01.02.2013 15:26
Bewerten
 (0)

Licht und Schatten am US-Arbeitsmarkt

   Von Jeffrey Sparshott und Andreas Plecko

   WASHINGTON--Der US-Arbeitsmarkt liefert derzeit ein Bild mit Licht und Schatten: Während der Jobaufbau im Januar enttäuschte und die Arbeitslosenquote stieg, erfolgten kräftige Aufwärtsrevisionen für die beiden Vormonate. Wie das US-Arbeitsministerium berichtete, stieg im Januar die Zahl der Beschäftigten außerhalb der Landwirtschaft um 157.000, während von Dow Jones Newswires befragte Volkswirte einen Stellenzuwachs um 166.000 erwartet hatten.

   Die Angaben für die beiden Vormonate wurden indessen kräftig nach oben korrigiert: Das Ministerium meldete für Dezember nun ein Stellenplus von 196.000, nachdem zunächst ein Anstieg um 155.000 gemeldet worden war. Für den November wurde die Zahl auf ein Plus von 247.000 Jobs geändert, nach bislang gemeldeten 161.000 zusätzlichen Stellen.

   Die bei einer separaten Erhebung ermittelte Arbeitslosenquote stieg im Januar auf 7,9 Prozent. Ökonomen hatten eine Stagnation auf dem Stand des Vormonats von 7,8 Prozent erwartet. Die Quote entfernte sich damit wieder ein Stück weit von dem Ziel der US-Notenbank; die Fed will die Zinsen erst wieder erhöhen, wenn die Quote unter 6,5 Prozent sinkt.

   Die durchschnittlichen US-Stundenlöhne kletterten um 0,04 Dollar auf 23,78 Dollar, während Ökonomen einen Zuwachs um 0,05 Dollar erwartet hatten. Die durchschnittliche Wochenarbeitszeit verharrte im Vergleich zum Vormonat bei 34,4 Stunden.

   Der Privatsektor der US-Wirtschaft, der rund 70 Prozent der gesamten Arbeitskräfte beschäftigt, schuf im Januar 166.000 Jobs. Im verarbeitenden Gewerbe entstanden 4.000 zusätzliche Jobs. In der Dienstleistungsindustrie, die üblicherweise als Wachstumsmotor für den Arbeitsmarkt fungiert, kamen per saldo 121.000 Arbeitsplätze hinzu. Die staatlichen Behörden strichen indes 9.000 Stellen.

   Kontakt zum Autor: konjunktur.de@dowjones.com

   DJG/apo/chg

   (END) Dow Jones Newswires

   February 01, 2013 08:55 ET (13:55 GMT)

   Copyright (c) 2013 Dow Jones & Company, Inc.- - 08 55 AM EST 02-01-13

Artikel empfehlen?
Für den Live-Chat können Sie sich mit Ihrem finanzen.net-, Facebook- oder Twitter Account anmelden. Um immer die neusten Beiträge zu sehen, stellen Sie bitte "Neuesten" ein.

Private Krankenversicherung Tarifvergleich

Anzeige

Heute im Fokus

DAX schließt freundlich -- Dow dreht ins Minus -- Banken-Stresstest: Elf Institute durchgefallen? -- Boeing mit starken Zahlen -- Daimler verkauft Tesla-Anteil -- Yahoo, IBM, Siemens im Fokus

EZB - Banken erhalten Prüfergebnisse ab Donnerstag. Presseverlage erteilen Google überraschend Recht zur Gratisnutzung. Dreamliner-Kosten vermiesen Boeing-Aktionären die Stimmung. Aareal-Bank könnte Jahresprognose erneut anheben. FMC kauft US-Spezialisten für Herz-Kreislauf-Erkrankungen. In der EU bahnt sich neuer Haushaltsstreit an. Gabriel wehrt sich in USA gegen Ruf nach Konjunkturpaket.
Die zehn teuersten Aktien der Welt

Diese Aktien sind auf den Verkauflisten der Experten

Wo tankt man am teuersten?

Die 5 beliebtesten Top-Rankings

Facebook & Co: Welche Börsengänge waren ein Desaster?

Welches Unternehmen erzielte bislang das größte Emissions- volumen?

Welche Darsteller verdienen am meisten?

Diese Models verdienten 2014 am meisten

In welchen Ländern kostet der Big Mac wie viel?

mehr Top Rankings

Umfrage

Verkehrsminister Dobrindt erwägt scheinbar, die Pkw-Maut vorerst nur auf Autobahnen einzuführen. Was halten Sie von diesem Rückzieher?