Mehrmals musste die Fluggesellschaft Triebwerke wechseln, weil es zu Geruchs-Vorfällen in Cockpit oder Kabine gekommen war, wie Deutsche Lufthansa -Sprecher Michael Lamberty der Welt am Sonntag sagte. Er wies darauf hin, dass dies "in der überwiegenden Mehrzahl" aufgrund der "routinemäßigen Wartung" geschehen sei.
"Speziell auf den Airbus A380 bezogen, befassen wir uns seit mehr als einem Jahr damit", so Lamberty. So hatten beispielsweise der Motorenhersteller Rolls-Royce für das Triebwerk eine Modifikation entwickelt, die bei einer ganzen Reihe von Triebwerken eingebaut wurden.
Die Zeitung hatte zuvor berichtet, dass ein Airbus der Lufthansa-Tochter Germanwings bei einer Landung in Köln 2010 nur knapp einer Katastrophe entgangen sei. Beide Piloten hätten kontaminierte Kabinenluft eingeatmet und Vergiftungserscheinungen gezeigt.
Kontakt zum Autor: unternehmen.de@dowjones.com
DJG/kla
(END) Dow Jones Newswires
September 30, 2012 12:25 ET (16:25 GMT)
Copyright (c) 2012 Dow Jones & Company, Inc.- - 12 25 PM EDT 09-30-12