PARIS (dpa-AFX) - Der französische Luxusgüterkonzern LVMH <PMC.PSE> <MOH.FSE> will an seinem Wein- und Spirituosen-Geschäft festhalten und hat anders lautende Presseberichte dementiert. Der Konzern weise britische Medienberichte zurück, wonach er angeblich über den Verkauf verhandele, teilte der Konzern am Mittwoch mit. Zuvor hatte die Zeitung "Daily Telegraph" berichtet, der weltgrößte Spirituosenkonzern Diageo <DGE.ISE> <GUI.FSE> prüfe eine Offerte für die LVMH-Getränkesparte. Der britische Konzern sei bereit, zwölf Milliarden Euro zu zahlen. Das Vorhaben sei aber noch in einem frühen Stadium. Diageo wollte den Bericht nicht kommentieren.
Der Bereich Wein & Spirits ist mit über drei Milliarden Euro Umsatz die drittgrößte Sparte des LVMH-Konzerns nach Mode- und Lederwaren sowie dem Einzelhandel. Zu Wein & Spirits gehören bekannte Champagner-Marken wie Moet & Chandon, Veuve Clicquot oder Dom Perignon./RX/she/wiz