03.01.2013 18:48
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LATE BRIEFING - Unternehmen und Märkte

=== +++++ FEIERTAGSHINWEIS +++++

   DONNERSTAG: In Japan und Schanghai waren die Börsen feiertagsbedingt geschlossen. In Russland bleiben die Börsen wegen Neujahrs- und Weihnachtsfeierlichkeiten noch bis einschließlich Montag geschlossen..

   +++++ MÄRKTE AKTUELL (18.15 Uhr) +++++

INDEX Stand +-% Euro-Stoxx-50 2.701,22 -0,37% Stoxx-50 2.640,37 +0,71% DAX 7.756,44 -0,29% FTSE 6.047,34 +0,33% CAC 3.721,17 -0,34% DJIA 13.420,36 +0,06% S&P-500 1.464,88 +0,17% Nasdaq-Comp. 3.117,46 +0,17% Nasdaq-100 2.748,80 +0,08% Nikkei-225 Geschlossen EUREX Stand +-Ticks Bund-Future 143,52 -46

+++++ FINANZMARKT USA +++++

   Nach dem rauschhaften Jahresauftakt macht sich an der Wall Street Ernüchterung breit. Denn der Kompromiss im Haushaltsstreit, den die Aktienbörsen am Mittwoch mit fulminanten Gewinnen gefeiert hatten, kam für Teile der US-Wirtschaft zu spät. So klagt der Einzelhandel über ein durchwachsenes Weihnachtsgeschäft. Viele Aktien der Branche stehen unter Druck. Den Arbeitsmarkt scheint das lange Ringen von Regierung und Opposition um eine Einigung indessen nicht beeinträchtigt zu haben. Der private Dienstleister ADP registrierte im Dezember einen unerwartet starken Beschäftigungsaufbau. Das stimmt zuversichtlich für den offiziellen Arbeitsmarktbericht der US-Regierung am Freitag. Am Anleihemarkt geben die Notierungen in Reaktion auf den erfreulichen ADP-Bericht etwas nach. Die Rendite zehnjähriger Treasurys steigt auf 1,85 Prozent. Die nachlassende Risikobereitschaft der Anleger zeigt sich auch am Devisenmarkt, wo der Euro nur noch knapp oberhalb von 1,31 Dollar notiert. Der WTI-Ölpreis gibt leicht auf 93,05 Dollar nach. Auch der Goldpreis kommt um 0,4 Prozent auf 1.679,66 Dollar zurück.

   +++++ AUSBLICK KONJUNKTUR ++++++

20:00 Offenmarktausschuss der Notenbank (FOMC), Protokoll der Sitzung vom 11./12. Dezember +++++ FINANZMÄRKTE EUROPA +++++

   Gewinnmitnahmen bestimmten an vielen europäischen Börsen das Bild. Nachdem die USA die Fiskalklippe abgewendet haben, rücken die Probleme der Eurozone wieder in den Vordergrund. Schwache deutsche Kfz-Zulassungsdaten drückten die Aktien der deutschen Autohersteller BMW (-0,4 Prozent) und Daimler (-0,3 Prozent). Fiat-Aktien legten dagegen trotz enttäuschender Absatzzahlen auf dem Heimatmarkt um 1,4 Prozent zu. In Brasilien verzeichneten die Italiener nämlich einen Verkaufsrekord. Aktien des Versorgers Iberdrola verloren im Zuge eines Dividendenabschlags 4,1 Prozent. Das spanische Unternehmen zahlte eine sogenannte flexible Dividende. Dabei werden Rechte an die Aktionäre ausgegeben, die auf unterschiedliche Arten zu Geld gemacht werden können.

