DAX8.5310,7%  Dow15.4600,5%  Euro1,2861-0,4% 
ESt502.8350,5%  Nas3.5110,2%  Öl103,2-0,6% 
TDax975,80,7%  Nikkei15.6271,6%  Gold1.3750,1% 

12.04.2012 13:19

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MIDDAY BRIEFING - Unternehmen und Märkte


=== +++++ MÄRKTE AKTUELL (12.45 Uhr) +++++ INDEX Stand +-% Nasdaq-Future 2.716,25 +0,44% S&P-500-Future 1.369,40 +0,40% Euro-Stoxx-50 2.332,41 -0,38% Stoxx-50 2.380,15 -0,21% DAX 6.711,63 +0,55% FTSE 5.629,39 -0,10% CAC 3.231,80 -0,18% Nikkei-225 9.524,79 +0,70% EUREX Stand +-Ticks Bund-Future 139,66 -18

+++++ AUSBLICK Aktien USA +++++

   Die US-Aktien dürften ihre Erholung vom Mittwoch zunächst fortsetzen. Letztlich dürften aber Konjunkturdaten zu den Erzeugerpreisen und den Erstanträgen auf Arbeitslosenhilfe die Richtung bestimmt. Die Unternehmenszahlen des Tages kommen eher aus der zweiten Reihe. Vor Börsenbeginn werden Fastenal und Rite Aid Quartalszahlen vorlegen. Erst nach Börsenschluss wird mit Google ein Schwergewicht über den Verlauf des zurückliegenden Quartals berichten. Telekomwerte könnten von einer Studie der Citigroup belastet werden. Die Analysten haben den weltweiten Sektor auf "Underweight" zurückgestuft. Dagegen erhöhte Citigroup Industriewerte auf "Overweight". Finanzwerte wurden auf "Neutral" von "Overweight" zurückgestuft.

   +++++ AUSBLICK UNTERNEHMEN +++++

   In den USA veröffentlichen u.a. folgende Unternehmen Geschäftszahlen (Prognose Gewinn/Aktie in Klammern):

   22:01 Google Inc, Ergebnis 1Q (9,65)

   In Europa veröffentlichen folgende Unternehmen Geschäftszahlen:

   18:00 L'Oreal, Umsatz 1Q

   +++++ AUSBLICK KONJUNKTUR ++++++

- US 14:30 Erstanträge Arbeitslosenhilfe (Woche) PROGNOSE: +1.000 auf 358.000 zuvor: -6.000 auf 357.000

14:30 Handelsbilanz Februar PROGNOSE: -52,20 Mrd USD zuvor: -52,57 Mrd USD

14:30 Erzeugerpreise März PROGNOSE: +0,3% gg Vm zuvor: +0,4% gg Vm Erzeugerpreise ex Nahrung/Energie PROGNOSE: +0,2% gg Vm zuvor: +0,2% gg Vm

+++++ FINANZMÄRKTE EUROPA +++++

   Auch die zweite ordentlich über die Bühne gegangene Auktion italienischer Schuldtitel in dieser Woche räumt die Zweifel an der Refinanzierungsfähigkeit der Länder in der Peripherie des Gemeinsamen Währungsgebiets nicht aus. Vielmehr zeigen Europas Börsen am Donnerstagmittag ein massives Nord-Süd-Gefälle. Während sich der Dax mit einem Plus von 0,2 Prozent auf 6.688 Punkte knapp über Wasser hält, saufen die Indizes rund ums Mittelmeer förmlich ab. Und wieder einmal verzeichnen Finanzwerte die größten Verluste. Banco Espirito Santo geben in Portugal um 15,2 Prozent nach, Alpha Bank in Griechenland um 5,6 Prozent und BBVA in Spanien um 3,4 Prozent. Gesucht sind hingegen Zykliker, nachdem die Citigroup geraten hat, Industriewerte weltweit überzugewichten. Automobiltitel ziehen im europäischen Schnitt um 1,1 Prozent an, Grundstoffwerte gar um 1,7 Prozent.

