16.11.2012 10:47
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MÄRKTE EUROPA/DAX kämpft um 7.000er Marke

   -Von Herbert Rude

   Erste Stabilisierungsansätze an den europäischen Börsen scheinen sich im Frühhandel zum Wochenausklang schnell wieder aufzulösen. Leicht positive Vorgaben der US-Börsen verfehlen damit ihre Wirkung. Der Dax fällt auf die psychologisch wichtige 7.000er Marke zurück, kann diese aber zunächst verteidigen. Er verliert 0,5 Prozent auf 7.009 Zähler, während der Euro-Stoxx um 0,4 Prozent auf 2.452 Zähler zurückkommt.

   Abwärts geht es im DAX mit den Aktien von Henkel. Sie verlieren nach dem Quartalsbericht des Chemiekonzerns 5,3 Prozent. Die Zahlen des Chemiekonzerns für das vergangene Quartal sind zwar laut Marktteilnehmern in Ordnung, bei den Zielen für 2016 habe der Markt aber mehr erwartet. Investoren seien sehr empfindlich gegenüber Zukunftsaussagen bei Henkel, weil der Aktienkurs seit Jahresbeginn um fast 32 Prozent zugelegt und damit auch den DAX deutlich hinter sich gelassen habe. Das deutsche Börsenbarometer kletterte nur um 19,5 Prozent.

   Auf der Gewinnerseite stehen dagegen SAP-Aktien mit einem Plus von 1,2 Prozent. Für gute Laune sorgen Aussagen, beim Erreichen der Ziele für 2015 schon weiter als geplant zu sein. "Das sind starke Aussagen", sagt ein Händler. Software werde von immer mehr Investoren als unverzichtbar für die Komplexität der modernen Gesellschaft erkannt. "Und da setzt sich SAP immer mehr an die Spitze", ergänzt der Händler.

   Gründe für deutlicher steigende Kurse in Europa sind Mangelware. Enttäuscht äußern sich Marktteilnehmer zu China, denn dort fallen die Kurse nach dem Führungswechsel weiter. In Japan herrscht zwar weiter Feierlaune. Die Aktienkurse in Tokio legen den zweiten Tag in Folge deutlich zu. Sie profitieren vom schwachen Yen.

   So müssen für einen Dollar aktuell 81,00 Yen bezahlt werden, nachdem es zu Wochenbeginn noch rund 79,70 Yen waren. Gedrückt die japanische Währung von den Plänen der oppositionellen Liberaldemokraten, die im Fall eines Siegs bei den im Dezember anstehenden Wahlen den Druck auf die Geldpolitik zur Schwächung des Yen massiv erhöhen wollen. Der Euro tendiert unterdessen zum Dollar etwas leichter und kann das Hoch vom Vortag bei 1,28 Dollar nicht halten. Hier wartet der Markt gespannt auf die weiteren Entscheidungen zu Finanzhilfen für Griechenland.

   Gestellt werden könnten am Freitag die ersten Weichen zur Umgehung der Fiskalklippe in den USA. Im Tagesverlauf beginnen die Verhandlungen der Regierung mit den Vertretern des Kongresses. Zwar gebe es von beiden Seiten Anzeichen für Zugeständnisse im Haushaltsstreit, sagt Mitul Kotecha vom Credit Agricole. "Es dürfte aber schwierig sein, Realität und Rhetorik zu vereinen", warnt der Analyst.

   Neben der Fiskalklippe und der weiter schwelenden Schuldenkrise in Europa gilt die Krise im Nahen Osten als Risikofaktor. Beim Ölpreis lässt sich dies allerdings derzeit nicht ablesen. Der Ölpreis um etwa einen Dollar je Barrel zurück.

   Am Aktienmarkt sorgen Bayer und Reckitt Benckiser für Gesprächsstoff. liegen Bayer-Titel liegen wenig verändert im Markt. Der britische Waschmittelhersteller hat Bayer beim Kampf um Schiff Nutrition International überboten. Bayer hatte 34 Dollar geboten, Reckitt bietet nun 42 Dollar je Aktie in bar. Analysten halten nun einen Bieterwettstreit für möglich. Die Bayer-Aktie gewinnt 1 Prozent, für Reckitt geht es um 0,4 Prozent nach unten.

   Die Kurse von Deutsche Telekom und France Telecom profitieren unterdessen bislang nicht davon, dass das britische Gemeinschaftsunternehmen, der Mobilfunker EE, an die Börse kommen könnte. "Wir reden hier nicht über einen kleinen Anbieter wie O2 in Deutschland, sondern den Marktführer", sagt ein Händler. Zudem sei EE bereits in den schnellen 4G-Netzen aktiv. EE arbeitet in England unter den Marken "EE", "Orange" und "T-Mobile". Die Aktien der Deutschen Telekom und der France Telecom verlieren jeweils run 1 Prozent.

Kontakt zum Autor: maerkte.de@dowjones.com

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