16.12.2012 10:58
Bewerten
 (0)

Lürssen: 'Wir wollen kaufen' - Kaufinteresse an P+S bestätigt

    BREMEN/STRALSUND (dpa-AFX) - Die Bremer Lürssen Werft hat erstmals ihr Kaufinteresse an der P+S-Werft in Wolgast bestätigt. "Wir wollen kaufen", sagte der Chef der Lürssen-Werft, Friedrich Lürssen, der dpa. Die Kaufverhandlungen über die insolvente P+S-Werft in Wolgast zwischen der Bremer Lürssen-Werft und Insolvenzverwalter Berthold Brinkmann sollen an diesem Wochenende abgeschlossen werden.

 

    "Wir sind auf einem guten Weg und versuchen, den Vertrag unter Dach und Fach zu bekommen." Lürssen verwies auf den Gläubigerausschuss der P+S-Werften, dem am Montag der Vertrag in Rostock vorgelegt werden soll. Der Ausschuss muss den Vertrag genehmigen.

 

    Im Bieterverfahren um die Werft hatte Lürssen das beste Angebot abgegeben. Demnach will Lürssen mehr als 350 von 540 Arbeitsplätzen erhalten. Zu Einzelheiten etwa wie der Anzahl der zu erhaltenen Arbeitsplätze, Kaufsumme und Ausrichtung des Standortes Wolgast wollte sich der Werftenchef nicht äußern. Beide Werften sind seit Jahrzehnten im Marineschiffbau tätig.

 

    Die Fr. Lürssen Werft GmbH & Co.KG mit Hauptsitz in Bremen-Nord baut seit 1875 Schiffe. Bis heute ist es ein Familienunternehmen, geführt in vierter Generation von Friedrich und Peter Lürssen. Die Gruppe beschäftigt mehr als 1400 Mitarbeiter. Bislang gehören sechs Standorte zur Werft./mrt/DP/zb

 

Artikel empfehlen?
Für den Live-Chat können Sie sich mit Ihrem finanzen.net-, Facebook- oder Twitter Account anmelden. Um immer die neusten Beiträge zu sehen, stellen Sie bitte "Neuesten" ein.

Private Krankenversicherung Tarifvergleich

Anzeige

Heute im Fokus

Russland und Ukraine einig über Gasversorgung -- Starbucks erzielt mehr Umsatz -- Groupon übertrifft Erwartungen -- Rote Zahlen bei LinkedIn

Fuchs Petrolub wächst stärker als erwartet. BNP Paribas mit Gewinnplus. Japans Zentralbank lockert überraschend Geldpolitik. Sparprogramm bei Lanxess sieht wohl Streichung von bis zu 1.200 Jobs vor. Citigroup verrechnet sich um 600 Millionen. Spanien bittet Google zur Kasse.
In welchen europäischen Ländern ist das Preisniveau besonders hoch?

Welche Aktien zählt George Soros zu seinem Portfolio?

Diese Aktien sind auf den Verkauflisten der Experten

Die 5 beliebtesten Top-Rankings

Facebook & Co: Welche Börsengänge waren ein Desaster?

Welches Unternehmen erzielte bislang das größte Emissions- volumen?

Welche Darsteller verdienen am meisten?

Diese Models verdienten 2014 am meisten

In welchen Ländern kostet der Big Mac wie viel?

mehr Top Rankings

Umfrage

Das Deutsche Institut für Wirtschaftsforschung (DIW) hat den Sparkurs der Bundesregierung infrage gestellt. Denken Sie auch, dass der Staat mehr investieren sollte?