12.03.2012 06:23
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Luftfahrtbranche warnt vor drohendem Handelskrieg

    BERLIN (dpa-AFX) - Europas Luftfahrtunternehmen warnen nach einem Bericht der Tageszeitung "Die Welt" (Montagausgabe) vor einen Handelskrieg. Die seit Jahresbeginn gültige einseitige Einbeziehung der Luftfahrtgesellschaften in den Emissionshandel (ETS) bei Flügen in und ab der EU habe "bereits zu ersten konkreten Strafmaßnahmen" von Ländern geführt, die sich gegen das ETS aussprechen, heißt es in einem gemeinsamen Brief der Vorstandsvorsitzenden von Airbus, Lufthansa, Air Berlin und MTU an Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU). Der Brief liegt der "Welt" vor.

 

    In einer gemeinsamen Aktion haben zudem Unternehmen aus Frankreich, Spanien und Großbritannien ihre jeweiligen Regierungschefs aufgefordert, sich bei der EU-Kommission und den Anti-ETS-Regierungen dafür einzusetzen, dass der Streit um den Emissionshandel nicht auf dem Rücken der Unternehmen ausgetragen wird. Das Problem "der durch die internationale Luftfahrt verursachten Emissionen" können nur auf globaler Ebene angemessen gelöst werden, heißt es in dem Brief. Die internationale Zivilluftorganisation ICAO wolle bis Ende 2012 dazu einen Vorschlag vorlegen.

 

    Am stärksten betroffen von Gegenmaßnahmen sei derzeit der europäische Flugzeughersteller Airbus. Allein die chinesische Regierung habe Bestellungen von Airbus-Flugzeugen im Wert von zwölf Milliarden Dollar auf Eis gelegt, heiße es in dem Brief. Dies gefährde mindestens 1.000 Stellen an den europäischen Airbus-Standorten und mindestens ebenso viele bei den Zulieferern.

 

    Aber auch Europas Airlines müssten sich auf höhere Kosten oder Umsatzverluste einstellen. So habe Indien bereits angekündigt, dass Verkehrsrechte nicht verlängert werden. Russland habe zusätzliche Überfluggebühren angekündigt. Ein großer Teil der Flugrouten aus Europa heraus in Richtung Japan, China und Indien verlaufen über russischem Gebiet. "Wir bitten Sie deshalb, auf EU-Ratsebene - und vor allem auch bei den Staaten, die besagte Sanktionen ergreifen - nachdrücklich um Konsultationen zu ersuchen", heiße es in dem Brief an die Bundeskanzlerin und andere europäische Regierungschefs. Ziel müsse es sein, eine ausgewogene Lösung zu finden und einen größeren Handelskonflikt zu vermeiden./gp/DP/jha/

 

Nachrichten zu Airbus SE (ex EADS)

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Prognose bekräftigt
Airbus-Aktie leichter: Durchwachsener Jahresauftakt
Der europäische Luft- und Raumfahrtkonzern Airbus hat einen holprigen Jahresstart hinter sich und wird sich auch in diesem Jahr sehr bemühen müssen, um die versprochenen Lieferziele einzuhalten.
27.04.17
Airbus Still Struggling to Hit Delivery Targets (EN, The Wall Street Journal Deutschland)

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Analysen zu Airbus SE (ex EADS)

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27.04.2017Airbus SE (ex EADS) HoldKepler Cheuvreux
27.04.2017Airbus SE (ex EADS) buyJefferies & Company Inc.
27.04.2017Airbus SE (ex EADS) buyCommerzbank AG
27.04.2017Airbus SE (ex EADS) UnderperformMerrill Lynch & Co., Inc.
21.04.2017Airbus SE (ehemals EADS) overweightJP Morgan Chase & Co.
27.04.2017Airbus SE (ex EADS) buyJefferies & Company Inc.
27.04.2017Airbus SE (ex EADS) buyCommerzbank AG
21.04.2017Airbus SE (ehemals EADS) overweightJP Morgan Chase & Co.
20.04.2017Airbus SE (ehemals EADS) buyJefferies & Company Inc.
12.04.2017Airbus SE (ehemals EADS) buyCitigroup Corp.
27.04.2017Airbus SE (ex EADS) HoldKepler Cheuvreux
12.04.2017Airbus SE (ehemals EADS) HoldKepler Cheuvreux
24.02.2017Airbus SE HaltenNorddeutsche Landesbank (Nord/LB)
23.02.2017Airbus SE HaltenIndependent Research GmbH
02.02.2017Airbus SE HoldKepler Cheuvreux
27.04.2017Airbus SE (ex EADS) UnderperformMerrill Lynch & Co., Inc.
14.11.2016Airbus Group SE UnderweightJP Morgan Chase & Co.
27.10.2016Airbus Group SE UnderweightJP Morgan Chase & Co.
11.10.2016Airbus Group SE UnderweightJP Morgan Chase & Co.
20.09.2016Airbus Group SE UnderweightJP Morgan Chase & Co.

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