15.01.2013 08:34
Bewerten
(0)

MÄRKTE EUROPA/Zurückhaltung nach Bernanke-Aussagen

DRUCKEN
Von Manuel Priego Thimmel FRANKFURT--Der Gesetzgeber in den USA muss die Schuldenobergrenze anheben, fordert Ben Bernanke. "Es ist sehr, sehr wichtig, dass der Kongress die Schuldenobergrenze anhebt, um eine Lage zu vermeiden, in der die Regierung ihre Rechnungen nicht mehr bezahlen kann", erklärte der Fed-Präsident. Auch wenn Bernanke wie auch die meisten Investoren davon ausgeht, dass man sich im Kongress letztlich so entscheiden wird, so sorgt die Unsicherheit doch für Zurückhaltung an den Märkten.

   Die Seitwärtsbewegung an den Börsen dürfte daher auch am Dienstag anhalten. Der Dax wird zur Eröffnung bei 7.718 Punkten erwartet nach einem Vortagesschluss von 7.729. Der Euro-Stoxx-50 wird bei 2.710 Zählern indiziert nach 2.715. US-Finanzminister Tim Geithner hat in einem Brief an den Kongress erklärt, dass die Regierung möglicherweise bereits ab Mitte Februar die Rechnungen nicht mehr zahlen kann, sollte die Schuldengrenze nicht angehoben werden. Die Verhandlungen zwischen Demokraten und Republikanern dürften sich als schwierig erweisen.

   Immerhin hat Bernanke die Märkte beruhigt; ein Entzug der Liquidität durch die Notenbank steht bis auf Weiteres nicht an. "Es sieht momentan nicht danach aus, dass die Fed in diesem Umfeld aus schwachem Wirtschaftswachstum und langsamer Erholung am Arbeitsmarkt die Geldmengenausweitung beenden wird", schätzt Stan Shamu, Marktstratege bei IG Markets, die Lage ein. Die Federal Reserve prüft weiter, inwieweit ihr Anleihenkaufprogramm der Wirtschaft hilft.

   Am Devisenmarkt reagiert das Euro/Dollar-Paar kaum auf die Bernanke-Äußerungen, der Euro notiert um 1,3350 Dollar. Indes wertet der Yen kräftig gegen beide Währungen auf. Grund für die Bewegung sind Aussagen des japanischen Wirtschaftsministers Akira Amari. Danach spiegelt das Niveau der japanischen Währung nach der Abwertung der vergangenen Wochen in der Zwischenzeit die wirtschaftlichen Fundamentaldaten wider.

   Weiter im Fokus könnten die Aktien von Unternehmen aus der Zulieferkette für das iPhone von Apple stehen. Bereits zum Wochenstart hatten Berichte, wonach Apple die Bestellungen von Displays für das iPhone 5 deutlich reduziert haben soll, nicht nur die Apple-Aktie, sondern auch die Papiere der Zulieferer unter Druck gebracht. In Asien leiden unter anderem die Aktien der Apple-Zulieferer Sharp und LG Display.

   Positiv werten Händler die Aussagen des Porsche-Vorstandsvorsitzenden Matthias Müller gegenüber dem Wall Street Journal. "Wir werden das Ziel von 200.000 Verkäufen wohl schon vor 2018 erreichen", sagte Müller. "Es würde mich nicht überraschen, wenn es schon 2015 oder 2016 so weit sein würde". 2012 verbuchte Porsche mit gut 141.000 Verkäufen eine neue Bestmarke.

=== DEVISEN zuletzt +/- % 0.00 Uhr Mo, 17.36 Uhr EUR/USD 1,3347 -0,2% 1,3376 1,3357 EUR/JPY 118,5065 -1,0% 119,7112 119,2755 EUR/CHF 1,2335 0% 1,2335 1,2258 USD/JPY 88,7880 -0,8% 89,4910 89,3240 GBP/USD 1,6068 -0,0% 1,6074 1,6061 === Kontakt zum Autor: manuel.priego-thimmel@dowjones.com DJG/mpt/flf (END) Dow Jones Newswires

   January 15, 2013 02:03 ET (07:03 GMT)

   Copyright (c) 2013 Dow Jones & Company, Inc.- - 02 03 AM EST 01-15-13

Nachrichten zu Porsche Holding SE Vz

  • Relevant
  • Alle
  • vom Unternehmen
  • Peer Group
  • ?

Um Ihnen die Übersicht über die große Anzahl an Nachrichten, die jeden Tag für ein Unternehmen erscheinen, etwas zu erleichtern, haben wir den Nachrichtenfeed in folgende Kategorien aufgeteilt:

Relevant: Nachrichten von ausgesuchten Quellen, die sich im Speziellen mit diesem Unternehmen befassen

Alle: Alle Nachrichten, die dieses Unternehmen betreffen. Z.B. auch Marktberichte die außerdem auch andere Unternehmen betreffen

vom Unternehmen: Nachrichten und Adhoc-Meldungen, die vom Unternehmen selbst veröffentlicht werden

