12.01.2017 08:25
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MÄRKTE EUROPA/Auf die Trump-Aussagen könnten Gewinnmitnahmen folgen

   Von Benjamin Krieger

   FRANKFURT (Dow Jones)--Mit einem etwas leichteren Start an Europas Börsen rechnen Händler am Donnerstag. "Die Trump-Rede gestern Abend hat nicht die erhofften Impulse geliefert", sagt ein Händler. Ein klarer roter Faden für die künftige Ausgestaltung der US-Politik sei nicht erkennbar gewesen. Konkrete Investitionspläne jenseits eines Mauerbaus gen Mexiko habe es nicht gegeben. Zumindest Gewinnmitnahmen sollten daher folgen. Der Dax wird vorbörslich 16 Punkte niedriger berechnet bei 11.630 Punkten.

   Allerdings habe Trump seine Absicht zur Schaffung von US-Arbeitsplätzen erneut klargemacht. Dies dürfte für weitere Investitionen in den USA sorgen, wie es bereits zahlreiche Autohersteller angekündigt hatten.

   Profitieren dürfte nach der Pressekonferenz der Energiesektor, da Trump ihnen gegenüber eine freundliche Politik verfolgt. Energieaktien werden daher auch in Europa fester erwartet. In den USA gehörte die Branche mit 1,2 Prozent Plus zu den stärksten Gewinnern. Der WTI-Ölpreis stieg von 51 auf über 52 Dollar und hält aktuell dieses Niveau.

Pharmasektor von Trump belastet Druck wird hingegen auf die Pharmawerte erwartet, da Donald Trump ihnen gegenüber eine kritische Haltung eingenommen hat. Mit 1,6 Prozent Minus stellte die Branche an der Wall Street den Hauptverlierer. In Asien setzte sich dies fort, die Kurse der in Indien stark vertretenen Pharmabranche rutschen ebenfalls stärker ins Minus. Weil die Pharmakonzerne in den europäischen Aktienindizes schwer gewichtet sind, könnten ihre Kursverluste auch die Börsen insgesamt belasten.

   Sehr gut kommen hingegen die Zahlen von Richemont im Handel an. "Wir dachten eigentlich, dass Morgan Stanley (MS) zu voreilig war mit dem Upgrade, aber die Daten waren ja noch besser als erhofft", so ein Händler. MS hatte die Aktien einen Tag vor Zahlenvorlage auf "Overweight" hochgestuft. Der schweizerische Uhren- und Schmuckhersteller konnte den Umsatz auf währungsbereinigter Basis um 5 Prozent steigern, während die MS-Analysten nur mit 3,6 Prozent gerechnet hatten.

   Der Dollar neigt nach den Aussagen Trumps weiter zur Schwäche, den Euro hat es wieder über die Marke von 1,06 Dollar getrieben. Hier vermissen die Marktakteure Aussagen zur künftigen Fiskalpolitik und zur Rückführung von Dollar-Vermögen der US-Konzerne. Im weiteren Tagesverlauf könnten allerdings die Reden von vier Gouverneuren der US-Notenbank die Wechselkurse bewegen. Fed-Präsidentin Janet Yellen steht am Freitag auf der Agenda. Devisenhändler hoffen auf klare Aussagen zum künftigen Zinspfad in den USA.

=== DEVISEN zuletzt +/- % Mi, 10.13 Uhr Mo, 17.15 Uhr % YTD EUR/USD 1,0626 +0,74% 1,0547 1,0564 +1,0% EUR/JPY 121,5309 -0,69% 122,3742 123,05 -3,0% EUR/CHF 1,0735 -0,00% 1,0736 1,0734 +0,2% EUR/GBP 0,8683 +0,14% 0,8687 1,1518 +1,9% USD/JPY 114,40 -1,39% 116,00 116,48 -2,1% GBP/USD 1,2214 +0,54% 1,2148 1,2170 -1,0%

ROHOEL zuletzt VT-Settl. +/- % +/- USD % YTD WTI/Nymex 52,35 52,25 +0,2% 0,10 -2,6% Brent/ICE 55,29 55,1 +0,3% 0,19 -2,6%

METALLE zuletzt Vortag +/- % +/- USD % YTD Gold (Spot) 1.199,67 1.191,54 +0,7% +8,13 +4,2% Silber (Spot) 16,85 16,73 +0,7% +0,11 +5,8% Platin (Spot) 983,50 972,25 +1,2% +11,25 +8,8% Kupfer-Future 2,61 2,61 +0,1% +0,00 +4,3% === Kontakt zum Autor: maerkte.de@dowjones.com

   DJG/bek/ros

   (END) Dow Jones Newswires

   January 12, 2017 01:55 ET (06:55 GMT)

   Copyright (c) 2017 Dow Jones & Company, Inc.- - 01 55 AM EST 01-12-17

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