10.01.2013 08:30
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MÄRKTE EUROPA/China-Daten dürften Börsen treiben - Warten auf EZB

   Von Michael Otto Denzin

   Gute Konjunkturdaten aus China dürften Europas Börsen am Donnerstag weiter nach oben treiben. In Asien liegen die Börsen ebenfalls im grünen Bereich. Mit einem Plus von 14,1 Prozent hat das Reich der Mitte im Dezember wesentlich mehr exportiert als die erwarteten 4,6 Prozent. Auch die Importe legten stärker zu als erwartet. Damit mehren sich die Hinweise, dass die chinesische Wirtschaft einen Boden ausbildet und in Zukunft wieder stärker wächst. Im Handel kommen die Daten gut an: Vor allem rohstoffnahe Aktien sollten davon profitieren. Dazu passend stellt die Investmentbank HSBC fest, dass sich das Wachstum in den meisten Schwellenländern wieder beschleunigt. Der Euro-Stoxx-50 wird 5, der Dax 14 Punkte höher indiziert.

   Positiv werden auch Aussagen der Rating-Agentur S&P zur Kenntnis genommen: Sie denkt, dass die Eurozone die Schuldenkrise im laufenden Jahr überwinden wird. Nur der Euro zeigt sich am Morgen wenig verändert bei 1,3055 Dollar. Marktteilnehmer sprechen von Zurückhaltung im Vorfeld der EZB-Sitzung am Nachmittag. Die meisten Beobachter erwarten, dass die Zentralbank den Leitzins bei 0,75 Prozent belässt. Ganz auszuschließen ist eine Senkung indes nicht.

   Wesentlich größeres Gewicht für die Märkte dürfte aber einmal mehr der Pressekonferenz mit Mario Draghi zukommen. "Herr Draghi könnte hier neue Hinweise liefern, was vom OMT-Anleihenkaufprogramm zu erwarten ist", sagt Stan Shamu, Analyst bei IG Markets. Daneben könnte sich der EZB-Präsident zu den Wachstumsaussichten in der Eurozone äußern.

   Von der Bank of England dürften keine größeren Impulse ausgehen. Es wird erwartet, dass die Währungshüter den Leitzins bei 0,50 Prozent und das Volumen der Anleihekäufe mit 375 Milliarden Dollar bestätigen werden. Am Vormittag könnte noch die Veröffentlichung der französischen Industriedaten sowie eine Auktion spanischer Staatsanleihen für Bewegung sorgen. Spanien will Anleihen im Volumen von 4 bis 5 Milliarden Dollar bei Laufzeiten bis Juli 2026 platzieren. In den USA stehen die wöchentlichen Arbeitsmarktdaten an.

   Bei den Einzelaktien werden MAN fester erwartet. Hier strebt VW einen Beherrschungsvertrag an. Der Handel könnte nun auf eine Komplettübernahme spekulieren. Südzucker hat gute Geschäftszahlen vorgelegt, die Aktie sollte anziehen. Auch Analystenstimmen werden wieder die Kurse machen: So hat Goldman Sachs bei Infineon das Kursziel auf 9 nach 7 Euro erhöht und die UBS bei EADS auf 46 nach 37 Euro. Zu Umschichtungen bei Versorgern könnte das Votum von Barclays zu RWE und E.ON führen: Während sie E.ON auf "Equalweight" erhöhen, senken sie RWE auf "Underweight".

=== DEVISEN zuletzt +/- % 0.00 Uhr Mi, 17.45 Uhr EUR/USD 1,3060 +0,0% 1,3055 1,3054 EUR/JPY 115,0820 +0,1% 114,9726 114,7736 EUR/CHF 1,2088 +0,0% 1,2086 1,2089 USD/JPY 88,1300 +0,1% 88,0450 87,9300 GBP/USD 1,6022 +0,0% 1,6017 1,6013 === DJG/mod/raz

   (END) Dow Jones Newswires

   January 10, 2013 02:00 ET (07:00 GMT)

   Copyright (c) 2013 Dow Jones & Company, Inc.- - 02 00 AM EST 01-10-13

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20.05.2016Infineon Technologies NeutralBNP PARIBAS
17.05.2016Infineon Technologies buyBaader Wertpapierhandelsbank
13.05.2016Infineon Technologies NeutralGoldman Sachs Group Inc.
12.05.2016Infineon Technologies OutperformBernstein Research
06.05.2016Infineon Technologies buyBaader Wertpapierhandelsbank
17.05.2016Infineon Technologies buyBaader Wertpapierhandelsbank
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04.05.2016Infineon Technologies kaufenNorddeutsche Landesbank (Nord/LB)
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11.01.2016Infineon Technologies UnderweightMorgan Stanley
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