03.01.2013 11:02
Bewerten
(0)

MÄRKTE ASIEN/US-Fiskalkompromiss treibt Kurse weiter nach oben

   Die asiatischen Börsen haben auch am zweiten Handelstag des Jahres von dem vorläufigen Kompromiss zwischen Republikanern und Demokraten im US-Fiskalstreit profitiert. Nachdem der Dow-Jones-Index am Mittwoch so stark zulegte wie seit einem Jahr nicht mehr, erreichte die Börse in Sydney zwischenzeitlich ein 19-Monats-Hoch und auch an den Börsen in Hongkong und Singapur ging es weiter aufwärts. Lediglich der südkoreanischen Kospi verzeichnete ein leichtes Minus von 0,6 Prozent.

   Insgesamt liegen die asiatischen Börsen der britischen Großbank HSBC zufolge voll im Trend. Der sogenannte Januar-Effekt sorge oft dafür, dass alle asiatischen Börsen in der ersten Woche des Jahres mit kräftigen Gewinnen starten, sich diese aber im Laufe des Monats wieder abschwächen.

   Etwas gebremst wurde die Kauflaune von den am Freitag anstehenden und mutmaßlich richtungsweisenden monatlichen US-Arbeitsmarktzahlen. Viele Akteure erhoffen sich davon einen Einblick in die Verfassung der US-Wirtschaft und halten sich im Vorfeld mit Engagements zurück.

   In Tokio und in Schanghai fand am Donnerstag wegen nationaler Feiertage erneut kein Handel statt.

   Gut lief es insbesondere an der australischen Börse. Der S&P/ASX 200 legte um 0,7 Prozent zu auf knapp 4.741 Punkte, den höchsten Stand seit Mai 2011. China sorge mit seinen starken Konjunkturdaten für gute Stimmung und zudem seien Rohstoffe gefragt, sagte Händler Anson Rosewall von BBY. Dem entsprechend gut schnitten die australischen Rohstoffaktien ab. Die Kurse von BHP Billiton, Rio Tinto und Fortescue Metals stiegen zwischen 0,8 und 2,4 Prozent. In den kommenden Monaten dürfte der S&P/ASX 200 Rosewall zufolge die Marke von 5.000 Punkten durchbrechen.

   Der HSI in Hongkong legte zwar ebenfalls zu. Nachdem am Mittwoch jedoch noch alle Titel Gewinne verbucht hatten, war die Tendenz diesmal uneinheitlicher. So büßten Tingyi 3,5 Prozent ein, während die Aktien von Esprit mit Nachholbedarf um fast 6 Prozent nach oben schnellten.

   Insgesamt ist die Bank of America-Merrill Lynch für das erste Halbjahr zuversichtlich. Das BIP und Idustrieumsätze dürften nach Erwartung der Bank zwischen Januar und Juni ihren Höhepunkt erreichen, sich dann aber im zweiten Halbjahr abschwächen. Zudem dürfte sich die Inflation in der zweiten Jahreshälfte beschleunigen und sogar das Inflationsziel der Regierung von 3,5 Prozent übertreffen. Das könnte insbesondere den Kursen von Immobilienaktien zugute kommen.

   In Seoul wurde der Index insbesondere von stärkeren Verlusten bei Schwergewichten wie Hyundai Motor (-4,6 Prozent), KIA (-3 Prozent) und Samsung (-2,1 Prozent) belastet. Teilnehmer sprachen hier von Gewinnmitnahmen. Hyundai hatte zudem am Mittwoch bekannt gegeben, dass sein Absatzplus 2013 auf den niedrigsten Stand seit 10 Jahren fallen dürfte.

   Am Devisenmarkt tat sich beim Währungspaar Dollar/Yen insgesamt wenig. Der Dollar kostete weiter deutlich mehr als 87 Yen. Der Euro hat sich unterdessen weiter vom allgemein an den Finanzmärkten spürbaren Risikomodus abgekoppelt und gab im asiatisch dominierten Handel erneut nach. Händler erklärten die Schwäche auch damit, dass angesichts der wieder stark gestiegenen Kauflaune an den Aktienmärkten Euro-Gelder an den US-Aktienmarkt und damit in den Dollar flössen.

