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04.01.2013 08:54

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MÄRKTE EUROPA/Störfeuer durch die US-Notenbank

Daimler zu myNews hinzufügen Was ist das?


   Von Manuel Priego Thimmel

   FRANKFURT--Aus ungewohnter Richtung bahnen sich leichte Belastungen für die Börsen am Freitag an. Wie aus dem Protokoll der US-Notenbank hervorgeht, haben sich gleich mehrere Mitglieder dafür ausgesprochen, den Kauf von Staatsanleihen noch in diesem Jahr einzustellen. Eine mögliche Eindämmung der Liquiditätsschwemme ist für die Aktienmärkte grundsätzlich keine gute Nachricht. Andererseits würde eine solche Maßnahme nahelegen, dass die US-Notenbank die Lage der Wirtschaft wieder positiver einschätzt.

   Der Dax wird zur Eröffnung 0,2 Prozent niedriger gesehen bei 7.739 Punkten. Der Euro-Stoxx-50 wird bei 2.695 Punkten indiziert nach 2.701. Der Dollar reagiert mit Aufschlägen auf das Fed-Protokoll - der Euro ist bis in die Nähe der Marke von 1,30 Dollar gefallen. "Das Protokoll ist geldpolitisch nicht so aggressiv ausgefallen, wie das einige vermutet haben", sagt Annalisa Piazza, Analystin bei Newedge. Offenbar sei die Zentralbank bereit ihre Politik zu überdenken, sobald die Nachteile die Vorteile zu überwiegen begännen.

   Das Hauptaugenmerk richtet sich auf die Bekanntgabe des US-Arbeitsmarktberichts am Nachmittag. Im Vorfeld der Daten dürften sich viele Akteure eher zurückhalten und die Börsen auf der Stelle treten. Für den offiziellen Arbeitsmarktbericht der US-Regierung erwarten Volkswirte einen Stellenaufbau außerhalb der Landwirtschaft von 150.000. Einige Volkswirte haben nach den guten ADP-Daten vom Donnerstag ihre Schätzungen aber leicht nach oben angepasst.

   Nach VW am Donnerstagnachmittag haben BMW und Mercedes-Benz gute Absatzzahlen aus den USA vorgelegt. Für BMW ging es im Dezember um 34,8 Prozent gegenüber dem Vorjahr nach oben, Mercedes kam immerhin auf ein Plus von 12 Prozent. Damit setzt sich die positive Entwicklung der vergangenen Monate vor. Im Handel glaubt man daher auch nicht an größere Kursreaktionen.

DEVISEN zuletzt +/- % 0.00 Uhr Do, 17.50 Uhr EUR/USD 1,3017 -0,2% 1,3038 1,3110 EUR/JPY 114,3201 +0,3% 114,0235 113,9515 EUR/CHF 1,2089 -0,0% 1,2090 1,2088 USD/JPY 87,8285 +0,4% 87,4530 86,9180 GBP/USD 1,6059 -0,2% 1,6087 1,6150 Kontakt zum Autor: manuel.priego-thimmel@dowjones.com

   DJG/mpt/gos

   (END) Dow Jones Newswires

   January 04, 2013 02:23 ET (07:23 GMT)

   Copyright (c) 2013 Dow Jones & Company, Inc.- - 02 23 AM EST 01-04-13

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