DAX8.305-0,6%  Dow15.3030,1%  Euro1,29400,0% 
ESt502.764-0,5%  Nas3.4590,0%  Öl102,60,0% 
TDax958,0-0,3%  Nikkei14.6130,9%  Gold1.387-0,3% 

07.01.2013 13:40

Senden

MÄRKTE EUROPA/Laxere Regeln befeuern Bankenaktien

Deutsche Bank zu myNews hinzufügen Was ist das?


   Von Benjamin Krieger

   Bankenaktien sind am Montag der Renner an Europas Börsen. Vier Jahre länger als bislang geplant haben Europas große Geldhäuser nun Zeit, um straffere Regeln umzusetzen. Erst 2019 statt 2015 müssen sie die Vorgaben der weltweiten Bankenregulierer umgesetzt haben. Das lässt die Kurse von Deutscher Bank, Societe Generale, UniCredit und Co zwischen einem und knapp fünf Prozent anziehen. Der Stoxx-600-Bankensektor führt mit einem Plus von 1,6 Prozent mit respektablem Abstand die Gewinner an.

   Die Börsen konsolidieren derweil auf hohem Niveau. Der Dax gibt um 0,6 Prozent auf 7.731 Punkte nach und der Euro-Stoxx-50 verliert 0,4 Prozent auf 2.699 Zähler. Erst am Dienstagabend gibt der US-Aluminiumkonzern Alcoa den Startschuss für die Saison der Quartalsberichte in den USA. Am Donnerstag berät die Europäische Zentralbank über die Leitzinsen und die Geldpolitik. Vor diesen beiden Ereignissen mangelt es an Impulsen, weshalb die Börsianer nach der jüngsten Rally eine Auszeit nehmen.

   Analysten sind sich einig: Die von den Bankenregulierern angekündigten Lockerungen bei den Liquiditätsvorschriften für Geldhäuser dürften deren Gewinne steigen lassen. Denn die Banken dürfen ihren Liquiditätspuffern, die sie für Krisenfälle vorhalten müssen, nun auch höher rentierende Vermögenswerte hinzurechnen. Aktien der Commerzbank verteuern sich um 2,8 Prozent und Papiere der Aareal Bank um knapp vier Prozent.

   Am Devisenmarkt kann sich der zuletzt immer stärker unter Druck geratene Yen ein wenig Luft verschaffen. Sowohl zum US-Dollar als auch zum Euro erholt sich die japanische Währung etwas. Zum Dollar hatte der Yen zuletzt auf den tiefsten Stand seit Juli 2010 abgewertet und zum Euro auf den niedrigsten Stand seit Juli 2011. Konjunkturprogramme der neuen Regierung Japans und vor allem die Aussicht auf eine immer lockerere Geldpolitik der Bank of Japan hatten den Yen schwer belastet.

   Der Euro stabilisiert sich zum Dollar knapp über 1,30. Am Freitag war die Gemeinschaftswährung erstmals seit mehr als drei Wochen unter diese laut Commerzbank-Analystin Carolin Hecht "psychologisch wichtige" Marke gerutscht. Hecht prognostiziert, dass mit der EZB-Sitzung am Donnerstag wieder die Konjunktur- und Schuldenprobleme in der Eurozone in den Marktradar rücken. Dann könne auch der Euro weiter nachgeben.

   Europas Versorger sind mit einem durchschnittlichen Kursverlust von 1,3 Prozent die größten Verlierer. Hier belasten vor allem die Kursverluste deutscher Schwergewichte. Die Deutsche Bank hat die Aktien von E.ON und RWE auf "Verkaufen" von "Halten" abgestuft. Daraufhin verlieren RWE-Papiere 2,7 Prozent und E.ON-Aktien 1,2 Prozent.

   Daimler-Aktien steigen um 1,3 Prozent. Sie werden gestützt von Presseberichten, wonach ein chinesischer Staatsfonds den Einstieg bei Daimler erwägt. Nach Aussage informierter Personen verhandelt der Staatsfonds CIC jedoch nicht über den Kauf einer Beteiligung an den Stuttgartern.

   In Paris steigen Aktien von Air France-KLM steigen um zwei Prozent. Die italienische Zeitung "Il Messaggero" berichtet, die Fluggesellschaft könne die italienische Alitalia übernehmen, an der sie seit 2009 mit einem Viertel beteiligt ist. Air France-KLM hat dies inzwischen dementiert.

   Papiere von Peugeot ziehen um 6,4 Prozent an, nachdem sie in den vergangenen Wochen bereits kräftig zugelegt haben. Die Analysten von CM-CIC vermuten, dass die Franzosen ihren Anteil am Automobilzulieferer Faurecia verkaufen könnten, um so ihre Finanzlage zu verbessern. Faurecia-Aktien gewinnen acht Prozent hinzu.