INDEX Stand +- in % Handelsende aktuell (MEZ) S&P/ASX 200 (Sydney) 4.740,70 +0,74% 06:00 Nikkei-225 (Tokio) Kein Handel Kospi (Seoul) 2.019,41 -0,58% 07:00 Shanghai-Composite (Schanghai) Kein Handel Hang-Seng-Index (Hongkong) 23.304,29 +0,19% 09:00 Straits-Times (Singapur) 3.217,85 +0,50% 10:00 KLCI (Malaysia) 1.692,65 +1,07% 10.00

DEVISEN zuletzt +/- % 0.00 Uhr EUR/USD 1,3163 -0,2% 1,3190 EUR/JPY 114,6980 -0,4% 115,1510 USD/JPY 87,1345 -0,2% 87,3300 USD/KRW 1061,7100 -0,2% 1063,5000 USD/CNY 6,2303 0% 6,2303 AUD/USD 1,0508 +0,1% 1,0502 Kontakt zum Autor: maerkte.de@dowjones.com

   DJG/DJN/hhb/gos

   (END) Dow Jones Newswires

   January 03, 2013 04:32 ET (09:32 GMT)

   Copyright (c) 2013 Dow Jones & Company, Inc.- - 04 32 AM EST 01-03-13

Nachrichten zu BHP Billiton plc

  • Relevant
  • Alle
    2
  • vom Unternehmen
  • Peer Group
  • ?

Um Ihnen die Übersicht über die große Anzahl an Nachrichten, die jeden Tag für ein Unternehmen erscheinen, etwas zu erleichtern, haben wir den Nachrichtenfeed in folgende Kategorien aufgeteilt:

Relevant: Nachrichten von ausgesuchten Quellen, die sich im Speziellen mit diesem Unternehmen befassen

Alle: Alle Nachrichten, die dieses Unternehmen betreffen. Z.B. auch Marktberichte die außerdem auch andere Unternehmen betreffen

vom Unternehmen: Nachrichten und Adhoc-Meldungen, die vom Unternehmen selbst veröffentlicht werden

Peer Group: Nachrichten von Unternehmen, die zur Peer Group gehören

Analysen zu BHP Billiton plc

  • Alle
  • Buy
  • Hold
  • Sell
  • ?
20.07.2017BHP Billiton UnderweightJP Morgan Chase & Co.
20.07.2017BHP Billiton HaltenIndependent Research GmbH
19.07.2017BHP Billiton buyS&P Capital IQ
06.07.2017BHP Billiton overweightMorgan Stanley
06.07.2017BHP Billiton buyUBS AG
19.07.2017BHP Billiton buyS&P Capital IQ
06.07.2017BHP Billiton overweightMorgan Stanley
06.07.2017BHP Billiton buyUBS AG
21.06.2017BHP Billiton OutperformMacquarie Research
19.06.2017BHP Billiton OutperformMacquarie Research
20.07.2017BHP Billiton HaltenIndependent Research GmbH
22.06.2017BHP Billiton HoldDeutsche Bank AG
08.06.2017BHP Billiton HoldJefferies & Company Inc.
17.05.2017BHP Billiton NeutralUBS AG
05.05.2017BHP Billiton HoldDeutsche Bank AG
20.07.2017BHP Billiton UnderweightJP Morgan Chase & Co.
19.06.2017BHP Billiton UnderweightJP Morgan Chase & Co.
17.05.2017BHP Billiton UnderweightJP Morgan Chase & Co.
27.04.2017BHP Billiton SellGoldman Sachs Group Inc.
26.04.2017BHP Billiton SellGoldman Sachs Group Inc.

Um die Übersicht zu verbessern, haben Sie die Möglichkeit, die Analysen für BHP Billiton plc nach folgenden Kriterien zu filtern.

