NEW YORK (dpa-AFX) - Die Lufthansa <LHA.ETR> dringt in den USA auf weitreichendere Beteiligungsmöglichkeiten an amerikanischen Fluggesellschaften. Die geltenden Grenzen für eine Beteiligung seien nicht verständlich, sagt Lufthansa-Chef Wolfgang Mayrhuber am Montagabend (Ortszeit) in New York.
Mayrhuber trifft an diesem Dienstag in Washington hochrangige Vertreter der US-Regierung. Bei den Gesprächen soll es auch um einheitliche Sicherheitskontrollen und Umweltfragen gehen. "Ich erwarte jetzt nicht gleich konkrete Ergebnisse", betonte Mayrhuber. Es gehe zunächst um einen Austausch von Ideen und Meinungen.
Die Lufthansa ist mit knapp 20 Prozent am gehobenen amerikanischen Billigflieger JetBlue <JBLU.NAS> <JAW.FSE> beteiligt. Eine Aufstockung sei mittelfristig durchaus eine Perspektive, bekräftigte Lufthansa-Sprecher Klaus Walther. "Momentan haben wir das aber nicht vor."
Ausländische Investoren dürfen in den USA maximal 24,9 Prozent der Stimmrechte einer Fluggesellschaft besitzen. Ohne zusätzliche Stimmrechte können sie bis zu 49,9 Prozent erwerben./fd/DP/zb