WIEN (Dow Jones)--Die Lufthansa-Tochter Austrian Airlines (AUA) ringt weiter um die Rückkehr in die Gewinnzone. Den Weg dorthin soll unter anderem eine Ausmusterung von elf Boeing 737 ebnen. Für diese Maschinen seien potentielle Käufer gefunden worden, teilte AUA im Anschluss an eine Sondersitzung des Aufsichtsrats mit. Ersetzt werden sollen die Maschinen mit 7 Flugzeugen des Typs Airbus A319/A320 sowie 4 Langstreckenflugzeugen des Typs Boeing 777. Geplant sei dies für 2013/2014. Da AUA diese Investitionen nicht alleine stemmen kann, hilft Lufthansa aus.
Mithelfen bei der Sanierung sollen auch die Mitarbeiter. Von ihnen will AUA Zugeständnisse bei vorgesehenen Gehaltssteigerungen. Hier sollen die Verhandlungen in der kommenden Woche beginnen. AUA drückt dabei aufs Tempo: "Die Lage ist zu ernst, um auf Zeit zu spielen", mahnte sie die Gesprächsparter.
Die Verhandlungen mit der Politik, den Lieferanten und dem Flughafen Wien über das Zukunftskonzept des Unternehmens seien "von Vernunft und Verständnis getragen" gewesen, stellte AUA-Vorstandsvorsitzender Jaan Albrecht fest, ohne weiter ins Detail zu gehen. Um weniger Geld als bisher auszugeben, setzt sich Albrecht für die Abschaffung der Flugticketsteuer ein.
Die Anpassung des Streckennetzes mit Schwerpunkt Osteuropa und Nahost will die Airline am Montag vorstellen.
DJG/bam/mgo
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February 10, 2012 11:38 ET (16:38 GMT)
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