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11.01.2013 13:28

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MÄRKTE EUROPA/Zypern weckt ungute Erinnerungen an Euro-Krise

Commerzbank zu myNews hinzufügen Was ist das?


   Von Michael Denzin

   Kaum verändert zeigen sich Europas Börsen am Freitag. Der Markt verdaut weiter die Zinskommentare von EZB-Präsident Mario Draghi vom Vortag. Sie werden leicht positiv aufgenommen. Daneben belasten aber schlechte Nachrichten aus der Euro-Peripherie. So wurde Zypern gleich um drei Stufen durch die Ratingagentur Moody's herabgestuft. Und in Spanien brach die Industrieproduktion im November um über 7 Prozent ein. Zudem hat die Berichtssaison gerade erst begonnen. Dies sorgt für generelle Zurückhaltung beim Aktienkauf. Der Euro-Stoxx-50 legt 0,1 Prozent zu auf 2.709 Zähler, der Dax um 0,1 Prozent auf 7.714 Punkte.

   Frische Erinnerungen an die Euro-Krise weckt die Herabstufung Zyperns. Mit "Caa3" wird das Land nur noch zwei Noten über einer Pleite eingestuft. Die Kosten der Kreditausfallversicherung für Staatsanleihen sind danach um fast 10 Prozent in die Höhe geschnellt. "Trotz des vergleichbar geringen Volumens könnte die Entwicklung dazu führen, dass die Risikoaversion steigt", warnen die Analysten der Rabobank. Dies gelte um so mehr, falls die öffentlichen Gläubiger erneut bei einem Schuldenschnitt bevorzugt würden.

   Der Euro hält am Mittag an seinen Gewinnen zum Dollar fest und notiert um das Niveau von 1,3260. Nach Einschätzung von EZB-Präsident Mario Draghi normalisiert sich die Lage in der Eurozone langsam. Dazu passt, dass sich die Renditeabstände an den Anleihemärkten der Peripherie und des Kerns der Eurozone - besonders Deutschlands - zuletzt deutlich verringert haben.

   Nicht wirklich böse sind Aktienhändler über die Ruhe an den Märkten. Nach der Rally in DAX & Co sowie zahlreichen Einzeltiteln sei eine Konsolidierung nötig gewesen. Marktteilnehmer betonen, dass Investoren ihre Bestände auf dem aktuellen Kursniveau nun absicherten. Das unterstreichen auch die aktuell hohen Put/Call-Ratios der Optionen auf den DAX. Während das Börsenbarometer DAX seit Jahresstart gut ein Prozent im Plus liegt, gibt es bei den Einzelwerten deutliche Unterschiede.

   Einen besonders guten Start hatten Finanzwerte: So legten Commerzbank seit Beginn des Jahres um 20 Prozent zu und die Aktie der Deutschen Bank trotz der vielen Schlagzeilen um 13 Prozent. Auf der Verliererseite stehen LANXESS mit einem Abschlag von gut 7 und Fresenius Medical Care mit rund 6 Prozent weit oben. Gerüchte über eine Kapitalerhöhung drücken Commerzbank am Freitag aber wieder um 2,9 Prozent auf 1,64 Euro zurück.

   Kräftig nach oben geht es dagegen für SAP mit plus 1,5 Prozent auf 61,49 Euro. Der Softwarekonzern ist fest davon überzeugt, sein mittelfristiges Umsatzziel von 20 Milliarden Euro schon vor 2015 und damit eher als geplant zu erreichen. "SAP hat in der Vergangenheit nahezu alles richtig gemacht", kommentiert ein Aktienhändler.

   Daneben machen wie bereits in den vergangenen Tagen Analysten Kurse. Unter anderem fällt die Lufthansa-Aktie nach einer Abstufung durch die UBS auf "Neutral" um 2 Prozent. BMW-Papiere geben 0,6 Prozent nach, für Continental-Titel geht es 1,4 Prozent nach unten. Beide Papiere sind durch Goldman Sachs auf "Neutral" gesenkt worden. Im MDAX verliert die Aktie von Sky Deutschland 4,2 Prozent auf 4,45 Euro nach einer Herunterstufung auf "Neutral" durch BoA-Merrill Lynch. News Corp, zu der auch Dow Jones Newswires und das Wall Street Journal gehören, ist an Sky Deutschland derzeit mit 49,9 Prozent beteiligt.

   Auffallend schwach tendieren die Minenwerte in London nach Herunterstufungen von BHP und Rio Tinto auf "Neutral" nach "Outperform" durch Macquarie. BHP fallen 2,8 Prozent, Rio Tinto 1,8 Prozent. Die Analysten raten zu Gewinnmitnahmen in dem Sektor, der zuletzt sehr gut gelaufen war. Von Mitte November bis Jahresanfang war er um rund 16 Prozent gestiegen.

INDEX Stand +-% Euro-Stoxx-50 2.712,13 +0,14% Stoxx-50 2.651,40 +0,04% DAX 7.720,04 +0,15% FTSE 6.111,09 +0,16% CAC 3.695,53 -0,20% EUREX Stand +-Ticks Bund-Future 142,68 +15

DEVISEN zuletzt '+/- % Fr, 7.31 Uhr Do, 18.15 Uhr EUR/USD 1,3260 0,06% 1,3253 1,3220 EUR/JPY 117,7430 -0,14% 117,9118 116,5488 EUR/CHF 1,2154 0,13% 1,2138 1,2111 USD/JPY 88,7920 -0,17% 88,9450 88,1650 GBP/USD 1,6116 -0,17% 1,6144 1,6125 DJG/mod/cln

   (END) Dow Jones Newswires

   January 11, 2013 06:57 ET (11:57 GMT)

   Copyright (c) 2013 Dow Jones & Company, Inc.- - 06 57 AM EST 01-11-13

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