   +++++ Devisen +++++

DEVISEN zuletzt +/- % Do, 8.15 Uhr Mi, 18.00 EUR/USD 1,3147 0,04% 1,3141 1,3104 EUR/JPY 106,4336 0,01% 106,4236 106,0007 EUR/CHF 1,2025 0,01% 1,2024 1,2008 USD/JPY 80,9885 0,02% 80,9700 80,8950 GBP/USD 1,5961 0,20% 1,5930 1,5892 +++++ FINANZMÄRKTE OSTASIEN +++++

   Die meisten asiatischen Börsen haben sich von den Verlusten der Vortage erholt. Zur Entspannung trug bei, dass Nordkorea den für Donnerstag erwarteten Start einer Langstreckenrakete offenbar verschoben hat. Zudem waren die Vorgaben aus den USA gut. An der Wall Street hatten die Aktienkurse zugelegt, nachdem der Aluminiumkonzern Alcoa einen überzeugenden Quartalsbericht vorgelegt und damit den inoffiziellen Startschuss zur US-Bilanzsaison gegeben hatte. Nur in Seoul überwog die Skepsis vor der Veröffentlichung des chinesischen Bruttoinlandsprodukts und dem Zinsentscheid der südkoreanischen Notenbank am Freitag. Zinssenkungsfantasie beflügelte chinesische Immobilienwerte. Die Weltbank hatte ihre Schätzung für das chinesische Wirtschaftswachstum gesenkt und damit Hoffnungen geweckt, dass China seine Geldpolitik lockern werde, um die Wirtschaft anzukurbeln. Zhejiang Guangsha und Shenzhen Properties & Resources sprangen um je 10 Prozent. In Tokio profitierten Fanuc (+2,7 Prozent) abermals von den guten Daten zum Auftragseingang im japanischen Maschinenbau. Überraschend gute Daten zum heimischen Arbeitsmarkt stützten die australischen Aktien.

   +++++ CREDIT +++++

   Die Entspannung an den europäischen Kreditmärkten setzt sich fort. Im Verlauf des Vormittags sind die Risikoprämien bis zur Auktion italienischer Staatsanleihen leicht gestiegen, sie lagen jedoch noch immer etwas unter den Schlusskursen vom Mittwoch. Das italienische Schatzamt hat (BTP) verschiedener Laufzeiten im Gesamtvolumen von 4,885 Miliarden Euro verkauft. Damit blieb das Platzierungsvolumen geringfügig unter den avisierten 5 Milliarden Euro. Für die beiden 2015 fällig werdenden Titel musste das Land höhere Zinsen zahlen als zuvor. Bei den Anleihen mit Fälligkeit 2020 und 2023 kam Italien dagegen günstiger weg. "Seit der Bondauktion hat sich bei den Spreads nicht mehr viel bewegt", berichtet ein Beobachter. Auch an den europäischen Devisen- und Aktienmärkten hat die mit großer Spannung erwartete Bondauktion kaum Spuren hinterlassen.

   +++++ UNTERNEHMENSMELDUNGEN SEIT 7.30 UHR

   Bayer beantragt weitere EU-Zulassung für Xarelto

   Der Pharmakonzern Bayer hat bei der europäischen Arzneimittelbehörde EMA die Zulassung des Gerinnungshemmers Xarelto zur Behandlung von Lungenembolien und wiederkehrender tiefer Venenthrombosen und Lungenembolien beantragt. Der Wirkstoff Rivaroxaban wird unter dem Markennamen Xarelto bereits zur Prophylaxe von venösen Thromboembolien bei erwachsenen Patienten nach geplanten Hüft- oder Kniegelenkersatz-Operationen eingesetzt.

   Bayer CropScience und KWS Saat arbeiten bei Zuckerrüben zusammen

   Die Bayer-Agrarsparte CropScience und das Pflanzenzüchtungsunternehmen KWS Saat entwickeln gemeinsam Zuckerrüben, die gegen bestimmte Unkrautbekämpfungsmittel resistent sind. Ein entsprechender Vertrag zur gemeinsamen Entwicklung und Vermarktung sei geschlossen worden, teilte Bayer CropScience mit.

   VW-Tochter Skoda erzielt im März Absatzrekord

   Der tschechische Autobauer Skoda hat im März einen neuen Auslieferungsrekord erzielt. Die Volkswagen-Tochter übergab 95.200 Autos an die Kunden, das sind 12,1 Prozent mehr als im Vorjahr. Im ersten Quartal summierte sich der Absatz mit einem Plus von 11,8 Prozent auf den nie dagewesenen Wert von mehr als 242.700 Fahrzeugen.

