29.03.2013 12:03
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MÄRKTE ASIEN/Handel in Asien wegen Feiertag in vielen Ländern dünn

   Von John Phillips und Wei-Zhe Tan

   Die Märkte in Asien verzeichneten am Freitag, dem letzten Handelstag des Quartals, nur ein geringes Handelsvolumen. Viele Börsen in der Region waren wegen Karfreitag geschlossen. Trotz guter Vorlagen auf dem US-Aktienmarkt am Donnerstag, wo sowohl der Dow Jones Industrial Average Index als auch der S&P 500 auf Rekordhöhe schlossen, blieb der Handel angesichts des fehlenden Volumens lau. Investoren traten auf der Stelle.

   Südkoreas Kospi legte gegen den Trend um 0,7 Prozent zu, nachdem die Regierung in Seoul weitere Maßnahmen zur Konjunkturförderung ankündigte, nachdem sie zuvor ihre Wachstumsprognosen zurückgenommen hatte. Der Elektronikkonzern Samsung, ein Index-Schwergewicht, legte 1,3 Prozent zu.

   Angesichts der anhaltenden Drohungen aus Nordkorea wertete der US-Dollar gegenüber dem Koreanischen Won auf. Laut Medienberichten soll Nordkoreas Führer Kim Jong-Un am Freitag Vorbereitungen für strategische Raketenangriffe auf die USA und US-Militärbasen im Pazifik und Südkorea angeordnet haben. Der Dollar handelte zuletzt bei 1.113,95 Won, ein Anstieg von 1.112,70 Won am späten Donnerstag in Seoul.

   Japans Nikkei legte um 0,4 Prozent zu. Investoren warten auf die anstehende Sitzung der Bank of Japan. Die Erwartungen, dass die Notenbanker neue Lockerungsmaßnahmen beschließen werden, sind hoch, denn dies ist das erste Treffen unter Leitung des neuen Gouverneurs Haruhiko Kuroda, der sich der Umsetzung des Inflationsziels der Bank von 2,0 Prozent verpflichtet hat.

   Panasonic verlor im Tokioter Handel 6,5 Prozent, nachdem der Konzern am Donnerstag Restrukturierungspläne für seine fünf defizitären Sparten ankündigte und erklärte, die verlustreichen Geschäfte nicht länger tolerieren zu wollen.

   Aktien auf dem chinesischen Festland verzeichneten angesichts der geringen Handelsvolumina leichte Verluste. Investoren überdenken derzeit noch die jüngsten Schritte der Regierung zur Regulierung von Produkten der Vermögensverwaltung. Der Shanghai Composite Index sackte um 0,1 Prozent. Kleinere Finanzhäuser dürften von den neuen Regeln stärker betroffen sein. Entsprechend verlor die China Citic Bank 2,5 Prozent und die Industrial Bank fiel um 3,6 Prozent.

   Auf den Devisenmärkten legte der Euro gegenüber dem Dollar leicht zu, nachdem er sich zuvor am Donnerstag von einem Viermonatstief erholt hatte. Die Wiedereröffnung der zyprischen Banken ging relativ ruhig von statten gegangen, das hatte die Sorgen der Investoren erleichtert. Der Euro handelte zuletzt bei 1,2829 US-Dollar, nach 1,2816 Dollar am späten Donnerstag in New York.

   Die Märkte in Australien, Hongkong, Indien, Indonesien, Neuseeland, den Philippinen und Singapur waren am Feiertag geschlossen. Die US-Märkte werden am Freitag ebenfalls geschlossen bleiben.

   Kontakt zum Autor: unternehmen.de@dowjones.com

   DJG/DJN/sha

   (END) Dow Jones Newswires

   March 29, 2013 06:32 ET (10:32 GMT)

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