Alle: Alle Empfehlungen

Buy: Kaufempfehlungen wie z.B. "kaufen" oder "buy"

Hold: Halten-Empfehlungen wie z.B. "halten" oder "neutral"

Sell: Verkaufsempfehlungn wie z.B. "verkaufen" oder "reduce"
mehr Analysen

Meistgelesene BHP Billiton News

Keine Nachrichten gefunden.
Weitere BHP Billiton News
Anzeige
Anzeige
Börse Stuttgart Anlegerclub

Die Top 5 der Medizin- und Pharmakonzerne mit großen Wachstumschancen!

Aktien aus dem Medizin- und Pharmabereich gehören neben den hochtechnologischen Konzernen wohl zu den schwierigsten Wertpapieren, die man an der Börse spielen kann. Die meisten Unternehmen, die auf diesem Feld unterwegs sind, bleiben über Jahre hin unprofitabel. Wir stellen im aktuellen Anlegermagazin fünf Aktien vor, bei denen große Wachstumschancen lauern könnten.
Anlegermagazin kostenlos erhalten

Heute im Fokus

DAX schließt deutlich leichter -- Dow verliert -- VW-, Daimler-, BMW-Aktien verlieren kräftig: Deutsche Autoindustrie soll sich abgesprochen haben -- BYD, Tesla, Microsoft, eBay im Fokus

Gazprom darf mehr Gas nach Deutschland pumpen. S&P stellt Griechenland bessere Bonität in Aussicht. Apple will mit Chinesen Autobatterien bauen: Unerwartete Konkurrenz für Tesla? Bill Gross warnt vor einem möglichen Wirtschaftskollaps. Warum Exxon jetzt plötzlich zum Umweltfreund wird. Bitcoin zurück auf Rekordkurs. General Electric verdient im zweiten Quartal weniger. Erneuter Ether-Diebstahl schreckt die Branche auf.

Top-Rankings

KW 29: Analysten-Tops der Woche
Diese Aktien stehen auf den Kauflisten der Experten
Sorglos die Koffer packen
In diesen europäischen Ländern kommt man voll auf seine Kosten
KW 28: Analysten-Flops der Woche
Diese Aktien stehen auf den Verkauflisten der Experten

Die 5 beliebtesten Top-Rankings

Enormer Stressfaktor
In diesen Ländern haben Arbeitnehmer den größten Stress
Die ärmsten Länder der EU
Hier ist das BIP schlechter als im Durchschnitt
Vor diesen Berufen macht die Digitalisierung keinen Halt
Diese Jobs sind besonders stark bedroht
Diese Millionenbeträge verdienten die Sport-Stars in 2017
Diese Profis konnten ihren Kontostand 2017 deutlich verbessern
Berufe die auch eine Rezession überstehen
Welche bieten am meisten Sicherheit?
mehr Top Rankings

Umfrage

Bundeskanzlerin Angela Merkel lehnt eine Obergrenze für Flüchtlinge weiter ab. Sind Sie für eine solche Grenze?

Online Brokerage über finanzen.net

Das Beste aus zwei Welten: Handeln Sie für nur 5 Euro Orderprovision* pro Trade unmittelbar aus der Informationswelt von finanzen.net!
Zur klassischen Ansicht wechseln

Willkommen bei finanzen.net Brokerage

Handeln Sie für nur 5 Euro Orderprovision* pro Trade unmittelbar aus finanzen.net

Weitere Informationen finden Sie hier.

Jetzt informieren


Sie haben bereits ein Depot? Dann verknüpfen Sie es jetzt mit Ihrem finanzen.net-Account!

Jetzt mit finanzen.net-Account verknüpfen

Top News
Konjunktur/Wirtschaft
20:30 Uhr
Augen auf beim Aktienkauf
Beliebte Suchen
DAX 30
Öl
Euro US-Dollar
Goldpreis
Meistgesucht
Daimler AG710000
Volkswagen (VW) AG Vz.766403
Deutsche Bank AG514000
CommerzbankCBK100
BYD Co. Ltd.A0M4W9
Lufthansa AG823212
BMW AG519000
ADVA SE510300
Apple Inc.865985
TeslaA1CX3T
Allianz840400
EVOTEC AG566480
BASFBASF11
E.ON SEENAG99
Infineon AG623100