18.12.2012 13:33
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MIDDAY BRIEFING - Unternehmen und Märkte

=== +++++ MÄRKTE AKTUELL (13.00 Uhr) +++++ INDEX Stand +-% Nasdaq-Future 2.676,00 +0,53% S&P-500-Future 1.432,10 +0,36% Euro-Stoxx-50 2.636,18 +0,31% Stoxx-50 2.591,52 +0,19% DAX 7.634,49 +0,39% FTSE 5.933,21 +0,36% CAC 3.637,72 -0,01% Nikkei-225 9.923,01 +0,96% EUREX Stand +-Ticks Bund-Future 144,77 +10

+++++ AUSBLICK Aktien USA +++++

   Die Aktien an Wall Street dürften zum Handelsstart nach oben laufen, nachdem sich die Kontrahenten im Haushaltsstreit offenbar annähern, wie Markus Huber von ETX Capital sagt. Er errechnet den Dow-Jones-Index bei plus 57 Punkten auf 13.292 und den S&P-500 bei plus neun Punkten auf 1.439. Auch wenn sich die Parteien aufeinander zu bewegten, sei ein Erfolg keineswegs gesichert. Die aktuellen Meldungen reichten aber aus, um die Aktienkurse zu stützen. Der Doe-Jones-Futures gewinnt 0,3 Prozent auf 13.226 und der S&P-500-Futures 0,4 Prozent auf 1432,90 Stellen.

   +++++ AUSBLICK UNTERNEHMEN +++++

   In den USA veröffentlichen u.a. folgende Unternehmen Geschäftszahlen (Prognose Gewinn/Aktie in USD)

   22:01 Oracle Corp, Ergebnis 2Q

   +++++ AUSBLICK KONJUNKTUR ++++++

-US 14:30 Leistungsbilanz 3Q PROGNOSE: -102,0 Mrd USD zuvor: -117,4 Mrd USD

+++++ FINANZMÄRKTE EUROPA +++++

   Die Aussicht auf eine Einigung im US-Haushaltsstreit hat den Dax kurz vor dem Jahresende noch einmal auf ein neues Hoch getrieben. Bei 7.657 Punkten markierte der Leitindex den höchsten Stand seit fast fünf Jahren. Auch der Euro profitert, gilt er doch im Vergleich zum US-Dollar nach wie vor als die risikoreichere Währung. Mit 1,3192 Dollar ist die Gemeinschaftswährung nur hauchdünn am Sprung über 1,32 Dollar gescheitert. Die schwedische Zentralbank hat wegen der Folgen der Euro-Krise für Schwedens Wirtschaft den Leitzins gesenkt auf 1,00 von zuvor 1,25 Prozent. Die Schwedische Krone hat daraufhin zu Euro und Dollar aufgewertet. Papiere von Air Berlin steigen um 4,5 Prozent. Abu Dhabi greift der finanziell angeschlagenen Fluggesellschaft erneut unter die Arme. Die sinkenden Risikoprämien bei Staatsanleihen sorgen für Kursgewinne der Bankenaktien. Commerzbank-Aktien steigen um 2,8 Prozent, die der Deutschen Bank um 1,3 Prozent. In der deutschen Containerschifffahrt bahnt sich eine Großfusion an: Die beiden Branchengrößen Hapag-Lloyd sowie Hamburg Süd prüfen einen Zusammenschluss. TUI, die mit 22 Prozent an Hapag-Lloyd beteiligt ist, steigen daraufhin um 1,3 Prozent. TUI sucht dringend einen Käufer für ihren Anteil.

   +++++ Devisen +++++

DEVISEN zuletzt '+/- % Di, 8.10 Uhr Mo, 17.54 Uhr EUR/USD 1,3182 0,14% 1,3164 1,3168 EUR/JPY 110,5378 0,06% 110,4690 110,2505 EUR/CHF 1,2078 -0,05% 1,2083 1,2082 USD/JPY 83,8500 -0,09% 83,9270 83,7380 GBP/USD 1,6205 -0,01% 1,6206 1,6201

