09.01.2013 10:05
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MÄRKTE EUROPA/Alcoa beruhigt, befeuert aber nicht

   Von BENJAMIN KRIEGER

   Den Startschuss für die nächste Etappe der Aktien-Rally haben die Ergebnisse des US-Aluminiumkonzerns Alcoa nicht gegeben. Zwar konnte die Aktie am Vorabend an der Computerbörse Nasdaq leicht zulegen und auch in Asien überwiegen die Kursgewinne. "Die Aufschläge halten sich dort aber in überschaubaren Grenzen", sagt Stan Shamu von IG Markets in Melbourne. Der Dax steigt um 0,4 Prozent auf 7.726 Punkte und der Euro-Stoxx-50 legt um 0,5 Prozent auf 2.705 Zähler zu.

   Alcoa hat am Vorabend traditionell die Saison der US-Quartalsberichte eröffnet. Vorstandschef Klaus Kleinfeld erwartet in diesem Jahr eine weltweit um sieben Prozent steigende Nachfrage nach Aluminium. Das Wirtschaftswachstum kehre nach China zurück, und Europa entwickle sich besser als von den meisten erwartet, lautet die Argumentation des ehemaligen Siemens-Chefs.

   "Die Tatsache, dass der Aluminium-Gigant für 2013 eine steigende Nachfrage erwartet, beruhigt die Investoren", sagt Shamu. An seiner Heimatbörse in Sydney ziehen die Aktien des Alcoa-Kontrahenten Alumina um 4,5 Prozent an. Da Alcoa und Alumina als klassische Konjunkturzykliker gelten, können auch an Europas Börsen die von der Konjunktur abhängigen Sektoren wie Automobilbau, Technologie und Bau zulegen.

   In Europa steckt die Saison der Quartalsberichte noch in den Kinderschuhen. Lediglich der französische Kantinenbetreiber Sodexo und der britische Handelsriese Sainsbury ließen sich am Morgen in die Bücher schauen. Sodexo-Aktien legen ein Prozent zu, während Sainsbury-Aktien stagnieren.

   Analysten bewegen die Kurse

   Kursbewegende Nachrichten von und über Unternehmen sind wie schon in den vergangenen Tagen Mangelware. Das Interesse richtet sich daher wie schon am Dienstag auf die Kommentare von Analysten. Credit Suisse hat die Allianz-Aktie auf "Neutral" abgestuft, was diese um 1,3 Prozent nachgeben lässt. Eine Abstufung auf "Verkaufen" durch die Citigroup lässt Aktien von LANXESS um 2,5 Prozent zurückfallen.

   Goldman Sachs hat sich zu deutschen Medienaktien geäußert und für ProSiebenSat.1 eine Kaufempfehlung ausgesprochen. Das treibt die Aktie um 2,4 Prozent nach oben. Ein auf 40 von 36,50 Euro erhöhtes Kursziel der Bank of America für EADS-Aktien sorgt für ein Kursplus von 2,3 Prozent.

   Gesucht sind wie schon an den beiden vergangenen Tagen die Bankaktien. Papiere der Commerzbank verteuern sich um knapp drei Prozent und die der Deutschen Bank um 1,7 Prozent. Die zeitliche Verschiebung und Lockerung der Regulierung der Branche treibt den Sektor weiter nach oben. Um fast zehn Prozent ist der Bankensektor seit Jahresbeginn bereits gestiegen.

   Gespannte Ruhe herrscht im Devisenhandel einen Tag vor der Sitzung der Europäischen Zentralbank. Der Euro handelt zum US-Dollar mit 1,3082 fast exakt auf dem Schlusskurs vom Dienstag. Das weltweit meistgehandelte Währungspaar könnte auch deshalb weiter auf der Stelle treten, weil mit Ausnahme der deutschen Industrieproduktion im November keine kursbewegenden Konjunkturzahlen veröffentlicht werden.

=== DEVISEN zuletzt +/- % 0.00 Uhr Di, 18.00 Uhr EUR/USD 1,3083 +0,0% 1,3081 1,3067 EUR/JPY 114,6354 +0,9% 113,5989 114,1164 EUR/CHF 1,2088 +0,0% 1,2088 1,2089 USD/JPY 87,6185 +0,9% 86,8680 87,3065 GBP/USD 1,6055 -0,0% 1,6059 1,6038 === Kontakt zum Autor: benjamin.krieger@dowjones.com

   DJG/bek/raz

   (END) Dow Jones Newswires

   January 09, 2013 03:34 ET (08:34 GMT)

   Copyright (c) 2013 Dow Jones & Company, Inc.- - 03 34 AM EST 01-09-13

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04.01.2017Deutsche Bank Equal weightBarclays Capital
03.01.2017Deutsche Bank HoldKepler Cheuvreux
13.01.2017Deutsche Bank UnderperformMacquarie Research
09.01.2017Deutsche Bank UnderperformMerrill Lynch & Co., Inc.
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