11.12.2012 10:34
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MÄRKTE EUROPA/ThyssenKrupp drehen deutlich ins Plus

   Verhalten freundlich sind die europäischen Aktienmärkte in den Dienstag gestartet. Im Fokus steht die Aktie von ThyssenKrupp, die um 3,2 Prozent steigt, nachdem sie vorbörslich noch bis zu 6 Prozent verloren hatte. Belastete zunächst noch die Streichung der Dividende, setzen sich nun die positiven Fakten durch, wie ein Händler sagt. "Jetzt setzt sich die Meinung durch, dass jemand, der drei von sechs Vorständen entlässt, wirklich klar Schiff machen will", sagt er. Zudem haben Analysten wie Credit Suisse und J.P. Morgan explizit empfohlen, die Kursschwäche am Morgen für Käufe zu nutzen.

   Insgesamt präsentieren sich die Börsen recht robust, das wird auch mit Blick auf den Montag deutlich. "Vor allem der kräftige Dreh nach oben gestern hat gezeigt, wie resistent der Markt ist", sagt ein Händler. Die gesamte Kursbelastung vom Monti-Rücktritt sei mehr oder weniger nachrichtenlos ausgeglichen worden. Der Euro-Stoxx-50 gewinnt 0,2 Prozent auf 2.601 Punkte, der Dax steigt um 0,2 Prozent auf 7.543 Punkte.

   Auch in den USA und in Asien stehen die Kursampeln auf Grün. Positiv wird die höher als erwartete Industrieproduktion in Malaysia aufgenommen. Das Land gilt als verlängerte Werkbank unter anderem für Japan. Das unterstreicht nach Händlerangaben die stabile Konjunktur in den asiatischen Schwellenländern. Der Euro erholt sich leicht und pendelt um die 1,2950er-Marke zum Dollar.

   Etwas fester präsentieren sich die Notierungen am deutschen Anleihenmarkt. Händler sehen jedoch die Bewegung innerhalb der aktuellen Handelsspanne. Nachrichtliche Impulse dürfte es erst mit dem deutschen ZEW-Index geben, der am Vormittag ansteht. Er wird als Vorlaufindikator für den wichtigeren ifo-Index kommende Woche gesehen. In den USA stehen außer der Handelsbilanz keine wichtigen Daten an. Allerdings beginnt die US-Notenbank mit ihrer zweitägigen Sitzung. Über allem steht dort jedoch die laufende Debatte zur Fiskalklippe.

   HSBC geben 0,6 Prozent nach. Im Rahmen eines Vergleich im Geldwäsche-Verfahren mit den US-Behörden soll die Bank bis zu 1,9 Milliarden Dollar zahlen. Dies sei eine Rekordsumme in derartigen Verfahren, heißt es am Markt. "Allerdings würde HSBC damit Rechtssicherheit und Schutz vor Strafverfolgung in den USA haben und ihr Geschäft normal weiter betreiben können", so ein Händler. Daher hielten sich die Abgaben in Grenzen.

   Keine große Belastung für Europas Halbleiter sehen Händler in der präzisierten Prognose von Texas Instruments (TI). "Die Prognose wurde nur vordergründig gesenkt wegen der Kosten für das Sparprogramm", sagt ein Händler. ASML gewinnen 0,7 Prozent, Infineon legen leicht zu um 0,1 Prozent. Spannend könnte es am Nachmittag für Siemens werden. Das Unternehmen lädt ab 14.00 Uhr zu seinem Capital Markets Day. Aktuell steigt der Wert um 0,6 Prozent.

=== DEVISEN zuletzt +/- % 0.00 Uhr Mo, 18.11 Uhr EUR/USD 1,2947 +0,1% 1,2940 1,2932 EUR/JPY 106,6733 +0,1% 106,5628 106,5391 EUR/CHF 1,2124 +0,4% 1,2081 1,2066 USD/JPY 82,3950 +0,1% 82,3500 82,3820 GBP/USD 1,6081 +0,0% 1,6076 1,6072 === DJG/raz

   (END) Dow Jones Newswires

   December 11, 2012 04:03 ET (09:03 GMT)

   Copyright (c) 2012 Dow Jones & Company, Inc.- - 04 03 AM EST 12-11-12

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03.02.2017Infineon Technologies UnderweightMorgan Stanley
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