Berlin (aktiencheck.de AG) - Die MAGIX AG , ein Anbieter hochwertiger Software, Online-Dienste und digitaler Inhalte zur multimedialen Kommunikation, hat nach vorläufigen, ungeprüften Zahlen im ersten Quartal des Geschäftsjahres 2011/2012 ein deutlich geringeres operatives Konzernergebnis (EBIT) erzielt als im Vorjahr.
Wie aus einer Ad hoc-Mitteilung vom Mittwoch hervorgeht, sank der Konzernumsatz von Oktober bis Dezember 2011 gegenüber dem Vorjahr um 25 Prozent auf 8,1 Mio. Euro. Damit war ein Rückgang der Bruttomarge um 23 Prozent auf 7,0 Mio. Euro verbunden. Die operativen Kosten wurden um 8 Prozent reduziert, während sich die Abschreibungen um 11 Prozent verringerten. Dennoch fiel das Konzern-EBIT um 85 Prozent auf 0,3 Mio. Euro.
Den Angaben zufolge war vom Vorstand für den Berichtszeitraum aufgrund der planmäßig erfolgten Verschiebungen von Produktveröffentlichungen zugunsten des Schlussquartals 2010/2011 und des zweiten Quartals 2011/2012 ein Umsatzrückgang erwartet worden. Dieser fiel nun deutlicher aus als angenommen. Wenngleich die von MAGIX neu adressierten Märkte über erhebliches Umsatzpotenzial verfügen, sieht der Vorstand bei anhaltend negativen Impulsen aus dem Einzelhandel das angestrebte Umsatzplus in Gefahr. Im ersten Quartal 2011/2012 wurden bereits umfassende Kostensenkungsmaßnahmen umgesetzt, die in den Folgequartalen fortwirken werden, ohne den forcierten Eintritt in den Markt für PC-Systemtools und den Ausbau des B2B-Geschäfts einzuschränken. Um in 2012/2013 und darüber hinaus wieder substanzielles Ergebniswachstum generieren zu können, hält der Vorstand im laufenden Geschäftsjahr einen Ergebnisrückgang für möglich.
Die Aktie von MAGIX verliert derzeit 10,92 Prozent auf 5,79 Euro. (25.01.2012/ac/n/nw)