Peer Group: Nachrichten von Unternehmen, die zur Peer Group gehören

Analysen zu Porsche Holding SE Vz

  • Alle
  • Buy
  • Hold
  • Sell
  • ?
08.09.2017Porsche vz OutperformBNP PARIBAS
01.08.2017Porsche vz kaufenIndependent Research GmbH
01.08.2017Porsche vz buyGoldman Sachs Group Inc.
31.07.2017Porsche vz kaufenNorddeutsche Landesbank (Nord/LB)
25.07.2017Porsche vz kaufenNorddeutsche Landesbank (Nord/LB)
08.09.2017Porsche vz OutperformBNP PARIBAS
01.08.2017Porsche vz kaufenIndependent Research GmbH
01.08.2017Porsche vz buyGoldman Sachs Group Inc.
31.07.2017Porsche vz kaufenNorddeutsche Landesbank (Nord/LB)
25.07.2017Porsche vz kaufenNorddeutsche Landesbank (Nord/LB)
28.06.2017Porsche vz NeutralMacquarie Research
08.06.2017Porsche vz HoldKepler Cheuvreux
10.04.2017Porsche vz HoldWarburg Research
04.04.2017Porsche Automobil vz NeutralJP Morgan Chase & Co.
30.03.2017Porsche Automobil vz HoldKepler Cheuvreux
24.03.2017Porsche Automobil vz VerkaufenNorddeutsche Landesbank (Nord/LB)
31.01.2017Porsche Automobil vz VerkaufenNorddeutsche Landesbank (Nord/LB)
30.01.2017Porsche Automobil vz VerkaufenNorddeutsche Landesbank (Nord/LB)
15.11.2016Porsche Automobil vz VerkaufenDZ BANK
19.08.2016Porsche Automobil vz SellGoldman Sachs Group Inc.

Um die Übersicht zu verbessern, haben Sie die Möglichkeit, die Analysen für Porsche Holding SE Vz nach folgenden Kriterien zu filtern.

Alle: Alle Empfehlungen

Buy: Kaufempfehlungen wie z.B. "kaufen" oder "buy"

Hold: Halten-Empfehlungen wie z.B. "halten" oder "neutral"

Sell: Verkaufsempfehlungn wie z.B. "verkaufen" oder "reduce"
mehr Analysen
Anzeige
Anzeige
Börse Stuttgart Anlegerclub

The rise of Tiger and Dragon: Die besten Aktien aus China!

China ist das Bevölkerungsreichste Land der Erde. Mit einem zuletzt gemeldeten Wirtschaftswachstum von fast 7 % im 1. Halbjahr 2017 ist das Land auf bestem Wege, das eigene Wachstumsziel zu übertreffen. Erfahren Sie im neuen Anlegermagazin, bei welchen chinesischen Aktien vielversprechende Zukunftsaussichten bestehen und warum.
Anlegermagazin kostenlos erhalten

Heute im Fokus

DAX schließt im Plus -- Dow Jones endet im Minus -- Berlin favorisiert angeblich Fusion von Commerzbank und BNP Paribas -- Apple räumt Probleme mit neuer Watch ein -- MorphoSys, Air Berlin im Fokus

Air-Berlin-Gläubiger verhandeln mit Lufthansa über große Teile. Rio Tinto will mit Milliarden aus Unternehmensverkauf Aktien zurückkaufen. METRO-Aktie steigt: Konzern dementiert Bericht über angeblich geplantes Delisting. Deutsche Bank- & Commerzbank-Aktien legen zu. S&P stuft Kreditwürdigkeit Chinas ab. AMD-Aktien steigen kräftig: Angebliche Kooperation mit Tesla.

Die 5 beliebtesten Top-Rankings

Der CEO von Allianz, BMW oder doch Daimler?
Diese Manager lieben die Deutschen
Das sind 2017 bislang die größten Verlierer in Buffetts Depot
Welche Aktie enttäuschte bisher am meisten?
Bizarre Steuereinnahmen
Das sind die bizarrsten Steuereinnahmen der Welt
Nicht nur schön und talentiert
Diese Frauen haben in Hollywood am meisten verdient
Diese Banken wurden für die Finanzkrise am härtesten bestraft
Welche Bank zahlte am meisten?
mehr Top Rankings

Umfrage

Der Dieselskandal hat die Reputation der deutschen Wirtschaft beschädigt. Unterstützen Sie deshalb die Forderung der Anti-Korruptions-Organisation nach einem Unternehmensstrafrecht?

Online Brokerage über finanzen.net

Das Beste aus zwei Welten: Handeln Sie für nur 5 Euro Orderprovision* pro Trade unmittelbar aus der Informationswelt von finanzen.net!
Zur klassischen Ansicht wechseln
Top News
Beliebte Suchen
DAX 30
Öl
Euro US-Dollar
Goldpreis
Meistgesucht
BYD Co. Ltd.A0M4W9
CommerzbankCBK100
Deutsche Bank AG514000
Daimler AG710000
Apple Inc.865985
Volkswagen (VW) AG Vz.766403
Bitcoin Group SEA1TNV9
SolarWorldA1YCMM
E.ON SEENAG99
Deutsche Telekom AG555750
BASFBASF11
AMD (Advanced Micro Devices) Inc.863186
EVOTEC AG566480
TeslaA1CX3T
GeelyA0CACX