01.12.2012 09:43
Bewerten
 (0)

Lehman-Insolvenzverwalter erhält 70 Millionen Euro Vorschuss

    ESSEN (dpa-AFX) - Der Insolvenzverwalter der deutschen Lehman-Tochter hat bislang 70 Millionen Euro als Vorschuss für Personal- und Sachkosten erhalten. "Wir sind finanziell erheblich in Vorleistung gegangen, um die Aufgaben zu meistern", sagte der geschäftsführende Partner der Kanzlei CMS Hasche Sigle, Hubertus Kolster, den Zeitungen der Essener "WAZ"-Gruppe (Samstag). "Angesichts des hohen Kosten- und Personalaufwands haben wir bisher allerdings 70 Millionen Euro als Vorschüsse in den vergangenen vier Jahren vom Gericht erhalten."

 

    Um das erwartete Rekordhonorar für den Insolvenzverwalter war Streit entbrannt, der zuletzt durch Gutachten befeuert wurde. Der Rahmen für die Zahlung, mit der auch der gesamte Aufwand abgegolten werden muss, reicht von etwa 200 Millionen bis 834 Millionen Euro. Das wäre in jedem Fall die höchste Vergütung, die je ein Insolvenzverwalter für die Abwicklung einer Pleite in Deutschland erhalten hat.

 

    Die hohe Summe ist vor allem wegen der immensen Insolvenzmasse der deutschen Lehman-Tochter von mehr als 15 Milliarden Euro entstanden. Kolster verteidigte gegenüber der "WAZ" die Forderung nach einer Vergütung für den Lehman-Insolvenzverwalter in dreistelliger Millionenhöhe./löb/DP/zb

 

Anzeige
Börse Stuttgart Anlegerclub
Zalando - Wie der Online-Händler seine Gewinn­margen kräftig steigern will!
Der Einkauf von Waren im Internet gehört zu den Megatrends des 21. Jahrhunderts. Laut einer Erhebung des Digitalverbands Bitkom shoppen 98% aller Internet-Nutzer inzwischen online, wobei mehr als drei Viertel mehrmals im Monat Produkte über das Internet ordern. Lesen Sie in der aktuellen Ausgabe des Anlegermagazins, warum Zalando zu den Profiteuren dieses Megatrends gehört und wie es seine Gewinnmargen weiter steigern will.
Anlegermagazin kostenlos erhalten

Heute im Fokus

DAX legt deutlich zu -- Asiens Börsen fester -- Trump: Softbank investiert 50 Milliarden Dollar in USA -- Tesla ruft Ladeadapter zurück -- Südkorea zeigt VW an

Ahold Delhaize kündigt Aktienrückkauf an. Steinhoff setzt Wachstumskurs fort - Aktie klettert an MDAX-Spitze. Credit Suisse erhöht Sparziel. Deutschland droht EU-Verfahren im Abgasskandal. Jedem zweiten Arbeitnehmer ist gute Bezahlung wichtiger als Freizeit. EZB und BoJ untersuchen gemeinsam Digitalwährung.
Hobby zum Beruf
Jetzt durchklicken
Welche Aktien besitzt Warren Buffett in seinem Portfolio?
Jetzt durchklicken
Diese Aktien stehen auf den Verkauflisten der Experten
Jetzt durchklicken

Die 5 beliebtesten Top-Rankings

Diese Legenden sind die bestbezahlten Toten der Welt
Jetzt durchklicken
Wo leben die meisten Milliardäre?
Jetzt durchklicken
Die glücklichsten Länder der Welt
Jetzt durchklicken
Von diesen Schnellrestaurants sind die Deutschen begeistert
Jetzt durchklicken
So wurden Steuergelder verschwendet
Jetzt durchklicken
mehr Top Rankings

Umfrage

Glauben Sie, dass es in den kommenden sechs Monaten schwieriger wird, die eigenen Renditeerwartungen zu erzielen?