11.11.2012 15:42
Bewerten
 (0)

Lautenschläger will nicht EZB-Bankenaufseherin werden - Magazin

   Bundesbank-Vizepräsidentin Sabine Lautenschläger will anscheinend nicht die neue Bankenaufsicht unter dem Dach der Europäischen Zentralbank (EZB) leiten. Lautenschläger habe Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble wissen lassen, dass sie sich in dieser schwierigen Übergangsphase lieber weiter um die deutschen Banken kümmern wolle, berichtet der Spiegel.

   Ein Sprecher der Bundesbank wollte die Informationen nicht kommentieren. In einem am Samstag veröffentlichten Interview mit der Börsen-Zeitung hatte Lautenschläger angesprochen auf den Spitzenjob lediglich gesagt, sie habe eine sehr wichtige Aufgabe bei der Bundesbank.

   Lautenschläger wird schon länger als mögliche Chefin des neuen Bankenaufsichtsrats gehandelt, der wahrscheinlich 2014 seine Arbeit aufnehmen und europaweit 6.000 Institute überwachen soll. Da im bestehenden EZB-Rat nur Männer sitzen, solle nun eine Frau einziehen.

   Seit Wochen streiten Politiker angesichts des geringen Frauenanteils bei Spitzenpositionen der EZB über die Besetzung. Angeheizt wurde die Debatte nach der Nominierung des luxemburgischen Notenbankgouverneurs Yves Mersch. Ende Oktober hatte das EU-Parlament gegen Mersch als neues EZB-Direktoriumsmitglied gestimmt, nicht weil an seiner Kompetenz gezweifelt wurde, sondern weil die Abgeordneten prinzipiell mehr Frauen auf europäischen Spitzenposten sehen wollen.

   Nach der Absage Lautenschlägers sei laut Spiegel nun die Chefin der französischen Bankenaufsicht, Daniele Nouy, Favoritin für den Posten als oberste Bankaufseherin.

   Kontakt zum Autor: unternehmen.de@dowjones.com

   DJG/kla

   (END) Dow Jones Newswires

   November 11, 2012 09:11 ET (14:11 GMT)

   Copyright (c) 2012 Dow Jones & Company, Inc.- - 09 11 AM EST 11-11-12

Anzeige
Börse Stuttgart Anlegerclub
Technologieaktien: Drei Möglichkeiten, um vom Trend "Digitale Fabrik" zu profitieren!
Die vierte industrielle Revolution ist im vollen Gange und verändert, vom Großteil der Gesellschaft völlig unbemerkt, bereits die Produktionsabläufe in den großen, industriellen Hallen. Wir zeigen Ihnen in der aktuellen Ausgabe des Anlegermagazins drei Möglichkeiten, wie Sie in den kommenden Monaten und Jahren von dem Zukunftstrend "Digitale Fabrik" profitieren können.
Anlegermagazin kostenlos erhalten

Heute im Fokus

DAX geht mit kleinem Plus ins Wochenende -- Wall Street reagiert verhalten auf Amtsantritt von US-Präsident Trump -- Postbank sieht Chancen auf IPO -- Yellen: US-Geldpolitik auf Kurs -- GE im Fokus

Buffett-Investment BYD träumt vom Gigaerfolg in den USA. AIG schlägt Milliardenrisiken an Berkshire Hathaway los. Deutsche Top-Manager warnen Trump vor Strafzöllen und Abschottung. American Express verdient deutlich weniger. Chinas Wachstum fällt auf niedrigsten Stand seit 1990. Winterkorn bleibt dabei: Von Betrug bei VW nichts gewusst.
Diese Aktien stehen auf den Kauflisten der Experten
Jetzt durchklicken
Diese 10 Automobil Neuheiten gibt es bei der Detroit Auto Show 2017
Jetzt durchklicken
Diese Aktien stehen auf den Verkauflisten der Experten
Jetzt durchklicken

Die 5 beliebtesten Top-Rankings

Die Millionen-Dollar-URLs
Jetzt durchklicken
Welche Commodities entwickelten sich 2016 am stärksten?
Jetzt durchklicken
Mit diesem Studium wird man CEO im Dow Jones
Jetzt durchklicken
Das verdienen YouTube-Stars mit Videos
Jetzt durchklicken
So reich sind die Minister aus Donald Trumps Kabinett
Jetzt durchklicken
mehr Top Rankings

Umfrage

Der künftige US-Präsident Donald Trump hat die Nato als obsolet bezeichnet. Halten Sie das Militärbündnis ebenfalls für überflüssig?
Beliebte Suchen
DAX 30
Öl
Euro US-Dollar
Goldpreis
Meistgesucht
Volkswagen AG Vz. (VW AG) 766403
Commerzbank CBK100
Deutsche Bank AG 514000
Daimler AG 710000
BASF BASF11
Bayer BAY001
E.ON SE ENAG99
Apple Inc. 865985
Deutsche Telekom AG 555750
Deutsche Lufthansa AG 823212
Nordex AG A0D655
Allianz 840400
Siemens AG 723610
EVOTEC AG 566480
K+S AG KSAG88