer weiteren Sparrunde. Die Deutsche Börse musste überraschend eingestehen, dass der Gewinn im vergangenen Jahr um mehr als 20 Prozent auf 660 Millionen Euro geschrumpft ist.

   Merck KGaA sichert sich mögliches Mittel gegen Multiple Sklerose

   Der Pharma- und Chemiekonzern Merck KGaA hat sich die Rechte an einem möglichen Mittel gegen Multiple Sklerose gesichert. Dazu vereinbarte der Darmstädter Konzern die Zusammenarbeit mit dem US-Unternehmen Opexa Therapeutics, das derzeit das Medikament Tcelna in einer klinischen Phase IIb-Studie prüft. Opexa erhält dafür zunächst 5 Millionen US-Dollar, wie Merck mitteilte. Insgesamt hofft das US-Unternehmen bei einem Erfolg von Tcelna auf 225 Millionen US-Dollar.

   Streik bei RWE vorerst abgewendet

   Beim Energiekonzern RWE ist ein unbefristeter Streik vorerst abgewendet. Die Gewerkschaften Verdi und IG BCE haben sich am Dienstagnachmittag zu neuen Gesprächen mit dem Arbeitgeber bereit erklärt. "Die drohende Urabstimmung und ein dadurch möglicher unbefristeter Streik haben jetzt offenbar zu einem Einlenken der Arbeitgeber geführt", sagte der Verdi-Verhandlungsführer Peter Lafos. RWE habe die Bereitschaft erklärt, die Regelungen zur Beschäftigungssicherung zu verlängern.

   Stada erhält in Rabattrunde Zuschlag von AOK für 6 Wirkstoffe

   -- Generikahersteller Stada erhält Zuschlag von AOK für sechs Wirkstoffe in 38 Gebieten

   -- Dabei sind umsatzstarke Wirkstoffe: Omeprazol, Risperidon, Simvastatin und Mirtazapin

   Flughäfen leiden unter Luftverkehrssteuer und Eurokrise

   Die deutschen Flughäfen haben sich im abgelaufenen Jahr wegen der Eurokrise und der Luftverkehrssteuer schwach entwickelt. Nach Berechnungen des Flughafenverbands ADV stieg die Zahl der Fluggäste nur um etwas mehr als ein Prozent auf rund 200 Millionen Passagiere. Beim Gütertransport führte die flaue Konjunktur sogar zu einem Rückgang von etwas mehr als 2 Prozent.

   Computerhersteller Dell sucht Heil in der Privatisierung

   Der Computerhersteller Dell sucht sein Heil in der Privatisierung. Der frühere Branchenprimus, dessen Marktkapitalisierung von einstmals 100 Milliarden US-Dollar auf magere 19 Milliarden zusammenschrumpft war, lässt sich von seinem Gründer und Chef Michael Dell gemeinsam mit der Beteiligungsgesellschaft Silver Lake aufkaufen. Auch der Software-Gigant Microsoft ist mit an Bord bei der Transaktion, die Dell einen Wert von insgesamt 24,4 Milliarden US-Dollar beimisst.

   Enel leidet unter Rezession in Südeuropa

   (MORE TO FOLLOW) Dow Jones Newswires

   February 05, 2013 11:54 ET (16:54 GMT)

   Copyright (c) 2013 Dow Jones & Company, Inc.- - 11 54 AM EST 02-05-13

-2 of 2- 05 Feb 2013 16:54:00 UTC  DJ LATE BRIEFING - Unternehmen und Märkte -2-

   Der italienische Stromversorger Enel hat im vergangenen Jahr einen leichten Gewinnrückgang hinnehmen müssen. Die Rezession im Heimatland und in Spanien ließ den operativen Gewinn vor Abschreibungen um mehr als 5 Prozent auf 16,7 Milliarden Euro schrumpfen. Analysten hatten allerdings schon mit dieser Entwicklung gerechnet.

   Liberty steht vor Milliardenzukauf von Kabelbetreiber Virgin - Kreise

   Der Kabelinvestor John Malone steht kurz davor, sein Netz in Europa noch weiter zu spinnen. Sein Unternehmen Liberty Global steht kurz davor, den britischen Kabelnetzbetreiber Virgin Media zu kaufen, wie mehrere Informanten berichten. Damit würde sich der Investor auch in Großbritannien ein starkes Standbein schaffen und dort die Verfolgung des Marktführers BSkyB aufnehmen.

   Finanzkrise holt S&P wieder ein - USA verklagen Ratingagentur

   Die Finanzkrise hat die Ratingagentur Standard & Poor's (S&P) wieder eingeholt. Das US-Justizministerium will die Rolle von S&P in der Finanzkrise gerichtlich klären lassen und hat dazu Klage eingereicht. Es ist das erste Mal, dass eine Bundesbehörde in der Heimat der Bonitätswächter gerichtlich gegen diese vorgeht.

=== DJG/cln

   (END) Dow Jones Newswires

   February 05, 2013 11:54 ET (16:54 GMT)

   Copyright (c) 2013 Dow Jones & Company, Inc.- - 11 54 AM EST 02-05-13

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