   Nokia Siemens Networks weist Bericht über höheres Einsparziel zurück

   Der Netzwerkausrüster Nokia Siemens Networks hat trotz anders lautender Medienberichte sein Sparziel bestätigt. "Wir haben immer gesagt, dass wird die operativen Kosten bis Ende 2013 um jährlich 1 Milliarde Euro reduzieren wollen", sagte ein Sprecher des Gemeinschaftsunternehmens der Nokia Corp und Siemens AG zu Dow Jones Newswires.

   Uniklinik belastet Gewinn von Rhön-Klinikum im ersten Quartal

   Die Krankenhauskette Rhön-Klinikum rechnet im ersten Quartal wegen höherer Kosten bei der Uniklinik Gießen-Marburg mit weniger Gewinn als ursprünglich geplant. Als Grund nannte der Konzern unter anderem Verzögerungen bei geplanten Personalkostenreduzierungen.

   Gerresheimer wächst stärker als erwartet

   Der Verpackungsspezialist Gerresheimer ist überraschend stark ins neue Geschäftsjahr gestartet. Die hohe Nachfrage nach pharmazeutischen Primärverpackungen und Produkten zur Verabreichung von Medikamenten wie Fertigspritzen und Insulin-Pen-Systemen haben das Geschäft beflügelt. Zudem will der MDAX-Konzern weiter zukaufen und hat dabei vor allem die Schwellenländer im Blick.

   Ölfilm im Golf von Mexiko bringt Shell-Aktie unter Druck

   Ein Ölfilm im Golf von Mexiko hat Erinnerungen an Umweltkatastrophen geweckt und die Shell-Aktie unter Druck gebracht. Am Vormittag verloren die Papiere rund vier Prozent an Wert.

   Nokia läuft bei Smartphones die Zeit davon

   Der Abstiegskampf des einstigen Weltmarktführers Nokia nimmt dramatische Züge an. In Helsinki hätte sich wohl vor Kurzem keiner der erfolgsverwöhnten Manager träumen lassen, einmal um den dritten Rang bei der Beliebtheit von Smartphones kämpfen zu müssen.

   Hohe Benzinpreise lassen bei Carrefour die Kassen klingeln

   Die französische Supermarktkette Carrefour hat dank höherer Benzinpreise und positiver Kalendereffekte auf der Umsatzseite die schwache Konsumnachfrage in Frankreich und Südeuropa ausgleichen können. Wie der nach Verkaufszahlen zweitgrößte Einzelhändler der Welt mitteilte, stieg der Umsatz im ersten Quartal um 1,5 Prozent auf 22,5 Milliarden Euro.

   WSJ: BlackRock geht mit eigener Handelsplattform an den Start

   Der New Yorker Wall Street könnte ein massiver Verlust an Handelsvolumina und Kommissionen bevorstehen. Der weltweit größte Vermögensverwalter BlackRock Inc will noch in diesem Jahr mit einer Handelsplattform für Anleihen an den Markt gehen, mit der die Wall Street praktisch umgangen wird.

   Neuer Sony-CEO setzt bei der Belegschaft die Axt an

   Nach den anhaltend hohen Verlusten beim japanischen Elektronikkonzern Sony spielt der neue Chef Kazuo Hirai die Kostenkarte. Noch im laufenden Geschäftsjahr will der neue Mann an der Sony-Spitze 10.000 Stellen abbauen.

=== DJG/cln

   (END) Dow Jones Newswires

   April 12, 2012 06:49 ET (10:49 GMT)

   Copyright (c) 2012 Dow Jones & Company, Inc.- - 06 49 AM EDT 04-12-12

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In der EU und bei der EZB werden derzeit die Abschaffung der ein- und zwei-Cent-Münzen sowie des 500-Euro-Scheins diskutiert...
Ich hätte kein Problem mit der Abschaffung von ein- und zwei-Cent-Münzen sowie des 500-Euro-Scheins.
Die ein- und zwei-Cent-Münzen verstopfen regelmäßig meine Geldbörse und könnten gerne verschwinden. - Der 500-Euro-Schein sollte aber bleiben!
Der 500-Euro-Schein ist in der Praxis völlig nutzlos und kann gerne abgeschafft werden. Die kleinen Münzen sollten aber erhalten bleiben!
Weder die ein- und zwei-Cent-Münzen noch der 500-Euro-Schein sollten abgeschafft werden!
Ich würde neben den ein- und zwei-Cent-Münzen und dem 500-Euro-Schein noch weitere Scheine und/oder Münzen abschaffen!
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