14.01.2013 10:21
Bewerten
 (0)

MÄRKTE EUROPA/Börsen tun sich schwer nach oben - TNT brechen ein

Von Manuel Priego Thimmel FRANKFURT--An Europas Börsen geht es am Montag zur Eröffnung mit den Notierungen nur leicht nach oben. Der Anstieg des Euro über die Marke von 1,33 zum Dollar - in Asien wurde temporär sogar die Hürde von 1,34 Dollar übersprungen - stützt zwar die Risikobereitschaft der Anleger und somit die Aktienmärkte. Die Investoren bleiben aber vorsichtig zu Beginn der Berichtssaison. Die Unternehmensgewinne dürften unter der Schwäche der Eurozone im vierten Quartal gelitten haben.

   Der Dax steigt kurz nach Handelsbeginn 0,1 Prozent auf 7.726 Punkte. Für den Euro-Stoxx-50 geht es 0,1 Prozent auf 2.721 nach oben. Der Devisenmarkt ist weiter geprägt von der Schwäche des Yen. Der neue Premier Shinzo Abe hat erneut ein Inflationsziel von 2 Prozent gefordert und setzt damit die japanische Notenbank unter hohen Druck, die Geldpolitik weiter zu lockern. Am Morgen erholt sich die japanische Währung zu Dollar und Euro leicht.

   Mit der Entspannung in der Eurozone wird Goldman Sachs optimistischer zu den Aussichten des Euro und erhöht das Kursziel gegen den Dollar auf 1,37. Am Abend hält US-Notenbankpräsident Ben Bernanke eine Rede. Anleger erhoffen sich hier neue Hinweise zu den Anleihekäufen der Federal Reserve. Die Märkte bewegen könnten auch Kommentare von Bernanke zur neuen Fiskalklippe im Februar. Auch muss die Schuldenobergrenze angehoben werden.

   TNT-Übernahme durch UPS vor dem Aus

   Die TNT-Aktie bricht am Morgen rund um die Hälfte ein. Wie der Logistiker UPS mitteilte, wird die EU-Kommission die Übernahme der Niederländer ablehnen. United Parcel Service wollte 6,8 Milliarden US-Dollar für die Niederländer bezahlen. TNT Express wurde auf Druck der Aktionäre vom Mutterkonzern PostNL in der Hoffnung auf eine spätere Übernahme abgespalten. "Das hat sich nun offensichtlich zerschlagen", sagt ein Händler.

   Mit der Autoshow in Detroit stehen zum Wochenbeginn die deutschen Automobilhersteller im Fokus. Allerdings dürften nur Hinweise der Unternehmen zum vierten Quartal 2012 beziehungsweise Ausblicke auf 2013 die Aktienkurse stärker bewegen, sagt ein Beobachter. "Gegenwind für die deutschen Hersteller bedeutet schon seit Wochen der schwache Yen, und das vor allem auf dem Boom-Markt China", sagt er. Der günstige Yen-Kurs begünstigt die japanischen Hersteller.

   Das Daimler-Papier verliert 0,2 Prozent, für BMW-Aktien geht es 0,4 Prozent nach unten. Beide Titel sind von Bank of America-Merrill Lynch auf "Neutral" gesenkt worden. Für das Conti-Papier geht es 1,1 Prozent nach unten. Der Autozulieferer hat im abgelaufenen Jahr Umsätze von 32,7 Milliarden Euro bei einer EBIT-Marge von 10,7 Prozent erwirtschaftet. Für 2013 erwartet Conti ein Umsatzplus von 5 Prozent. Zahlen und Ausblick bewegen sich nach Einschätzung aus dem Handel im Rahmen der Erwartungen - zu wenig um neue Kursfantasie zu wecken.

   Im MDAX steigt die Sky-Deutschland-Aktie 4,3 Prozent auf 4,79 Euro. Der Bezahlsender hat die langfristige Finanzierung gesichert. Im Gegenzug erhöht Großaktionär News Corp seine Beteiligung von 49,9 auf 54,5 Prozent. Sowohl Dow Jones als auch WSJ.de gehören zur News Corp.

   Für Vorsicht bei Dialog Semiconductor sorgt laut Händlern die Nachricht, dass Apple offensichtlich bei Zulieferern Bestellungen kappt. "Die Dialog-Aktie ist seit Jahresbeginn um 16 Prozent gestiegen, da könnte kurzfristig wieder die Luft raus sein", sagt ein Händler. Für Dialog Semiconductor ist Apple der mit Abstand wichtigste Kunde. Für Dialog-Papiere geht es 5,3 Prozent auf 14,63 Euro nach unten. Apple-Aktien geben in Frankfurt 2,4 Prozent nach.

=== DEVISEN zuletzt +/- % 0.00 Uhr Fr, 17.40 Uhr EUR/USD 1,3361 -0,0% 1,3367 1,3355 EUR/JPY 119,4789 -0,2% 119,6870 118,9886 EUR/CHF 1,2218 +0,0% 1,2215 1,2176 USD/JPY 89,4350 -0,1% 89,5430 89,1400 GBP/USD 1,6129 -0,0% 1,6131 1,6138 === Kontakt zum Autor: manuel.priego-thimmel@dowjones.com DJG/mpt/flf (END) Dow Jones Newswires

   January 14, 2013 03:50 ET (08:50 GMT)

   Copyright (c) 2013 Dow Jones & Company, Inc.- - 03 50 AM EST 01-14-13

Nachrichten zu Daimler AG

  • Relevant
  • Alle
  • vom Unternehmen
  • Peer Group
  • ?

