15.10.2012 18:32
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LATE BRIEFING - Unternehmen und Märkte

=== +++++ MÄRKTE AKTUELL (18.00 Uhr) +++++

INDEX Stand +-% Euro-Stoxx-50 2.485,12 +0,65% Stoxx-50 2.538,79 +0,51% DAX 7.261,25 +0,40% FTSE 5.805,61 +0,21% CAC 3.420,28 +0,92% DJIA 13.387,93 +0,44% S&P-500 1.434,35 +0,40% Nasdaq-Comp. 3.051,98 +0,26% Nasdaq-100 2.727,25 +0,26% Nikkei-225 8.577,93 +0,51% EUREX Stand +-Ticks Bund-Future 141,54 -13

+++++ FINANZMARKT USA +++++

   Die US-Aktienmärkte zeigen sich etwas fester. Neben guten Vorgaben der europäischen Börsen stützt der überzeugende Quartalsausweis der Citigroup die Kurse. Die Bank hat im dritten Quartal besser abgeschnitten als erwartet. Ihre Aktie gewinnt 4 Prozent. Andererseits sorgen die für die kommenden Tage angekündigten Quartalsberichte wichtiger Unternehmen für Zurückhaltung. Auch die Schuldenkrise in der Eurozone wird wieder in Erinnerung gerufen. So sagte der griechischen Finanzminister, dass es bis zum EU-Gipfel am Donnerstag und Freitag voraussichtlich noch keine Einigung mit der Troika gibt. Die Konjunkturdaten des Tages liefern kein geschlossenes Bild. Überraschend gut sind die Daten zu den Einzelhandelsumsätzen ausgefallen, dagegen hat der Empire State Manufacturing Index sein Minus nicht so stark verringert wie erwartet. Am Anleihemarkt kommen die Notierungen leicht unter Druck. Die Rendite zehnjähriger Treasurys steigt auf 1,66 Prozent. Der WTI-Ölpreis leidet trotz der guten Konjunkturdaten unter der Angst vor einer schwächeren Nachfrage und gibt auf 90,12 Dollar nach. Sprint Nextel zeigen sich 0,3 Prozent höher. Die japanische Softbank will 70 Prozent des Unternehmens für rund 20 Milliarden Dollar kaufen. Consol Energy fallen um 2,1 Prozent, nachdem das Unternehmen überraschend einen voraussichtlichen Verlust für das dritte Quartal angekündigt hat. Schuld sei die schwache Kohle-Nachfrage von Kraftwerken.

   +++++ FINANZMÄRKTE EUROPA +++++

   Die europäischen Aktienmärkte haben sich im späten Handel von ihren Hochs entfernt, als sich abzeichnete, dass Griechenland sich wohl doch nicht schon vor dem EU-Gipfel mit seinen internationalen Geldgebern einigen wird. Stützend wirkten chinesische Inflationsdaten. Der Preisdruck hat sich dort im September etwas abgeschwächt, so dass die chinesische Notenbank wohl freie Hand für etwaige Konjunkturstimuli hat. Aktien von Renault legten zeitweise um fast 10 Prozent zu, als am Markt Gerüchte kursierten, die Franzosen verhandelten mit Nissan über eine vollständige Fusion. Die beiden Unternehmen wollen aber nur die Einsparungen von Renault-Nissan verdoppeln. Zum Handelsende stand ein Plus von 4,3 Prozent zu Buche. H&M stiegen nach Veröffentlichung der etwas besseren September-Umsatzzahlen um 2,0 Prozent. Berichte über den angeblich geplanten Verkauf der Tochter SFR verhalfen Vivendi zu einem Plus von 2,8 Prozent. Am deutschen Aktienmarkt verbesserten sich Douglas um 8,1 Prozent auf 37,62 Euro. Finanzinvestor Advent will Douglas für 38 Euro je Aktie übernehmen.

   +++++ Devisen +++++

DEVISEN zuletzt '+/- % Mo., 8.24 Uhr Fr, 17.55 Uhr EUR/USD 1,2949 0,31% 1,2909 1,2945 EUR/JPY 102,0105 0,65% 101,3472 101,3806 EUR/CHF 1,2086 -0,07% 1,2093 1,2083 USD/JPY 78,7545 0,28% 78,5350 78,2980 GBP/USD 1,6068 0,27% 1,6026 1,6073 +++++ FINANZMÄRKTE OSTASIEN +++++

   Ermutigende Konjunktur- und Inflationszahlen aus China sind am Montag an den asiatischen Finanzmärkten weitgehend verpufft. Die Märkte hakten ein größer als erwartetes Plus in der chinesischen Handelsbilanz relativ schnell ab und richteten den Blick nach vorne. Im weiteren Verlauf der Woche stehen Zahlen zum Wirtschaftswachstum Chinas auf der Agenda. In Tokio konnten sich die Händler allerdings über steigende Kurse freuen. Weiter unter Druck stand die Aktie von Softbank vor dem Hintergrund der Übernahme von Sprint. "Derzeit wird einer schlechten Zahl eine Menge Beachtung geschenkt, während eine gute Nachricht nicht besonders viel auszumachen scheint", sagte Analyst Joe Bracken von BT Investment Strategies in Sydney. Nach dem Kurseinbruch um 17 Prozent am Freitag ging es für Softbank um weitere 5,3 Prozent abwärts. Auf der Gewinnerseite fanden sich die exportstarken Autobauer wieder. Toyota gewannen 2 Prozent, Nissan 1,3 Prozent und Honda 3,6 Prozent. In Hongkong stürzten die Papiere des Telekommunikationsausrüsters ZTE Corp um 15 Prozent ab. Das Unternehmen hatte vor einem Nettoverlust im dritten Quartal gewarnt.

   +++++ UNTERNEHMENSMELDUNGEN SEIT 13.30 UHR

   Telekom erwartet erst ab 2014 Besserung im Europageschäft - Zeitung

   Die Deutsche Telekom hat mit der schwächelnden Wirtschaft in Europa zu kämpfen. Erst ab 2014 rechnet der DAX-Konzern bei seinen europäischen Töchtern und Beteiligungen laut einem Zeitungsbericht mit einer leichten Verbesserung der Geschäftssituation.

   Krones erhöht Rückstellungen wegen Rechtsstreitigkeiten in USA

   Dem Abfüllanlagen-Hersteller Krones machen seine Rechtsstreitigkeiten in den USA stärker zu schaffen als bisher erwartet. Aufgrund des bisherigen Verlaufs der Vergleichsgespräche hat der MDAX-Konzern seine bestehenden Rückstellung um 53 Millionen US-Dollar erhöht.

   Citigroup von Milliardenabschreibung auf Joint Venture belastet

   Die im September angekündigte Milliardenabschreibung auf ein Joint Venture sowie die Neubewertung eigener Schulden im Rahmen einer umstrittenen Bilanzierungsregel haben der Citigroup im dritten Quartal zu schaffen gemacht. Das New Yorker Institut musste seine Beteiligung an dem Vermögensverwalter Morgan Stanley Smith Barney um 4,7 Milliarden US-Dollar wertberichtigen.

=== DJG/cln

   (END) Dow Jones Newswires

   October 15, 2012 12:01 ET (16:01 GMT)

   Copyright (c) 2012 Dow Jones & Company, Inc.- - 12 01 PM EDT 10-15-12

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