+++++ FINANZMÄRKTE OSTASIEN +++++

   Die asiatischen Finanzmärkte haben am Dienstag ganz im Zeichen der US-Politik gestanden. Im dortigen Haushaltsstreit scheint es voranzugehen, nachdem der führende Republikaner John Boehner in der Steuerfrage Annäherung signalisiert hat. Vor allem an der Börse in Tokio ging die Jahresendrally in vollem Tempo weiter. Der Nikkei legte 1 Prozent zu und ist nur noch knapp 70 Punkte von der 10.000er Marke entfernt. Über den Sieg der LDP bei den Wahlen am Sonntag jubilierten angesichts spektakulärer Gewinne besonders Aktionäre von Tokyo Electric Power. Das Papier schoss um weitere 17 Prozent nach oben, nachdem es am Montag bereits 33 Prozent gutgemacht hatte. Der Hintergrund: Offenbar liebäugelt die neue Regierungspartei LDP mit einem Wiederanwerfen der Atomkraftwerke. In Schanghai ging es mit den Aktien um 0,1 Prozent aufwärts, nachdem der Leitindex an den letzten beiden Handelstagen bereits um 4,8 Prozent gestiegen war. In Hongkong bröckelte der HSI um 0,1 Prozent ab. AIA Group gaben dort um 2,9 Prozent nach, nachdem AIG die letzte Tranche Aktien an dem asiatischen Versicherer verkauft hat.

   +++++ CREDIT +++++

   Mit den Risikoprämien an Europas Kreditmärkten geht es am Dienstag weiter nach unten. In die Verhandlungen zur Vermeidung der Fiskalklippe in den USA kommt zunehmend Bewegung. Nachdem der Sprecher der Republikaner im Repräsentantenhaus John Boehner bereits am Wochenende Steuererhöhungen für Amerikaner mit einem Einkommen von mehr als 1 Million Dollar ins Spiel gebracht hatte, ist nun Obama von seiner Forderung nach einer höheren Besteuerung von Einkommen bereits ab 250.000 Dollar abgerückt. Ein möglicher Kompromiss könnte 1 Billion Dollar an Steuererhöhungen und die gleiche Summe an Ausgabenkürzungen über einen Zeitraum von zehn Jahren umfassen. Die Crédit Agricole sieht Ansätze zu mehr Flexibilität von allen Seiten. Zugleich schränkt Analyst Mitul Kotecha allerdings ein, dass es unwahrscheinlich sei, dass eine Einigung vor dem Jahreswechsel erreicht werde. Dann treten automatische Steuererhöhungen bzw Ausgabenkürzungen im Volumen von rund 600 Milliarden Dollar in Kraft. Sollten sich Republikaner und Demokraten früh im neuen Jahr auf einen Kompromiss einigen, dürfte der realwirtschaftliche Schaden aber überschaubar ausfallen.

   +++++ UNTERNEHMENSMELDUNGEN SEIT 7.30 UHR

   Reedereien Hapag-Lloyd und Hamburg Süd prüfen Fusion

   In der deutschen Containerschifffahrt könnte sich eine Großfusion anbahnen: Die beiden Branchengrößen Hapag-Lloyd sowie Hamburg Süd prüfen einen Zusammenschluss. Die Gespräche würden im Einvernehmen mit den jeweiligen Gesellschaftern geführt, hieß es.

   Air Berlin verkauft Vielfliegerprogramm für 184,4 Mio EUR an Etihad

   Die finanziell angeschlagene Air Berlin hat beim Verkauf ihres Vielfliegerprogramms einen überraschend hohen Preis erzielt. Der Großaktionär, die arabische Airline Etihad, legt 184,4 Millionen Euro auf den Tisch. Deutschlands zweitgrößte Airline gibt 70 Prozent ihres Meilenprogramms an Etihad Airways ab.

   Schweiz verhängt Kartellstrafe gegen Dt Bahn und Kühne & Nagel

   Mehrere Luftfrachtunternehmen müssen auch in der Schweiz ein Millionen-Bußgeld wegen Preisabsprachen zahlen. Die Schweizer Wettbewerbskommission Weko verhängte eine Strafe von insgesamt 6,2 Millionen Franken. Betroffen ist auch die Deutsche-Bahn-Tochter Schenker.

   GE-Chef beobachtet "Investitionspause" bei Kunden

   An dem Mischkonzern General Electric geht die Zurückhaltung seiner Kunden zwar nicht spurlos vorüber. Die allgemeine Unsicherheit über die weitere wirtschaftliche Entwicklung habe im letzten Jahresviertel zu einer "Investitionspause" bei den Kunden geführt, sagte GE-CEO Jeff Immelt.

   Samsung darf Smartphones weiter in den USA verkaufen

   Apple hat im Patentkrieg mit dem Erzrivalen Samsung eine Niederlage einstecken müssen. Der südkoreanische Elektronikriese darf seine Smartphones weiterhin in den USA verkaufen. Ein Gericht in Kalifornien lehnte einen Antrag von Apple ab, den Verkauf von 26 Modellen der Südkoreaner zu verbieten.

=== DJG/raz

   (END) Dow Jones Newswires

   December 18, 2012 07:02 ET (12:02 GMT)

   Copyright (c) 2012 Dow Jones & Company, Inc.- - 07 02 AM EST 12-18-12

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