Um Ihnen die Übersicht über die große Anzahl an Nachrichten, die jeden Tag für ein Unternehmen erscheinen, etwas zu erleichtern, haben wir den Nachrichtenfeed in folgende Kategorien aufgeteilt:

Relevant: Nachrichten von ausgesuchten Quellen, die sich im Speziellen mit diesem Unternehmen befassen

Alle: Alle Nachrichten, die dieses Unternehmen betreffen. Z.B. auch Marktberichte die außerdem auch andere Unternehmen betreffen

vom Unternehmen: Nachrichten und Adhoc-Meldungen, die vom Unternehmen selbst veröffentlicht werden

Peer Group: Nachrichten von Unternehmen, die zur Peer Group gehören

Analysen zu Daimler AG

  • Alle
  • Buy
  • Hold
  • Sell
  • ?
19.01.2017Daimler HoldJefferies & Company Inc.
17.01.2017Daimler buyUBS AG
12.01.2017Daimler SellJoh. Berenberg, Gossler & Co. KG (Berenberg Bank)
10.01.2017Daimler HaltenIndependent Research GmbH
10.01.2017Daimler UnderperformBNP PARIBAS
17.01.2017Daimler buyUBS AG
09.01.2017Daimler overweightJP Morgan Chase & Co.
22.12.2016Daimler kaufenDZ BANK
14.12.2016Daimler buyDeutsche Bank AG
08.12.2016Daimler buyUBS AG
19.01.2017Daimler HoldJefferies & Company Inc.
10.01.2017Daimler HaltenIndependent Research GmbH
09.01.2017Daimler Equal weightBarclays Capital
19.12.2016Daimler Equal weightBarclays Capital
14.12.2016Daimler Equal-WeightMorgan Stanley
12.01.2017Daimler SellJoh. Berenberg, Gossler & Co. KG (Berenberg Bank)
10.01.2017Daimler UnderperformBNP PARIBAS
09.12.2016Daimler SellJoh. Berenberg, Gossler & Co. KG (Berenberg Bank)
28.11.2016Daimler SellJoh. Berenberg, Gossler & Co. KG (Berenberg Bank)
17.11.2016Daimler UnderperformBNP PARIBAS
Um die Übersicht zu verbessern, haben Sie die Möglichkeit, die Analysen für Daimler AG nach folgenden Kriterien zu filtern.

Alle: Alle Empfehlungen
Buy: Kaufempfehlungen wie z.B. "kaufen" oder "buy"
Hold: Halten-Empfehlungen wie z.B. "halten" oder "neutral"
Sell: Verkaufsempfehlungn wie z.B. "verkaufen" oder "reduce"

mehr Analysen
Anzeige
Börse Stuttgart Anlegerclub
Technologieaktien: Drei Möglichkeiten, um vom Trend "Digitale Fabrik" zu profitieren!
Die vierte industrielle Revolution ist im vollen Gange und verändert, vom Großteil der Gesellschaft völlig unbemerkt, bereits die Produktionsabläufe in den großen, industriellen Hallen. Wir zeigen Ihnen in der aktuellen Ausgabe des Anlegermagazins drei Möglichkeiten, wie Sie in den kommenden Monaten und Jahren von dem Zukunftstrend "Digitale Fabrik" profitieren können.
Anlegermagazin kostenlos erhalten

Heute im Fokus

DAX schließt um Nulllinie -- US-Börsen schwächer -- Draghi verteidigt lockere Geldpolitik -- EZB-Leitzins bleibt unverändert -- Netflix Umsatzsprung erfreut Anleger -- VW, Fresenius im Fokus

Spannung vor dem Eid: Trump übernimmt die Macht in Washington. Goldman Sachs, UBS & Co. bringen wegen Brexit wohl Tausende Jobs nach Frankfurt. Experte der Bank of America: Jeder Forex-Trader braucht jetzt einen Twitter-Account. Haustürgeschäfte, falsche Rechnungen, Kundenhotlines: Diese Rechte haben Verbraucher.
Diese 10 Automobil Neuheiten gibt es bei der Detroit Auto Show 2017
Jetzt durchklicken
Diese Aktien stehen auf den Verkauflisten der Experten
Jetzt durchklicken
Diese 10 Aktien kann sich nicht jeder Investor leisten
Jetzt durchklicken

Die 5 beliebtesten Top-Rankings

Die Millionen-Dollar-URLs
Jetzt durchklicken
Welche Commodities entwickelten sich 2016 am stärksten?
Jetzt durchklicken
Mit diesem Studium wird man CEO im Dow Jones
Jetzt durchklicken
Das verdienen YouTube-Stars mit Videos
Jetzt durchklicken
So reich sind die Minister aus Donald Trumps Kabinett
Jetzt durchklicken
mehr Top Rankings

Umfrage

Der künftige US-Präsident Donald Trump hat die Nato als obsolet bezeichnet. Halten Sie das Militärbündnis ebenfalls für überflüssig?
Beliebte Suchen
DAX 30
Öl
Euro US-Dollar
Goldpreis
Meistgesucht
Volkswagen AG Vz. (VW AG) 766403
Deutsche Bank AG 514000
Daimler AG 710000
BASF BASF11
Commerzbank CBK100
Bayer BAY001
Nordex AG A0D655
E.ON SE ENAG99
Apple Inc. 865985
Netflix Inc. 552484
Allianz 840400
Deutsche Telekom AG 555750
K+S AG KSAG88
Siemens AG 723610
Tesla A1CX3T