24.07.2012 11:20
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A-Klasse-Nachfrage zu hoch - Daimler fehlen Kapazitäten

Luxusproblem
Der Autobauer Mercedes-Benz kann die Nachfrage nach der neuen A-Klasse nicht aus den eigenen Werken bedienen und muss auf Zulieferer zurückgreifen.
Daher haben die Stuttgarter den finnischen Zulieferer Valmet Automotive mit der Aufgabe betraut, das Modell in ihrem Auftrag zu produzieren. "Mit Valmet haben wir jetzt einen ausgewiesenen Produktionsspezialisten verpflichtet, der uns ab 2013 zusätzliche Kapazitäten für die A-Klasse zur Verfügung stellt", sagte Produktionschef Wolfgang Bernhard. "Wir wollen damit die Kundennachfrage optimal bedienen und die Lieferzeiten der A-Klasse im Interesse unserer Kunden so kurz wie möglich halten."

   Zwischen 2013 und 2016 werden die Finnen mehr als 100.000 A-Klasse-Wagen im Daimler-Auftrag vom Band rollen lassen. Für die neue A-Klasse, die Mitte September auf den Markt kommt, liegen dem Unternehmen nach eigenen Angaben bereits mehr als 40.000 Bestellungen vor.

   Das Kompaktwagensegment ist für die Daimler-Tochter Mercedes-Benz von elementarer Bedeutung. Die Marke mit dem Stern will verlorenen Boden auf die Konkurrenz wieder gut machen und BMW und Audi bis zum Ende des Jahrzehnts überholen. Vor dem Hintergrund dieses Ziels will Mercedes-Benz das Engagement im wichtigen Segment deutlich ausbauen und künftig mindestens fünf kleinere Modelle anbieten.

   Diese werden im Verbund der Werke in Rastatt (Baden-Württemberg) und Kecskemét (Ungarn) produziert. Die B-Klasse ist in beiden Werken als erstes Produkt der neuen Generation vom Band gelaufen, die neue A-Klasse wird seit Juli 2012 in Rastatt gebaut. "Unsere neuen Kompakten kommen bei den Kunden so gut an, dass unsere beiden Werke Rastatt und Kecskemét komplett ausgelastet sind", erklärte Bernhard.

Dow Jones Newswires, 2012 Dow Jones & Company, Inc.- - 05 13 AM EDT 07-24-12

Die größten Autobauer der Welt:

 

Platz 16: Mitsubishi

Eröffnet wird das Ranking von der Mistubishi Motors Corporation, die mit 246.000 verkauften Fahrzeugen ein Minus von 8% gegenüber dem 1. Quartal 2012 verzeichnet.

Quelle: Ernst & Young
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