INDEX Stand +-% Euro-Stoxx-50 2.699,91 -0,35% Stoxx-50 2.649,19 -0,14% DAX 7.736,01 -0,52% FTSE 6.070,47 -0,32% CAC 3.708,21 -0,58% EUREX Stand +-Ticks Bund-Future 143,04 +16

DEVISEN zuletzt '+/- % Mo, 8.00 Uhr Fr, 17.50 Uhr EUR/USD 1,3033 -0,07% 1,3042 1,3055 EUR/JPY 114,5519 0,05% 114,4926 115,0852 EUR/CHF 1,2086 -0,02% 1,2089 1,2085 USD/JPY 87,8795 0,12% 87,7770 88,1450 GBP/USD 1,6063 0,16% 1,6037 1,6043 Kontakt zum Autor: benjamin.krieger@dowjones.com

   DJG/bek/cln

   (END) Dow Jones Newswires

   January 07, 2013 07:10 ET (12:10 GMT)

   Copyright (c) 2013 Dow Jones & Company, Inc.- - 07 10 AM EST 01-07-13

Kommentare zu diesem Artikel

Geben Sie jetzt einen Kommentar zu diesem Artikel ab.
 Kommentar hinzufügen 

Nachrichten zu Deutsche Bank AG

  • Relevant
  • Alle
  • vom Unternehmen
  • Peer Group
  • Sprache:
  • Alle
  • DE
  • EN
  • Sortieren:
  • Datum
  • meistgelesen
Keine Nachrichten im Zeitraum eines Jahres in dieser Kategorie verfügbar.
Eventuell finden Sie Nachrichten, die älter als ein Jahr sind, im Archiv
Keine Nachrichten im Zeitraum eines Monats in dieser Kategorie verfügbar
Um Ihnen die Übersicht über die große Anzahl an Nachrichten, die jeden Tag für ein Unternehmen erscheinen, etwas zu erleichtern, haben wir den Nachrichtenfeed in folgende Kategorien aufgeteilt:

Relevant: Nachrichten von ausgesuchten Quellen, die sich im Speziellen mit diesem Unternehmen befassen
Alle: Alle Nachrichten, die dieses Unternehmen betreffen. Z.B. auch Marktberichte die außerdem auch andere Unternehmen betreffen
vom Unternehmen: Nachrichten und Adhoc-Meldungen, die vom Unternehmen selbst veröffentlicht werden
Peer Group: Nachrichten von Unternehmen, die zur Peer Group gehören

  • Alle
  • Buy
  • Hold
  • Sell
21.05.13Deutsche Bank kaufenIndependent Research GmbH
16.05.13Deutsche Bank kaufenExane-BNP Paribas SA
06.05.13Deutsche Bank kaufenWarburg Research
03.05.13Deutsche Bank kaufenCommerzbank AG
02.05.13Deutsche Bank kaufenBarclays Capital
21.05.13Deutsche Bank kaufenIndependent Research GmbH
16.05.13Deutsche Bank kaufenExane-BNP Paribas SA
06.05.13Deutsche Bank kaufenWarburg Research
03.05.13Deutsche Bank kaufenCommerzbank AG
02.05.13Deutsche Bank kaufenBarclays Capital
02.05.13Deutsche Bank haltenUBS AG
30.04.13Deutsche Bank haltenMorgan Stanley
30.04.13Deutsche Bank haltenUBS AG
30.04.13Deutsche Bank haltenCredit Suisse Group
30.04.13Deutsche Bank haltenNomura
30.04.13Deutsche Bank verkaufenJoh. Berenberg, Gossler & Co. KG (Berenberg Bank)
12.04.13Deutsche Bank verkaufenJoh. Berenberg, Gossler & Co. KG (Berenberg Bank)
01.03.13Deutsche Bank verkaufenGoldman Sachs Group Inc.
19.02.13Deutsche Bank verkaufenCredit Suisse Group
04.02.13Deutsche Bank verkaufenHamburger Sparkasse AG (Haspa)
Um die Übersicht zu verbessern, haben Sie die Möglichkeit, die Analysen für Deutsche Bank AG nach folgenden Kriterien zu filtern.

Alle: Alle Empfehlungen
Buy: Kaufempfehlungen wie z.B. "kaufen" oder "buy"
Hold: Halten-Empfehlungen wie z.B. "halten" oder "neutral"
Sell: Verkaufsempfehlungn wie z.B. "verkaufen" oder "reduce"

ANZEIGE

Private Krankenversicherung Tarifvergleich

ANZEIGE

Die 5 beliebtesten Top-Rankings






In der EU und bei der EZB werden derzeit die Abschaffung der ein- und zwei-Cent-Münzen sowie des 500-Euro-Scheins diskutiert...
Ich hätte kein Problem mit der Abschaffung von ein- und zwei-Cent-Münzen sowie des 500-Euro-Scheins.
Die ein- und zwei-Cent-Münzen verstopfen regelmäßig meine Geldbörse und könnten gerne verschwinden. - Der 500-Euro-Schein sollte aber bleiben!
Der 500-Euro-Schein ist in der Praxis völlig nutzlos und kann gerne abgeschafft werden. Die kleinen Münzen sollten aber erhalten bleiben!
Weder die ein- und zwei-Cent-Münzen noch der 500-Euro-Schein sollten abgeschafft werden!
Ich würde neben den ein- und zwei-Cent-Münzen und dem 500-Euro-Schein noch weitere Scheine und/oder Münzen abschaffen!
 Abstimmen