   +++++ Devisen +++++

DEVISEN zuletzt '+/- % Do, 8.23 Uhr Mi, 17.55 Uhr EUR/USD 1,3112 -0,24% 1,3144 1,3197 EUR/JPY 114,0069 -0,64% 114,7423 114,9273 EUR/CHF 1,2092 -0,03% 1,2096 1,2092 USD/JPY 86,9590 -0,37% 87,2850 87,0950 GBP/USD 1,6151 -0,51% 1,6234 1,6255

+++++ FINANZMÄRKTE OSTASIEN +++++

   Die asiatischen Börsen haben auch am zweiten Handelstag des Jahres von dem vorläufigen Kompromiss zwischen Republikanern und Demokraten im US-Fiskalstreit profitiert. Nachdem der Dow-Jones-Index am Mittwoch so stark zulegte wie seit einem Jahr nicht mehr, erreichte die Börse in Sydney zwischenzeitlich ein 19-Monats-Hoch und auch an den Börsen in Hongkong und Singapur ging es weiter aufwärts. Lediglich der südkoreanischen Kospi verzeichnete ein leichtes Minus von 0,6 Prozent. Etwas gebremst wurde die Kauflaune von den am Freitag anstehenden und mutmaßlich richtungsweisenden monatlichen US-Arbeitsmarktzahlen. Viele Akteure erhoffen sich davon einen Einblick in die Verfassung der US-Wirtschaft und halten sich im Vorfeld mit Engagements zurück.

   +++++ UNTERNEHMENSMELDUNGEN SEIT 13.30 UHR

   Wirbelsturm Sandy wird für Versicherungsbranche teuer

   Hurrikan Sandy wird für die Versicherungsbranche noch teurer als ohnehin schon befürchtet. Der weltweit größte Rückversicherer Munich Re geht nach ersten Schätzungen davon aus, dass die versicherten Gesamtschäden bis zu 25 Milliarden US-Dollar - das sind etwa 19 Milliarden Euro - betragen können. Damit sehen die Münchener die Schäden des Sturms im Oktober an der amerikanischen Ostküste rund 5 Milliarden Dollar höher als bislang in der Branche gedacht und etwas höher als Konkurrent Swiss Re.

   USA bleiben ein Lichtblick für die Autohersteller

   Während die europäische Autoindustrie darniederliegt, können die Fahrzeughersteller jenseits des Atlantiks zufrieden auf das vergangene Jahr zurückblicken. Auch im Dezember strömten die Amerikaner in die Autohäuser und kauften sich einen Neuwagen. Die meisten Hersteller schafften auch im Dezember wieder ein deutliches Absatzplus und berichteten teils auch über neue Verkaufsrekorde.

   Airbus erhält Auftrag über 10 Flugzeuge des Typs A350 XWB

   Die amerikanische Leasingfirma CIT hat zehn Flugzeuge des Typs A350-900 beim europäischen Flugzeugbauer Airbus bestellt. Damit habe CIT bereits zum zweiten Mal eine Order für das spritsparende Langstreckenflugzeug mit extra-breitem Rumpf bestellt, teilte Airbus mit.

   Boeing erhält vergangenes Jahr 1.203 Aufträge

   Der amerikanische Flugzeugbauer Boeing hat vergangenes Jahr Aufträge für 1.203 Maschinen erhalten, der zweithöchste Auftragseingang der Unternehmensgeschichte. Die Auslieferungen erreichten mit 601 Flugzeuge fast die Hälfte der Aufträge, wie Boeing mitteilte.

   AMD entscheidet sich bei neuem Finanzchef für Eigengewächs

   Der angeschlagene US-Chiphersteller Advanced Micro Devices (AMD) hat sich bei der Suche nach einem neuen Finanzchef für einen internen Kandidaten entschieden. Devinder Kumar wird die Position übernehmen, teilte das Unternehmen im kalifornischen Sunnyvale mit.

=== DJG/cln

   (END) Dow Jones Newswires

   January 03, 2013 12:17 ET (17:17 GMT)

   Copyright (c) 2013 Dow Jones & Company, Inc.- - 12 17 PM EST 01-03-13

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Vonovia sichert sich mehr als 90 Prozent an Conwert. Merck-Mittel Avelumab erhält FDA Zulassung zur Behandlung von MCC. RATIONAL und Rheinmetall erhöhen Dividende. CS erwägt angeblich Kapitalerhöhung statt IPO der Schweiz-Tochter. Chinesen sichern sich größeres Stück an der Deutschen Bank. Schweizerische Notenbank kauft weniger Devisen zur Schwächung des Franken.

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